Darf ich gott hassen?

38 Antworten

Nein, ist laut § 0,745 verboten und steht unter Strafe, bei Zuwiderhandlung wirst du mit Wattebällchen gesteinigt, bring Verpflegung mit, die Strafvollziehung kann mehrere Tage dauern!

Ok jetzt ernsthaft, was glaubst du, wer dir das verbietet?

Ich persönlich glaube nicht an Gott, daher macht es für mich keinen Sinn Gott zu hassen/lieben, genauso wie es für mich keinen Sinn macht Zeus oder Odin zu hassen/lieben! Aber wenn du an Gott glaubst (musst du ja, denn um jemanden zu hassen muss man an seine Existenz glauben), dann musst du das mit dir selbst ausmachen, eine Strafverfolgung hast du zumindest in Deutschland nicht zu fürchten!

Lg

Gott akzeptiert unsere freie Entscheidung, ob wir Ihn lieben und mit Ihm leben möchten oder Ihn ignorieren und vielleicht sogar hassen wollen.

Trotzdem liebt Gott uns, ist am Kreuz in Jesus Christus stellvertretend für unsere Sünden gestorben und möchte, dass wir alle gerettet werden.

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

"So haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten; und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt" (1. Johannes 2,2).

"Welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen" (1. Timotheus 2,4).

Nein, er möchte nicht, dass wir alle gerettet werden.

Das steht viel zu oft und viel zu deutlich in der Bibel.

Du pickst dir die Rosinen aus einem ... raus.

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Wenn du die Geschichten der Kirche nicht auf Sinn und Wahrheit untersuchen kannst, dann darfst du Gott, den alten Mann, auch hassen.

Gott ist aber Energie. Du atmest mit jedem Atemzug Gott ein. Er ist dein Leben und Funktionieren.

Hast du es schwer, ist er deine Kraft.
Er ist auch deine Liebe, die du in alles hineintust, um andere zu erfreuen.

Um so mehr du dein Kreuz schleppst, um so mehr lernst du dabei. Sieh es locker, nimm nur ein Kreuz aus leichtem Kunststoff !!! Kunststoff gab's zu Jesus Zeiten noch nicht. Der arme Kerl musste eines aus dicken Balken schleppen. (Wir haben doch nun Wohlstand, da ist das Leben nicht mehr so schwer.)

Gott ist das Bewusstsein. Auch in dir das Selbst. Gott ist überall, in allem.

Am besten spielst du morgen mal Selbst und Sein und machst und gibst so, wie Gott das machen würde. Dann bist du nah dran, an dem, wie uns die Kirche mit dem strafenden Kindergott nen verantwortungsbewussten, ordentlichen Charakter anerziehen will.

Gutes Gelingen! Abends kannst du noch in ein leeres Heft reinschreiben, was dein Selbst/Seele/Gott am Tag besonderes hingekriegt hat. Dann ist Gott auch noch deine Motivation und deine Selbstliebe.

Dämmert es dir, was Gott alles ist?

[15.9. 06:46] -: GOTT ist die Urquelle, die absolute Stille, der Urgrund allen Seins, die Einheit, das Tao, Brahman, pure Intelligenz, reines Potential, das Absolute, zeitlose Wirklichkeit, allumfassendes Gewahrsein, das Unvergängliche, das Unbenennbare, unendlicher Raum. Gott ist unfassbar, unbeschreibbar, unermesslich. Es ist das alles durchdringende, göttliche, namenlose, formlose, ewig absolute, allem innewohnende Prinzip. Es ist das SELBST, das wahre ICH eines jeden Organismus und die höchste nicht-duale Wirklichkeit. Jedoch realisiert ES sich als Bewusstsein in der Form. Es ist unsere Essenz. Die Substanz und das wahre Wesen in allem was ist. Die Quelle, aus der alle Erscheinungen hervorgehen. Alles was existiert ist davon durchdrungen. Jeder und Jedes ist trägt die Essenz Gottes in sich. Gott ist der Urgrund – die Urbeschaffenheit aller Dinge. Unendlichkeit die sich durch Endlichkeit zum Ausdruck bringt. Reines Bewusstsein, das sich durch eine unendliche Vielzahl von Erscheinungsformen zum Ausdruck bringt. Jede Pflanze, jedes Tier, jeder Mensch, ist eie individualisierte Erscheinungsform Gottes. Wir alle sind ein ungetrennter Teil dieser Schöpfung. Alles ist eine vollkommene Ausstrahlung des Ewigen. http://heilsein-einssein.de/gott-bewusstsein/ [19.9. 02:10] -: http://news.komplett-media.com/bewusster-geist-steuert-die-materie/ Prof. Warnke, Uni SB, Saarland. [19.9. 02:12] -: https://bewusstseinsreise.net/bewusst-leben-2/gott-bewusstsein/ Viele Einzelthemen. [19.9. 02:27] -: https://youtu.be/lVhFhR_lSdw (Gefühle) [19.9. 02:57] -: https://youtu.be/li592h2bs8s

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Wieso Kirche? Es ging doch um Gott.
Und der Fragensteller hat nicht gesagt, ob er Allah, Vishnu oder Manitu meint...

