Darf ich mich gegen Polizisten selbst verteidigen?

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23 Antworten

glaub kaum das die so einfach einen zusammenschlagen,das bei rangeleien einer mal was abbekommt ist auch klar.normal schlagen die nicht,die müssten glatt bedroht werden.falls du meinst du musst dich mal mit denen anlegen und der erste liegt am boden,kann es durchaus sein das mal nen schuss im bein hast,rein aus verteidigungsgründen ihrerseits

(nach StrGB §113)

(1) Wer einem Amtsträger oder Soldaten der Bundeswehr, der zur Vollstreckung von Gesetzen, Rechtsverordnungen, Urteilen, Gerichtsbeschlüssen oder Verfügungen berufen ist, bei der Vornahme einer solchen Diensthandlung mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt Widerstand leistet oder ihn dabei tätlich angreift, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(3)Die Tat ist NICHT nach dieser Vorschrift strafbar, wenn die Diensthandlung nicht rechtmäßig ist. Dies gilt auch dann, wenn der Täter irrig annimmt, die Diensthandlung sei rechtmäßig.

(4) Nimmt der Täter bei Begehung der Tat irrig an, die Diensthandlung sei nicht rechtmäßig, und konnte er den Irrtum vermeiden, so kann das Gericht die Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2) oder bei geringer Schuld von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen. [...]*

(Zitat Ende)

Also Gewalt gegen Polizisten ist grundsätzlich verboten. Es sei denn du wehrst dich, weil die Diensthandlung der Polizei nicht rechtsmäßig ist, auch wenn du denkst sie wäre rechtmäßig. Und halt eben wenn du dich wehrst, weil du dachtest die Diensthandlung der Polizei sei nicht rechtmäßig, obwohl sie dies war, du aber beweisen kannst das du gemerkt hast, dass ein Irrtum vorliegt wird von deiner Strafe abgesehen oder sie wird gemildert.

Kein Polizist darf auf unbewaffnete, friedliche Demonstranten einschlagen. Wer es dennoch macht, wird es ernste Konsequenzen nach sich ziehen. Wenn Du trotz friedlichen demonstrierens mit dem Schlagstock bedroht und geschlagen wirst, kannst Du dich in der verhältnismäßigkeit der Mittel wehren. Das heißt, Schlagstock entwaffnen, mehr nicht! Als Kampfsportler wird dir jegliche zusätzlichkeit zum Nachteil angerechnet.

Prinzipiell darfst Du Dich auch gegen Angriffe von Polizisten zur Wehr setzen, zumindest wenn diese widerrechtlich sind. Der Einsatz von Bereitschaftspolizei auf Demonstrationen oder ähnlichem gehört aber nicht dazu.

Hier wäre doch erstmal zu klären, warum die mit ihren Schlagstöcken auf dich losgehen sollten. Wenn du Teil einer Menge bist die auf den Straßen randaliert dann tun sie dass zu Recht und deine Abwehr wird als Angriff gewertet. Ich denke mal nicht, dass die Polizei dich einfach so ohne Grund verprügelt. Sollte das allerdings jemals vorkommen würde ich mich wehren.

Nehmen wir mal an es sind Unruhestifter bei einer Demo. Die Polizei geht auf alle los und kann nicht mehr zwischen firedlichen und agressiven Demonstranten unterscheiden. Ich stehe ausserhalb des Mbos gehöre überhaupt nicht zur Demo und ein Polizist meint er müsse mich schlagen. Darf ich ihn dann entwaffnen und seinen Schlagstock gegen ihn einsetzen?

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Polizisten sind genau solche Menschen wir wir... klar kannst du das (soweit ich weiß) solange du Zeugen hasten dass die dich halb tot geprügelt haben OHNE GRUND!!! Dann kannst du das machen... nur die drehen sich dann ein richtiges dingen dadraus... Beamtenverletzungen & so weiter... Allerdings wenn du dann einen Cleveren Anwalt hast dann kannst du das anfechten und du 85% gewinnen... solange du wiederum die Zeugen hast.

