Darf ich Noten von "Das Wandern ist des Müllers Lust" in ein Prospekt/Zeitschrift drucken?

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3 Antworten

Das UrhG schreibt dazu in § 53: http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/index.html

"(4) Die Vervielfältigung a) graphischer Aufzeichnungen von Werken der Musik [...] ist, soweit sie nicht durch Abschreiben vorgenommen wird, stets nur mit Einwilligung des Berechtigten zulässig [...]."

Eine Lichtkopie der Noten eines Notenschreibers wäre also frühestens 70 Jahre nach dessen Tod zulässig - eine Verbreitung der Noten aber erst 70 Jahre nach dem Tod des Tonsetzers, des Komponisten.

Eine Handkopie der Noten ist aber erlaubt, ebenso ein Neu-Setzen der Noten per Hand oder per Computer-Programm.

Über die Zulässigkeit einer Verbreitung jeder Art von Kopie einer Tonsetzung entscheidet dann UrhG § 64 Allgemeines: "Das Urheberrecht erlischt siebzig Jahre nach dem Tode des Urhebers." In Verbindung mit UrhG § 69 Berechnung der Fristen: "Die Fristen dieses Abschnitts beginnen mit dem Ablauf des Kalenderjahres, in dem das für den Beginn der Frist maßgebende Ereignis eingetreten ist."

Gruß aus Berlin, Gerd

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Ja, das ist ein altes Volkslied, auf das keine Urheberrechte bestehen.

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Kommentar von jaundneinable
28.03.2012, 19:31

Und woher weißt du das bzw wo steht das? Überall im Internet, wo ich die Noten finde, steht nämlich ein Copyright und das man es nicht kopieren darf

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Ist seit 1897 gemeinfrei und darf verwendet werden...

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