Darf ich mich im Arbeitsverhältnis woanders Bewerben?

5 Antworten

Natürlich darfst Du Dich auch woanders bewerben. Das ist völlig normal, dass man sich auch bei einem unbefristeten Arbeitsvertrag bewirbt und ggf. wechselt.

Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ist auch eine Art "Qualitätsmerkmal" bei einer Bewerbung.

Normalerweise nimmt man dann für Vorstellungsgespräche einen Tag Urlaub, oder man versucht (z. B. bei Schichtarbeit) einen Termin in der arbeitsfreien Zeit zu bekommen.

Dem aktuellen Arbeitgeber sagt man im Normalfall nichts und kündigt auch erst dann, wenn man den neuer Arbeitsvertag unterschrieben hat.

Hallo. Arbeitsrecht ist mein Fachgebiet.

Du kannst Dich jederzeit um einen anderen Job bewerben. Der neue Arbeitgeber wird im eigenen Interesse schon dich nicht bei deinem Aktuellen Arbeitgeber verraten. Es wäre ja zum Nachteil für ihm. Es empfiehlt sich aber trotzdem den neuen Arbeitgeber um Diskretion zu bitten. Für ein Vorstellungsgespräch muss dich jeder Arbeitgeber Freistellen.

Deine Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zur Monatsmitte bzw. zum Monatsende. Mit der Kündigung weiß es dann dein Arbeitgeber. Eher brauchst du davon nichts zu sagen und es empfiehlt sich auch nicht. Auch in der Kündigung musst du KEINE Begründung angeben und auch nicht den Ort der neuen Arbeitsstelle.

Für weitere Fragen stehe ich gerne über PN zur Verfügung.

PS viel ergolg

Mfg

"Für ein Vorstellungsgespräch muss dich jeder Arbeitgeber Freistellen."

Aber erst nach erfolgter Kündigung.

"Deine Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zur Monatsmitte bzw. zum Monatsende."

Und das eventuelle Gelten eines Tarifvertrages oder einer (kirchlichen) Arbeitsrichtlinie ziehst du gar nicht erst in Erwägung?

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Nein ziehe ich nicht weil kein Tarifvertrag und auch nicht die Kirche über dem BGB steht. Desweitern gibt es auch noch Urteile wo der Arbeitgeber Freistellen musste wenn der Wechsel gerechtfertig ist. dann geht das auch ohne vorheriger Kündigung. Wobei meine Empfehlung da wäre das gleich über einer Krankmeldung zu machen um Fragen aus dem weg zu gehen. Das wiederum darf sie aber keinen sagen weil sowas unter Arbeitszeitbetrug fällt und eine Fristlose Kündigung rechtfertigen würde.

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@BadHersfeld

"Nein ziehe ich nicht weil kein Tarifvertrag und auch nicht die Kirche über dem BGB steht."

Autsch. 

"4) Von den Absätzen 1 bis 3 abweichende Regelungen können durch Tarifvertrag vereinbart werden. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrags gelten die abweichenden tarifvertraglichen Bestimmungen zwischen nicht tarifgebundenen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, wenn ihre Anwendung zwischen ihnen vereinbart ist."

Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__622.html

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Du solltest zu diesem Link auch den Anwaltskommentar lesen wo genau steht was mit diesem einen Satz gemeint ist. Musst es mir auch nicht glauben. Sind ja in einem Freien Land wo auch du deine Meinung dazu haben darfst.

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@BadHersfeld

"Du solltest zu diesem Link auch den Anwaltskommentar lesen"

Na dann poste doch mal deinen Anwaltskomentar. In dem link steht nämlich keiner.

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Den gibt als Bücher z.b. Fitting. da steht das was dort in einem satz steht auf mehreren Seiten.

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Du verkaufst deine Arbeitskraft und es ist dein ausdrückliches Recht deine Arbeitskraft zu besseren Bedingungen anzupreisen. Dazu gehört im das Recht auf Bewerbungen und Vorstellungsgespräche (zu welchen der AG immer frei geben muss)

Niemand! muss den AG informieren das man nach Nachbars Kirschen schielt.

Informieren musst den AG nur über deine Kündigung, mehr nicht.....


"Dazu gehört im das Recht auf ... Vorstellungsgespräche (zu welchen der AG immer frei geben muss)"

Ja, aber erst wenn (vom AN oder AG) gekündigt wurde.

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@calotti

Nein!

Natürlich auch im bestehenden ungekündigten Arbeitsverhältnis. Das Bewerben gehört zu den natürlichen Lebensäußerungen des AN wie auch Erkrankung oder Kinder bekommen. Dazu benötige ich auch keine Kündigung.....

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