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Ja, das Wort Kirche hab ich genommen. Ist das denn schlimm? __ Weshalb teilst du mir das mit? ___ Hast du dich denn mehr angestrengt dem FS etwas zu erklären? Oder musst du mir nur mitteilen, dass ich das Wort Kirche falsch benutzt habe? Versuch intelligent zu verstehen, worum es immer geht und Klammer dich nicht an ein Wort, das deinem Ego nicht gefällt. Gott ist die Wahrheit. Die Wahrheit ist dahinter, nicht an der Oberfläche. Wahrheit findet man nur, wenn man Hirnarbeit macht, anstatt sich mit Benennen eines Fehlers in etwas wichtig zu machen. ___ Es ist das Ego.

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@Monianka

Vom Stil passt dieser Kommentar irgendwie zu der Ausgangsfrage....

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Hallo Sternsau2019,

Du darfst lieben und hassen, wie Du es magst.

Ich darf für Gott sprechen und fragen, warum Du Gott verabscheuen und hassen möchtest. Hast Du den Eindruck, Gott hat Dir zu tiefst Unrecht getan?

Das mag ein Trugschluss sein, den Gott ist reine Liebe - und nichts anderes ist mir plausibel, und dass ohne jegliche Religion im Hintergrund.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Ich darf für Gott sprechen...

Da nimmst du dir aber viel raus.

Gott ist reine Liebe

Der Trugschluss ist auf deiner Seite.
Würdest du jemanden, den du liebst, von einer tödlichen Krankheit heilen, wenn du könntest?

Lautet die Antwort nein, hast du dich eben als unmoralisch geoutet.
Lautet die Antwort Ja, dann bit du bereits jetzt besser als der Gott, den du verehrst.

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@TroIIinger

Was wir beobachten, lässt uns allenfalls darauf schließen, dass Gott nicht unmittelbar in die natürlichen Dinge "eingreift" - was oft vermutet wird. Doch kann Gott über die Menschen wirken.

Hätte ich die Möglichkeit, jemanden von einer tödlichen Krankheit zu heilen und würde das auch aus meiner eigenen Lebenseinstellung tun - dann hätte Gott in mir gewirkt.

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@EarthCitizen20
Was wir beobachten, lässt uns allenfalls darauf schließen, dass Gott nicht unmittelbar in die natürlichen Dinge "eingreift" - was oft vermutet wird. Doch kann Gott über die Menschen wirken.

was ist das denn für ein jämmerlicher Gott, der Menschen für seine Zwecke benutzen muss weil er nichts selbst kann?

Hätte ich die Möglichkeit, jemanden von einer tödlichen Krankheit zu heilen und würde das auch aus meiner eigenen Lebenseinstellung tun - ...

Herzlichen Glückwunsch, dann bist du besser als der Gott, den du verehrst, denn deinem Gott wid die Eigenschaft zugeschrieben, allmächtig zu ein. Er hätte also die Möglichkeit zu heilen und tut es nicht.

...dann hätte Gott in mir gewirkt.

Das ergibt irgendwie keinen Sinn. Wenn du es von dir aus tun würdest, hätte dein Gott nichts damit zu tun. Wenn es einen Gott dazu braucht, du es also nicht von dir aus tun würdest, wärst du unmoralisch.

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@TroIIinger

Da ist Gott - in meinen Augen - schon etwas anders, als man "ihn" sich landläufig vorstellt. Das Modell, was ich verwende (und was ohne Glauben auskommt) entspricht der Beobachtung. Es ist nicht aus der Beobachtung abgeleitet, sondern aus anderen Annahmen.

Aber ich lass das einfach mal so stehen.

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@EarthCitizen20

Dann beschreibe doch bitte kurz dein Modell, deine Beobachtungen, deine Annahmen und die Schlüsse, die du daraus ableitest. Ohne Glaube wäre das nämlich tatsächlich etwas, das mir noch nicht untergekommen ist.

