Darf ich mit 14 unter der Woche alleine leben?

7 Antworten

Na du machst dir Gedanken! Was sollen da all die Kinder mit nur einem Elternteil sagen, du hast immerhin noch einen Vater, wenn deiner Mutter was passieren sollte, viele andere haben das nicht. 

Wenn deine Mutter wegfallen sollte, dann muss dein Vater halt einfach eine Lösung finden. Alleine lassen kann er dich jedenfalls über die Woche nicht. Er kann seinen Job so umwandeln, dass er täglich zu Hause ist abends, das ist in großen Firmen meist möglich, er muss Stunden reduzieren und er muss dann auch Verantwortung übernehmen für dich. 

Eine andere Lösung wäre, dass du über die Woche bei/von Verwandten betreut wirst, auch ein Internat oder eine Pflegefamilie/Tagesmutter wäre eine Möglichkeit. Hängt auch davon ab, wie lange deine Mutter ausfallen würde, welche Lösung am Besten wäre. 

Bei EIntreten der von Dir beschriebenen Szenarien gibt es zwei unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten:

Entweder Du zeigst die nötige Reife, dass Du mit dieser Situation klar kommst, oder Du zeigste, dass Du Hilfe benötigst und betreuungsbedürftig bist.

Im ersten Fall läuft alles so weiter wie bisher. Wenn Du allerdings unzufrieden mit dann geltenden Situation sein solltest, dann gilt es behutsam vorzu-gehen und vorschnelle Reaktionen zu vermeiden.

Denn wenn von amtswegen tatsächlich festgestellt werden würde, dass "Handlungsbedarf" besteht, wird ein Karusell an behördlicheh Aktiviäten in Gang gesetzt werden, die nicht immer zu Deiner Zufriedenheit ausfallen.

Hierbei  handelt es sich oftmals um Maßnahmen, die zwar gut gemeint, aber nicht immer gut gemacht sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn es dazu kommt, dass das Jugendamt sich einschaltet.


Dieses würde dann zunächst einmal für Dich eine Akte anlegen, die Dich ein Leben lang begleiten wird.

Du bist dann ab sofort gebrandmarkt als jemand, dem behördlicherseits geholfen werden muss, weil er es selbst oder die Familie nicht kann, mit der Folge, dass sich viele Mitarbeiter des Jugendamtes um Dein Wohlergehen kümmern wollen. Die meisten dieser Kümmerer wirst Du nie persönlich kennen lernen, da sie Dich von ihrem Schreibtischen aus verwalten..

Diese behördlichen Mitarbeiter führen dann über Dich eine Akte, in der  alles vermerkt wird, was aus der Sicht des Jugendamtes oder auch anderer Behörden, die sich dann mit gefährdeten Jugendlichen - denn als ein solcher wirst Du dann angesehen werden -  für sinnvoll erachtet wird.

Diese Behörden werden dann nach Gutdünken über Dich verfügen und Du wirst der Letzte sein, der informiert und gefragt wird.

Dies könnte z.B. sein, dass Du in eine Tageseinrichtung kommst, aber auch aus Deiner derzeitigen Schule herausgenommen wirst,  in eine sozialpädagogische Wohngruppe überführt wirst, in ein Kinderheim für Jugendliche mit Erziehungschwierigkeiten eingewiesen wirst, ins  Ausland transportiert wirst, wo Du dann z.B.  auf einem abgelegenen Bauernhof mittels Arbeitstheraphie auf Dein späteres Leben vorbereitet wirst.

Auch kann es sein, dass Du in die Obhut einer Pflegefamilie gerätst, wo es wiederum sein kann, dass diese Dir keinesfalls helfen, sondern in erster Linie an den ihnen zukommenden Betreuungs- und Pflegekosten interessiert sind.

Da diese Maßnahmen zudem auch viel Geld Kosten, werden Deinem Vater regelmäßig entsprechende Rechungen in Höhe von mehreren tausend Euro  zugesandt.
Nur für den Fall, dass Dein Vater kein eigenes Einkommen hätte, würde er dieses Geld nicht bezahlen müssen.

Und wenn Du Dich dann erneut beim Jugendamt  beschwerst, wirst Du feststellen müssen, dass man Deine Beschwerden nicht Ernst nehmen, herunterspielen und schönreden und zunächst einmal den  beschönigenden Angaben Deiner Pflegefamlie, des Heimleiters oder des  Bauern im polnischen Hinterland glauben wird.

Diese Stigamtisierung hört auch nicht mit dem 18. Lebensjahr auf, sondern kann dann fortgeführt werden durch die Einschaltung eines gesetzlichen Betreuers.

Deshalb würde ich  an Deiner Stelle bei EIntreten des von Dir befürchteten familiären Krankheitsfalles auf jeden Fall erst nochmal versuchen, mit Deinem Vater zu sprechen und anstehende Probleme innerhalb der Familie zu lösen.

Du kannst nicht blind darauf vertrauen, dass die Einschaltung von Außenstehenden oder gar des Jugendamtes gleichsam automatisch zu einer Verbesserung Deiner Situation führen würde.

Wenn Du weitere  Informationen zu diesem zum Teil sehr bedenklichen Sektors der "Jugenhilfe" und "Jugendamtseinsatzes"  in Deutschland finden willst, goggle doch mal  unter folgenden Begriffen  "Inobutnahme von Kindern", "Kinderklaumafia", Skandale in Jugendämtern".

Nein, dürftest du nicht. Zuindest nicht,wenn du damit meinst dass dein Vater dann von Montag früh bis Freitag abend nicht zu Hause wäre.

In dem Fall käme zum Beispiel eine Pflegefamilie in betracht. Und am Wochenende darfst du dann heim.

Bist du aber "nur" tagsüber alleine, so ist das zwar nicht toll, aber solange du vernünftig bist kein Thema.

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