Darf ich mit meinem Führerschein fahren, nachdem mir der verläufige Führerschein nach einem Unfall polizeilich abgenommen wurde?

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4 Antworten

Hallo,

natürlich ist das verlockend und viele würden dazu neigen, so zu denken wie du.

Aber wenn du auch nur ein ganz klein wenig deinen Grips anstrengst, dann kannst du dir die Antwort selbst geben und ich bin mir sicher, du kennst sie auch.

Und für das "NEIN, du darfst nicht fahren" - falls du deinen Grips nicht bemüht hast - braucht es auch ganz sicher keinerlei Quellen.

Viele Grüße

Michael

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Nein du darfst nicht fahren, da des Tattagsprinzip gilt .Zur Tatzeit war der Vorläufige Führerschein deine Einzige Fahrerlaubnis.
Die MPU gilt für BF 17

Ein A-Verstoß mit Drogen Veranlassung einer MPU. (in der Probezeit oder Probezeit vorbei? 19 Jahre alt.?  Es ist wichtig zu wissen ob du am Tattag schon 19 (Probezeit vorbei) oder war die Probezeit einen Tag später ?
Es kommt jetzt konkret darauf an wie alt warst du am Tattag.

Bley 1914

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Wenn er dir abgenommen wurde war das sicherlich nicht ohne Grund. Also nein.

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Kommentar von Rhyminhead
01.02.2017, 17:53

Hauptsache der Text, indem ich den ganzen Fall schildere steht da nicht -_- 

Dann halt hier:

Folgendes:

Ich habe im November 2016 meine Fahrprüfung Kl. B bestanden. Da ich auch BE mache, habe ich nur einen vorläufigen Führerschein bekommen. Anfang Januar habe ich dann meine BE-Prüfung abgelegt und auch bestanden. Mit der Bestätigung habe ich dann beim StVA meiner Stadt den Kartenführerschein beantragt, welcher nach wenigen Wochen postalisch bei mir eintreffen sollte.

Nun habe ich aber am 17.01.2017 auf dem Heimweg von der Arbeit einen Auffahrunfall gehabt (ich bin aufgefahren). Da der Polizist aufgrund meiner Müdigkeit meine Fahrtüchtigkeit angezweifelt hat, hat er mich zu einem Urintest genötigt, der positiv auf THC reagiert hat. Es wurden Rückstände nachgewiesen, worauf hin ich auf der Wache einen Bluttest abgeben sollte, was ich auch freiwillig und kooperationsbereit getan habe.
Ich stand an jenem Tag unter keinerlei Rauschmitteleinfluss (weder Alkohol noch sonstigen Mitteln). Aufgrund des "tatverdachtes" wurde mein vorläufiger Führerschein aber erst Mal direkt einbehalten, klar. Ich habe den Beamten auch mitgeteilt, dass mein Kartenführerschein quasi auf dem Weg zu mir nach Hause ist.
Wenige Tage später erhielt ich einen Polizeilichen Brief mit dem Unfallhergang. Parallel dazu einen Brief vom StVA mit meinem neuen Kartenführerschein.
Ein Gerichtsurteil gibt es noch nicht. Also auch keinen Schrieb darüber, dass ein Fahrverbot verhängt wird o.ä.
Vor wenigen Tagen erhielt ich nun noch ein polizeiliches Schreiben, dass meine Blutprobe positiv auf THC getestet wurde, der genaue Wert aber noch folge.
Immernoch kein Wort über ein eventuelles Fahrverbot

Meine Frage ist jetzt:
Darf ich nun noch fahren bis ein eventuelles Fahrverbot verhängt wird? Oder ist mir das auch bereits untersagt?
Einen Führerschein habe ich ja nun und ein Verbot gibt es offiziell noch nicht.
Das ist mein erstes "Vergehen", ich bin in keiner Weise vorbestraft.

Lebe in NRW, Nähe Düsseldorf.

Ich wäre für eine (wirklich) fachkundige Antwort (idealerweise mit Quellen) sehr dankbar.

LG

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Nein darfst du nicht !

Dir wurde die Fahrerlaubnis mach §111a SPO vorläufig entzogen !

Der Führerschein wurde eingezogen !

Selbst wenn du jetzt deinen Führerschein wieder hast , hast du keine  Fahrerlaubnis . 

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