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@TroIIinger

Ich habe es im Laufe meiner Beratung hier zu diesen Themen schon sehr oft beschrieben: es folgt aus der Raumzeitlosigkeit des Geistlichen - ein Sein mit der Methodik eines Wirkens (out-going) und einer Wahrnehmung (in-going), nur Wirken und Wahrnehmen ohne Inhalt. Einfacher kann es nicht sein - und kann doch sehr viel beschreiben.

Das Wirken sorgt für Fülle und orientiert sich gleichermaßen an alle Seins. Damit entsteht auch Gleichheit und Freiheit (kein Vorteil auf Kosten anderer). Das ist der geistliche Part.

Im Natürlichen prägt sich dass in Inhalten aus. Voraussetzung dafür ist, dass ein Mensch eine entsprechende Lebenseinstellung hat, die dieses geistliche Wirken ermöglicht. Es lässt sich Liebe erklären - und damit ein Christlicher Glaubensinhalt unabhängig von einem Glauben.

Interessant ist die Einfachheit des Modells, die wiederum einen Charm hat. Das Paradigma, dass Gott in sich eine Persönlichkeit ist, fällt mit dem Modell weg. Gott ist allenfalls eine persönliche Manifestation des Seins in den Gedanken eines bewusstseinführenden Lebewesens (z.B. eines Menschen). Damit ist der Begriff "Gott" aus einer anderen Historie lediglich wiederverwendet.

Das Modell stammt vom ollen Leibnitz (Monaden-Modell). Ich habe es etwas aufgemöbelt - und um die so wichtige Wirkung ergänzt. Das Interfacing mit dem Leben, von dem Leibnitz noch ausgegangen war, ist nicht erforderlich, auch nicht ein Hunger nach Wahrnehmung (da raum- und zeitlos Wahrnehmung wie Wirken immer ist). Leibnitz hatte Gott noch als eine Art Hyper-Monade angesehen (nach meinem Verstehen). Aber das ist nicht erforderlich.

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@EarthCitizen20
es folgt aus der Raumzeitlosigkeit des Geistlichen

Was meinst du mit diesem "Geistlichen"?

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@TroIIinger

Damit meine ich im weitesten Sinne Dimensionen, die wir jenseits unserer Raumzeit annehmen können, die die Raumzeit einbetten. Geistlich - im "Gegensatz" zu natürlich (Raumzeit).

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@EarthCitizen20

Ich verstehe nicht viel von höherer Physik, aber andere Dimensionen existieren parallel, sofern sie existieren. Der Nachweis fehlt bislang. Der Ausdruck "einbetten" scheint mir da nicht zu passen.

Geistlich - im "Gegensatz" zu natürlich (Raumzeit).

Damit ergibt sich ein Problem. Wir haben auf nichts außerhalb unserer Raumzeit nachweislich Zugriff, können nichts außerhalb unserer Raumzeit nachweisen und keine Wirkung darauf zurück führen, oder darauf einwirken. Das scheint mir aber eine zentrale Prämisse deines Modells zu sein.

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@TroIIinger

Wir haben nur philosophisch eine Vermutung, dass da mehr sein muss als unsere Raumzeit. Denken wir an einen Grund der Komplexität und Physik und ggf. Teleologie der Raumzeit, denken wir an eine Identität eines bewusstseinsführenden Lebewesens in einer bestimmten Umgebung der Raumzeit.

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@EarthCitizen20
Wir haben nur philosophisch eine Vermutung, dass da mehr sein muss als unsere Raumzeit.

Wenn deine grundlegende Prämisse nur eine Vermutung ist, wie kommt dein Konzept ohne Glauben aus?

Denken wir an einen Grund der Komplexität und Physik...

...dann stellen wir fest, dass wir noch lange nicht auf alles eine Antwort haben.

und ggf. Teleologie der Raumzeit

Teleologie ist auch nur ein Konzept, das auf willkürlichen Annahmen beruht.

eine Identität eines bewusstseinsführenden Lebewesens 

Was soll das sein?

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@TroIIinger

Wir haben auf vieles noch keine Antwort - und interessieren uns auch nicht für all das.

Teleologie liegt nahe, da es uns als bewusstseinsführende Lebewesen in einer habitablen Umgebung unseres Universums gibt.

Die Frage nach der eigenen Identität ergibt sich aus dem "warum ich gerade ich in der Umgebung der Raumzeit".

In der Wissenschaft hat es immer Vermutungen gegeben, die zwar von Glauben durchsetzt wurden, aber keinen Glauben brauchen. Begeben wir uns in Glaubenshinhalte, verlassen wir eine wissenschaftliche Betrachtung, die ein Bestätigen oder Widerlegen von Vermutungen erlaubt. Glaube erlaubt nur ein Bestätigen seiner Inhalte.