Erkläre dann mal dem Gericht, warum du plötzlich einen Schlagstock oder noch schlimmer die Schußwaffe eines Polizisten in der Hand gehabt hast? Dir ist schon klar, dass die Kollegen des Entwaffneten dann einen triftigen Grund hätten auf dich zu schießen!!! Egal was du glaubst zu können, versuche es mal mit Denken ; - )

Prinzipiell einmal hast Du den Anordnungen uniformierter Beamte Folge zu leisten. Alles andere ist Widerstand bzw. Behinderung und kann geahndet werden. Gegen ungerechtfertigte Polizeigewalt würde ich immer mit dem mindestmöglichen Einsatz vorgehen, damit einem außer Notwehr keine Angriffshandlung vorgeworfen werden kann. Allerdings hatte ich noch nie den Fall, dass mich ein uniformierter Beamter (die Bezeichnung "Bulle" von Dir halte ich schon für ein Indiz, dass Du gerne einfach mal einem Polizisten zeigen möchtest, wie toll Du Kampfsport kannst) grundlos angegriffen hat.

Natürlich darfst du dich verteidigen. Aber schlechte Karten hast du trotzdem. Gerade weil du dich in diesen Dingen auskennst, wird von Dir besonderes Professionelles Verhalten erwartet. Wer passt auf die auf, die Aufpassen sollen ... ... Wenn es dann vor Gericht geht, stehen die Beamten meist besser da, denen wird meist sofort Glauben geschenkt und sie haben Kollegen die Ihre Aussagen bestätigen. Der Zusammenhalt unter eben diesen Kollegen ist groß. Mit anderen Worten dagegen anzukommen, ist dann meistens nicht einfach.

Gruß

Wenn es sich erkennbar um Polizisten handelt, machst Du Dich so strafbar.

Notwehr als Rechtfertigungsgrund einer rechtswidrigen Handlung ist nur im Falle eines rechtswidrigen Angriffs möglich. Amtshandlungen von Polizisten sind aber üblicherweise keine rechtswidrigen Angriffe.

du darfst dich bei sowas wehren aber nur wenige Polizisten würden das machen z.b wenn du einen Migrationshintergrund hast oder sowas und wenn ein Polizist sowas macht dann verliert er auch seine Arbeit ;)

also deutsche darf der polizist verprügeln?

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Wenn die polizeiliche Maßnahme rechtswidrig ist, darf man sich wehren ..

Wenn Du in einem solchen Fall also mit einem Schlagstock geschlagen wirst, dürftest Du den Schlagstock wegnehmen und auch notwendige Maßnahmen zur Verteidigung treffen. Personen die "ziemlich alles was Kampfsport angeht" können, müssen hier besonders vorsichtig sein, dass es tatsächlich bei Verteidigungsmaßnahmen bleibt.

Wenn die polizeiliche Maßnahme aber rechtmäßig ist, darfst Du Dich nicht wehren .. dies wäre dann Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gem. §113 StGB, das entwenden einer Waffe oder eines Hilfsmittels kann dann durchaus Raub (§§249ff. StGB) sein.

Unabhängig davon ob die ursprüngliche Maßnahme des Polizeibeamten rechtmäßig oder rechtswidrig war .. wenn jmd. einen Polizeibeamten angreift oder sich gegen ihn verteidigt, werden vermutlich die anderen Polizeibeamten die in der Nähe sind (was bei einer Demo-Lage eine ganze Menge sein dürften) dorthin kommen, um den Polizeibeamten zu unterstützen ...

Du solltest nicht so arogant sein und dich für was besseres halten nur weil dir nicht passt das Mal jemand anderes die Oberhand hat. Das Gewaltmonopol liegt bem Staat und die Polizei handelt nach entsprechenden Richtlinien. Kein Polizist schlägt wahllos auf irgendjemanden ein, das hat absolut immer einen Grund. Wenn das Mal nicht so ist lass das Mal die Sorge der Dienstaufsichtsbehörde sein. Und NEIN, su darfst das nicht - wenn du mir bei einem Einsatz mit MMA gekommen wärst dann hättest du einen ebenbürdigen Gegner und eine fette Klage am Hals.

