darf ich gekündigt werden wenn ich schwanger bin?

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5 Antworten

Schwangere genießen besonderen Kündungsschutz. Du brauchst auch nicht den Mutterpass vorlegen, sondern nur ein Attest vom Frauenarzt, in dem die Schwangerschaft bescheinigt ist. (kostet ca. 10 Euro).

Das alles liest sich recht kompliziert, ich rate dir, einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zu konsultieren, der etwas Licht ins Dunkel bringt.

Und ein Beschäftigungsverbot aufgrund Schwangerschaft (erste Tätigkeit die du beschreibst) ist ebenfalls kein Kündigungsgrund! Du erhältst weiter deinen Lohn!

Nach dem Mutterschutzgesetz § 9 Abs.1 MuSchG besteht für schwangere Frauen ein besonderer Kündigungsschutz:

(1) Die Kündigung gegenüber einer Frau während der Schwangerschaft und bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung ist unzulässig, wenn dem Arbeitgeber zur Zeit der Kündigung die Schwangerschaft oder Entbindung bekannt war oder innerhalb zweier Wochen nach Zugang der Kündigung mitgeteilt wird.

Dieser besondere Kündigungsschutz gilt nicht nur für Vollzeitbeschäftigte, sondern ebenso für Teilzeitbeschäftigte, wozu auch Minijobber gehören.

Du kannst innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung beim Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage beantragen.

Bei der Antragstelle des Arbeitsgerichts ist man dir bei der Formulierung des Antrags behilflich. Du brauchst hierfür keinen Anwalt.

Die haben dich reingelegt - wende dich an die Gewerbeaufsicht / Amt für Arbeitsschutz. Als Schwangere dürfen sie dich nicht kündigen. Aber du hast auch einen Fehler gemacht, statt da anzurufen, hättest du den Mutterpass auf den Tisch legen sollen.

Nein die dürfen dich nicht kündigen

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