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@EarthCitizen20
Teleologie liegt nahe, da es uns als bewusstseinsführende Lebewesen in einer habitablen Umgebung unseres Universums gibt.

Wieso? Weiter als bis zum anthropischen Prinzip ist noch keiner gekommen, ohne irgendwas einfach so anzunehmen.

Das anthropische Prinzip besagt, dass das beobachtbare Universum nur deshalb beobachtbar ist, weil es alle Eigenschaften hat, die dem Beobachter ein Leben ermöglichen.

Die Frage nach der eigenen Identität ergibt sich aus dem "warum ich gerade ich in der Umgebung der Raumzeit".

Die Frage stellt sich mir nicht, sie ergibt ja nicht einmal Sinn

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@TroIIinger

Das anthropische Prinzip und Teleologie scheinen sich regelrecht zu streiten. Ich gehe mit dem Begriff Teleologie nur so weit, dass irgendeine Physik bewusstseinführendes Leben ermöglicht. Und bisher hatte ich angenommen, dass für alle Universen die gleiche Physik gilt.

Fällt diese Annahme, gäbe es vielleicht Universen, deren Physik kein Leben kann. Sie wären existent und nicht innerhalb sich beobachtbar - wenn nicht irgendwann aus einem anderen Universum trotz unterschiedlicher Physik doch zumindest in Näherung zu beobachten.

Wenn ein Universum, dessen Physik Leben kann, kein Leben existieren lässt, wäre dieses Universum dennoch in sich selbst beobachtbar - hätte aber Pech oder Glück, wie auch immer man das trivial sagen mag.

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@EarthCitizen20
Das anthropische Prinzip und Teleologie scheinen sich regelrecht zu streiten

Nein. Das anthropische Prinzip sagt nur aus, dass dieses Universum beobachtbar ist, weil es die Existenz eines Beobachters ermöglicht. Diese einfache Tatsache lässt sich kaum bestreiten.

Die Teleologie besagt, dass dieses Zweckorientiert oder zielgerichtet ist, wofür es sich nicht schlüssig argumentieren lässt.

Ich gehe mit dem Begriff Teleologie nur so weit, dass irgendeine Physik bewusstseinführendes Leben ermöglicht. 

Dann hängst du auch beim anthropischen Prinzip fest und gehst nicht den Glaubensschritt zur Teleologie.

Und bisher hatte ich angenommen, dass für alle Universen die gleiche Physik gilt.

Im Moment weiß noch niemand, ob es überhaupt andere Universen gibt.

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@TroIIinger

Oder ich sehe unter Teleologie eben keine Kontamination durch Glaube - auch wenn das schwere Worte sein mögen, die die Kluft zwischen Glaubensinhalten und rationaler Betrachtung von Dingen deutlich machen soll.

Umgekehrt wehren sich Glaubensinhalte gegen Kontamination mit Rationalität.

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@EarthCitizen20

Alle über das anthropische Prinzip hinaus gehenden Annahmen erfordern aber Glaube, oder hast du ein schlüssiges Argument?

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@TroIIinger

Ich denke, dass nichts Glaube benötigt - egal, ob Vermutungen oder Theorien - inklusive eine geistliche Domension oder Welt.

Ich halte Glaube so allmählich für einen Anachronismus, der dazu instrumental ist, jemandem fremde Gedanken einzutrichtern und den Menschen zu kontrollieren.

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@EarthCitizen20
Ich denke, dass nichts Glaube benötigt - egal, ob Vermutungen oder Theorien - inklusive eine geistliche Domension oder Welt.

Wenn man etwas für wahr hält, das nicht nachweislich wahr ist, oder wenn man so tut als wüsste man etwas, das man aber nicht weiß, dann glaubt man.

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@TroIIinger

Da gebe ich Dir Recht.

Es gab auch schon naturwissenschaftliche Phänomene (die sich naturwissenschaftlich fassen ließen), die Glaubensthemen wurden - z.B. die Natur unseres Sonnensystems, die Zustandsänderung unseres Universums aus einer Singularität heraus.

Sie wurden es mangels Wissen oder zumindest Zulassens alternativer Ansätze.

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Ja — das darfst Du. Aber Hass ist eine zerstörerische Eigenschaft:

„Haß ist das, was Streitigkeiten erregt, aber Liebe deckt sogar alle Übertretungen zu.“ (Spr. 10:12)

Wenn schon Hass, dann Hass auf das Böse — nicht auf Gott:

“Die Furcht Jehovas bedeutet das Böse hassen. Selbsterhöhung und Stolz und den schlechten Weg und den verkehrten Mund habe ich gehaßt.“ (Spr. 8:13)

LG ...

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