Darf ich guthaben der heizkosten behalten?

11 Antworten

Wenn du erst die Aufforderung zur Mitwirkung bekommen hast,also das du die Jahresendabrechnung vorlegen / einreichen sollst und du das auch machst / gemacht hast,dann passiert dir weiter nichts,außer das dir dieses Guthaben auf eure KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) angerechnet wird !

Dies ist auch der Fall,wenn es sich bei diesem Guthaben um eines handelt,welches aus einer Zeit vor dem Leistungsbezug stammt.

Entscheidend ist hier nur der Zufluss ( Zuflussprinzip ),also wann z.B. das Guthaben auf deinem Konto eingegangen ist.

Hättest du angenommen deinen ALG - 2 Antrag am 10.06.2015 gestellt,dann würde der Antrag auf den 1.des Monats zurück greifen,wenn du das Guthaben also vor dem 01.06.2015 auf deinem Konto gehabt hättest,dann würde es Vermögen sein und bis auf Höhe des Schonvermögens nicht angerechnet.

Wenn es danach eingegangen wäre,dann würde es den KDU - Bedarf verringern,würde dann also entweder auf einmal angerechnet,wenn das Guthaben geringer als die KDU - wäre oder dann aufgeteilt,wenn die KDU - geringer als das Guthaben wäre.

Denn hättest du im Leistungsbezug eine Nachzahlung erhalten,dann hätte diese das Jobcenter auf formlosen Antrag auch übernommen,außer Nachzahlung für normalen Haushaltsstrom,der ist aus dem Regelsatz zu zahlen.

Dann hätte man ggf.ein zinsloses Darlehen beantragen können.

Da du zur Zeit der Ausreichung des Guthabens Transferleistungen bekamst bzw. bekommst, wird dir das Guthaben als Einkommen angerechnet. Bei Verheimlichung oder Nichtvorlage der Betriebskosten- bzw. Heizkostenabrechnung und damit des Guthabens, bekommst du arge Probleme Dir könnte Sozialbetrug angelastet werden mit Anzeige bei der Polizei etc.. Also schnellstens die Abrechnung vorlegen. Du bekommst eine Rückzahlungsaufforderung und einen Änderungsbescheid (es werden die Leistungen gekürzt, weil der Bedarf geringer wurde). Du bekommst die Aufforderung, Stellung zu nehmen. In der Antwort bitte um Ratenzahlung. Dem wird in der Regel stattgegeben.

Hallo albatros,

deine Antwort ist leider nur halbrichtig. Die Abrechnung muss auf jeden Fall vorgelegt werden. Das Guthaben darf aber nicht als Einkommen angerechnet werden. Das Jobcenter sollte jedoch keine Rückzahlung fordern, sondern wird in der Regel die entsprechenden Leistungen, also Heizkosten und/oder Nebenkosten, so lange entsprechend kürzen, bis das Guthaben praktisch wieder ausgeglichen ist. Den Regelsatz dürfen sie aber nicht kürzen. Kosten der Unterkunft und Regelsatz sind verschiedene Leistungen, die nicht gegeneinander aufgerechnet werden dürfen. Dazu gibt es auch Gesetzestexte, aber den Link dazu finde ich im Moment leider nicht. Ich hoffe, ich konnte trotzdem helfen!?!

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Wenn du die Abrechnung nicht vorlegst, kannst (nicht darfst) du das Geld behalten - bekommst aber auch künftig die Heizkosten nicht bezahlt, denn das geht nur mit der Abrechnung als Nachweis.

Wenn du in Kürze wieder (auskömmliche) Arbeit hättest, könntest du es drauf ankommen lassen.

Muss man Angst um seine Zukunft haben?

Einem wird ständig gesagt, dass man das und das tun muss, sonst passiert das und das. Muss ich das wirklich? Gibt es nicht noch genügend andere Wege, die zum gleichen führen?

All diese Sozialisationen finde ich so nervig. Ich weiß gar nicht welche Folgen es hat, wenn ich nicht das tue, was man so erwartet, weil ich das noch nie wirklich nicht getan habe.

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Hallo, ich muss meine Heiz- und Betriebskosten für 2016 vorlegen und wollte nachfragen ob man bei einem Guthaben den kompletten Betrag an das Jobcenter überweisen muss und ob ich das jetzt alles richtig verstanden hab :)

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Ich hab ein bisschen im Netz recherchiert und gesehen, dass man das Guthaben nur dann behalten darf wenn das Jobcenter die Miete nicht komplett bezahlt

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Hartz4 - Strom und Gas Guthaben die 2.

Hallo noch einmal, hatte vor ein paar Tagen schonmal die Frage gestellt und nu möchte ich sie nochmal neu stellen, da ich mir das alles nochmal neu angeguckt habe.

Alsoooo...wir bekommen Strom, sowie auch Gaskosten zurück erstattet und ich bin der Meinung, dass die Arge die Rückerstattung für das Gas nicht zurück verlangen darf, weiiil...

Seit 01.03.2011 wurden wir auch 220€ hochgestuft (ich hab keine Ahnung, wie das zustande gekommen ist), jedenfalls hat das Jobcenter uns dann schriftlich mitgeteilt, dass sie nur Heizkosten in Höhe von 83,70 bei zwei Personen übernehmen, den rest müssen wir selber zahlen.

Nun ein Beispiel...

Laut Jocenter sollten wir am 01.01.2012 674€ Lebensunterhalt bekommen, auf dem Konto waren aber nur 510€, das macht eine Differenz von 164€.

