darf ich krafttraining mit 13 machen?!

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Hallo! Ich würde es noch sein lassen.

Man kann nicht sagen dass Bodybuilding schädlich für den jugendlichen Körper ist - lediglich seine excessive Ausführung. Kontrolliert und klug - systematisch hat das Training sogar positive Auswirkungen. Aber gehen wir ins Detail :

Bis zum 21. Lebensjahr befindet sich der menschliche Körper im Wachstum. Die Knochenenden, sogenannte ,Epiphysen', sind im jugendlichen Alter noch nicht verknöchert. Direkt an den Epiphysen sitzt die Wachstumsfuge, auch .Epiphysenfuge' genannt. Sie ist für das Längenwachstum der Knochen verantwortlich. Bei unkontrolliertem Training besteht die Gefahr, dass Knorpelgewebe in dieser peripheren Knochengegend verletzt wird und sich die Wachstumsfugen frühzeitig schließen. Derartige Schäden können durch Übertraining oder das Stemmen von Maximalgewichten verursacht werden. Jugendliche sollten daher mit weniger als 50 Prozent des eigenen Körpergewichts trainieren, um innere Verletzungen zu vermeiden und das Längenwachstum nicht zu gefährden.

Ein weiterer Grund, der in der Pubertät für niedriges Intensitätstraining spricht, ist die vermehrte Ausschüttung von Wachstumshormonen durch intensives Bodybuilding. Maximale Krafteinheiten können im Körper Hormonschwankungen auslösen. Auch dadurch kann das Längenwachstum negativ beeinflusst werden.

Trainingsmethoden :

Jugendliche sollten sich auf einfache Grundübungen mit leichten Gewichten konzentrieren. Trainingseinheiten, die zum muskulären Versagen führen, sind tabu. Durch Maximaltraining würden nicht nur Knochen, Bänder, Sehnen, Knorpel und Gelenke beschädigt, sondern auch das zentrale Nervensystem. Aus diesen Gründen trainieren junge Kraftsportler auch nicht nach Trainingssystemen, die auf muskulärem Versagen aufgebaut sind, wie etwa die ,High-Intensity-Methode". Jugendliche sollten sich einfachen Grundübungen zuwenden, um ein solides Muskeigrundgerüst aufzubauen und Gewebe nicht durch Entzündungen und Muskelrisse zu beschädigen.

Grundübungen bilden die Basis eines jeden Trainingssystems. Bei diesem Übungstyp werden immer mehrere Körperpartien gleichzeitig beansprucht. Der Körper wird als Einheit trainiert. Die Übungen mit körpereigenem Gewicht oder gelenkschonenden Lasten werden dabei mit hohen Wiederholungszahlen durchgeführt. Lediglich leichte Gewichte ermöglichen anfangs ein Training im quantitativ hohen Bereich, das die Kraftausdauer fördert. Dabei sollte auf extreme Gelenkpositionen verzichtet werden, um unnötige Belastungen zu umgehen.

Werden diese Trainingsaxiome beachtet, steht Bodybuilding im jugendlichen Alter nichts entgegen - im Gegenteil. Kontrolliertes Krafttraining verbessert die Körperhaltung und beugt so Verletzungen durch Haltungsschäden vor. Zudem befinden sich jugendliche Organismen in einer stetig anabolen Phase. In diesem Alter werden Wachstumshormone wie Somatropin und Testosteron in großen Mengen gebildet. Der Testosteronspiegel steigt bei männlichen Jugendlichen ab etwa 14 Jahren auf seinen höchstmöglichen Wert. Insbesondere aufgrund ihres Hormonhaushaltes sind Pubertierende prädestiniert für einen gesunden Einstieg ins Krafttraining - der bei klugem und umsichtigem Trainieren viele Vorteile bietet.

Text Kami1a mit Bezug auf body,attack und andere Quellen.

Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg.

Auf jeden Fall. Gerade in deinem Alter bilden sich deine Muskeln sehr gut aus. Ich empfehle dir aber dir im Fitnessstudio einen Trainingsplan erstellen zu lassen, der dann auf dich zugeschnitten ist. Außerdem solltest du dir auch alles zeigen lassen.

Grundsätzlich gibt es nichts dagegen einzuwenden ins Fittnessstudio zu gehen. Wenn Du Lust darauf hast und Dir auch daran gelegen ist weiterhin abzuspecken ist das auf jeden Fall super.

Allerding solltest Du nicht zu früh mit großem Gewicht zu trainieren beginnen - das kann Gelenke und Gelenkspalten langfristig schädigen. Deshalb würde auch ich Dir empfehlen am besten beim ersten Termin gleich mit einem kompetenten Trainer (das sind nicht alle!!!) Deine Trainingsziele durchzugehen und dann entsprechend einen Plan zu erstellen, an den Du Dich in den nächsten Wochen halten kannst.

Vergiss nicht den Plan regelmäßig entsprechend Deiner Fortschritte zu überarbeiten.

Was möchtest Du wissen?