Das hat wenig mit Arroganz zu tun! Ich habe selber mehrmals die Bekanntschaft mit überheblichen, unhöflichen und unfreundlichen Polizisten gemacht! Ein Beispiel: war mit einem Dienstfahrzeug der Bundeswehr (bin Soldat) nach meinem Dienst alleine auf dem Rückweg zur Kaserne. Da mein Kommandeur mir sagte ich könne wenn ich möchte noch was essen gehen, da ich an dem Tag keine Pause hatte, und dann zurück zur Kaserne fahren und meinen Dienst dort beenden bin ich beim Burger King vorbei gefahren um zu essen. Nach dem essen bin ich wieder ins Fahrzeug gestiegen und wollte weiter zur Kaserne fahren. Als ich gerade vom Parkplatz auf die Straße einbog kam schon das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei der sich direkt vor mich stellte so das ich nicht weiter konnte. Ich habe mich zunächst gewundert was das solle da ich in einem eindeutig, als Dienstfahrzeug der Bundeswehr, erkennbarem Fahrzeug sitze und noch nicht mal ein anhaltspunkt für den verdacht einer Straftat vorliegt. Ich blieb sitzen und holte meine Papiere und dann war der Beamte schon am Fenster und meinte ich solle das licht im Auto anmachen! Kein hallo oder guten Abend gar nichts! Ich machte das licht an sagte guten Abend und fragte wozu das licht gut sei? Er antwortete zu unserer Sicherheit damit wir wissen ob sie Waffen oder ähnliches bei sich tragen! Ich sagte: ich kann ihnen ganz offen und ehrlich sagen das ich meine Dienstwaffe bei mir trage! Er meinte ich solle aussteigen die Waffe ablegen und einen alkohol-schnell-Test mitmachen. Dass ganze aber in diesem Wortlaut: Steig aus Leg die wümme weg wir machen jetzt nen alkoholtest! Ich sagte ihm das ich dieser Aufforderung keine folge leisten werde und belehrte ihn darüber das er im Moment seine grenzen überschreitet und mich im Moment weder anhalten darf noch mich kontrollieren darf da ich zum einen im dienst bin und zum anderen die feldjäger hierfür zuständig sind! Dann wurde er sauer und öffnete meine Türe von außen! Und schrie mich an: Steig jetzt verdammt nochmal aus oder du kannst was erleben! Ich dachte mir joa schreien und brüllen kann ich auch und schrie zurück: schreien sie mich nicht nochmal an... Er unterbrach mich mit den Worten: sonst was? Willste mir drohen? Als Antwort bekam er: ich will ihnen nicht drohen sondern sie nur darüber in Kenntnis setzen das sie hier gerade einen Fehler begehen und das ich mich im Falle eines körperlichen Angriffes ohne zu Zögern mit allen notwendigen Mitteln wehren werde! Dann ging er auf mich zu ich ging ein paar Schritte zurück und rief die feldjäger! Als die kamen und ihm ein Bischen was erklärt haben ist er ganz ruhig geworden und ist ohne sich zu verabschieden gegangen! Natürlich habe ich gegen diesen Beamten eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingeleitet!

Dies ist nur ein Beispiel von mehreren! Nun 2 fragen! Was wäre gewesen wenn ich nur ein normaler Zivilist gewesen wäre? Zum anderen ist es mit solchen Erlebnissen durch aus berichtigt sich über die Rechtsgrundlage im Falle einer Notwehr gegen Polizisten zu erkundigen warum also sollte es arrogant sein?

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Das ist dann Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Du musst dann erst einmal nachweisen dass die angefangen haben - und das wird schwer. ;-)

Du musst beweisen dass die angefangen haben den* unberechtigterweise* zu verprügeln, also müssten die Polizisten schon einfach mal durchdrehen und mitten auf der Streife jemanden zusammenschlagen der nicht weiß was mit ihm passiert!

Tendentiell sind die Polizisten dass Gesetz, du bräuchtest schon einen echten Grund um da einzuschreiten, denn wer von Polizisten angegriffen wird ist egtl. (tendentiell) der Schuldige!

Und auf einer Demo ist das nochmal eine ganz ganz dumme Idee, da wie gesagt IHR die Bösen seid - rechtlich gesehen jedenfalls, da kann man sich aber drüber streiten.

Wenn ein Polizeiwagen dich anhalten will rammst du den ja auch nicht weg weil er dich oder andere im Verkehr behindert^^

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Hmh, ich bin mir nicht sicher, aber wenn du das tust, könnten sie dich wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt dran kriegen ^^"

Das ist dann Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Du musst dann erst einmal nachweisen dass die angefangen haben - und das wird schwer.

Das ist dann Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Du musst dann erst einmal nachweisen dass die angefangen haben - und das wird zu schwer. ;

Nein, das darf man nicht. Die Polizei hat das Gewaltmonopol.

Wahrscheinlich eher nicht, wird bestimmt als Angriff gewertet und nicht als Verteidigung.

Du kannst dich verteidigen(suche dich aber immer drei Zeugen dazu).Polizist ist nie allein mit Schlagstock unterwegs und die andere werden bezeugen das du Wiederstand gegen Staatsgewalt geleistet hast.

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