167€ werden uns also abgehalten vom Lebensunterhalt, darin enthalten sind dann wohl die 136,30 für Strom und Gas, die wir zahlen müssen, sowie noch ein Teil der Mietkosten, da die etwas zu hoch sind.

Mich würde nun interessieren, habe ich recht? Darf ich die Rückzahlung komplett behalten?, denn das was wir selber vom Lebensunterhalt dafür zahlen mussten übersteigt dem, was wir wieder bekommen würden.

Grüßchen Mis

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Wieviel Heizkosten/Strom bezahlt das Jobcenter einem Paar mit 5 Kindern?

Mir geht es um folgendes:

Unsere Kinder hatten kurze Zeit mit etwas schwierigen Mädchen aus der Schule eine Art Freundschaft. Deshalb verkehrten sie ein paar Mal bei denen zu Hause.

Unsere Kinder bekamen dort so manches mit was wir ehrlich gesagt schrecklich finden. Wir lernten diese anderen Eltern mal bei einem gemeinsamen Essen kennen und waren sprachlos. Dazu muss ich sagen, dass meine Frau und ich arbeiten gehen und nicht wenig dafür tun, dass wir gut über die Runden kommen.

Kurz, dieses andere Eltern-Paar (sie ca. 30, er Mitte - Ende 30) haben nie gearbeitet.

Dazu scheint auch keine Lust und keine Notwendigkeit zu bestehen.

Es gibt 5 Kinder. Alle sind minderjährig. Das älteste Kind wurde damals weg genommen und in eine Pflege-Familie gegeben. Mittlerweile, dass hat sicher das Amt so verfügt oder angeregt, verkehrt diese Älteste zeitweise in der Familie.

Die anderen 4 Kinder sind immer zu Hause.

Diese Familie bekommt also Hartz 4 nebst Kindergeld etc.

Uns wundert es, wie viel Geld sie bekommt. Sie heizen mit der teuersten Heizart, der Nachtspeicherheizung, dabei sagten sie, entstehen hohe, monatliche Kosten die zwischen 700,- und 1.000,- Euro pendeln. Für eine 3 Zimmer Wohnung unter 100 qm !!! Das soll immer das Amt bezahlen.

Dabei haben sie im letzten Winter tagsüber stundenlang die Fenster gekippt weil die Heizung zu warm war. Sowas können wir uns nicht leisten. Bei uns gibt es im Winter 3-4 mal oder öfters Stoßlüften von jeweils 10-15 Minuten.

Unsere Kinder staunten auch über die Widersprüchlichkeit dort.

Der Vater möchte wohl mehr scheinen als er ist und gibt sich als eine Art Künstler aus, lebt sogar mit einem Falschnamen als Künstler. Dabei scheint er keinen Euro Einkommen zu haben. Mein Vater kennt deren Vermieter und hat ihn mal dazu angesprochen und der meinte nur, dass der Mann von der Frau mitlebt. Das würde dann bedeuten, dass er nicht einmal sein eigenes Hartz 4 angemeldet hat ?

Dann würde also die Frau, also diese kinderreiche Mutter, allein die ganzen hohen Kosten für die Wohnung erhalten ?

Ich frage mich jetzt natürlich, ob es normal ist, wenn eine Hartz 4 Familie jeden Monat so viel Geld bekommt ? Es gibt in unserer Gegend freie Wohnungen mit normaler Heizart, also wo es auch billiger wäre.

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Ìn der Zeitung las ich mal von einer Familie, die wegen 10,- EUR zu teurer Miete die Wohnung wechseln musste.

Hier ist der Strom-Zuschuss vom Amt ja auch für diese Heizung notwendig. Wir kennen uns nicht aus mit den Beträgen, wer weiß es ganz genau ? Wie viel steht einem Paar mit 4 bzw. 5 minderjährigen Kindern monatlich für Strom/Heizung maximal zu ?

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Nunmehr erstellte das Energie-Unternehmen die Jahresabrechnung für die Heizkosten. Es ist eine Nachzahlung zu leisten. Die Höhe ist unstrittig und wird auch vom Jobcenter als angemessen betrachtet.

Aber: Seit zwei Monaten gehört der nach wie vor in der Wohnung wohnhafte Sohn nicht mehr zur Bedarfsgemeinschaft (... jetzt BAFÖG). Mit der Begründung, dass der Sohn aktuell nicht mehr Hartz-IV bezieht, kürzt das Jobcenter die Nachzahlung um die Hälfte (... die andere Hälfte muss somit die Mutter aus ihrem Regelsatz bestreiten).

Kann das richtig sein? Schließlich empfing der Sohn noch für zehn Monate die Heizwärme. Nur weil vertragstechnisch der Abrechnungszeitpunkt für die Jahresabrechnung zwei Monate liegt, kann der Sohn doch für die zehn Monate nicht als existent betrachtet werden. Wäre die Abrechnung zufällig in seinem letzten Hartz-IV-Monat erfolgt, wäre die volle Heizkostennachzahlung bewilligt worden. Aus meiner Sicht müssten 10/12 der auf den Sohn entfallenden Heizkostennachzahlung bewilligt werden.

Ich bin überzeugt: Hätte es im Gegensatz ein Guthaben gegeben, hätte das Jobcenter dieses Guthaben ohne jegliche Aufsplittung in voller Höhe vereinnahmt.

Rudi

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