Darf ich Fotos von meinen Usern öffentlich darstellen?

3 Antworten

 ein urheberrechtliches Foto

Jedes Foto ist urheberrechtlich geschützt solange der Urheber noch nicht mehr als 70 Jahre verstorben ist, also die aller aller meisten Bilder sind geschützt vor allem digitale Bilder im Internet sind zu 99,999999999% geschützt

Wer kann dafür belangt werden?

du!

Da du das Bild veröffentlicht hast bist auch du dafür verantwortlich! Der Urheber wird sich also mit seiner Forderung an dich wenden und du musst dann auch die entsprechende Strafe bezahlen, da du ja auch den Verstoß begangen hast.

Du kannst natürlich deinerseits dann wiederum denjenigen in Regress nehmen, der dir gegenüber da falsche Angaben gemacht hat, aber wenn bei dem nichts zu holen ist dann bleibst du auf deinen Kosten sitzen

nicht ganz Korrekt... bestes Beispiel ist Facebook, wenn dort ein Foto von dir veröffentlicht wird über ein Fake Account mit falschen Angaben kannst du auch nicht Facebook belangen

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@MarkusTri

nein, nicht Facebook, das ist ja nur die Plattform.

Sondern natürlich die Person die es veröffentlicht hat!

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@MarkusTri

Aber auch deine Aussage ist nicht ganz korrekt. Facebook als Betreiber der Plattform ist auch sekundär für den Inhalt verantwortlich. Kommt Facebook in Kenntnis eines Gesetzesverstoßes (z.B. eben einer Urheberrechtsverletzung) ist Facebook verpflichtet denn Beitrag zu entfernen, ansonsten können sie da durchaus natürlich auch belangt werden

Es ist also der Störer (derjenige der das Bild unrechtmässig hochgeladen hat) in erster linie verantwortlich und der Seitenbetreiber in zweiter Linie. Ist der Betreiber auch der inhaltlich verantwortliche haftet er auch für Inhalte die jemand anderes (beispielsweise Familienmitglied, ein angestellter) hochgeladen hat (bispielsweise bei privaten Webseiten, Unternehmenswebseiten, Medialen Webseiten etc)

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Würde das auch für mich gelten wie im Telemediengesetz in § 10, dass ein Diensteanbieter nicht für fremde Inhalte haftet, wenn er keine Kenntnis von dem entsprechenden Inhalt genommen hat und er diesen sofort entfernt, wenn er Kenntnis von dem rechtswidrigen Inhalt genommen hat. Ich bekomme zwar die Fotos und entscheide dann ob ich diese zulasse aber auf urheberrecht kann diese ja nicht prüfen.

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allo Markus...,
sowohl das 'Urheberrecht' https://www.google.de/search?q=urheberrechtsgesetz&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=MmLZWYCcG-fVXqi0jNgI
als auch des 'Persönlichkeitsrecht' https://www.google.de/search?client=firefox-b&dcr=0&q=pers%C3%B6nlichkeitsrecht&oq=Pers%C3%B6nlichkeitsgesetz&gs_l=psy-ab.1.0.0i10k1.25617.32113.0.36387.17.15.2.0.0.0.179.1677.0j13.13.0....0...1.1.64.psy-ab..2.7.770...0i13k1j0i13i10k1.0.5SePcrWTWmo (beides sind gute Suchwörter) geben über alle Fallvarianten Auskunft, da braucht es wahrlich kein für und wieder und vermerkt werden muss am Bild auch gar nichts, teutonix. :- )

Die hier auch angesprochene Betreiberhaftung der Plattformen ist bitte nicht mit dem Verantwortungsbereich der Urheberrechtsverletzung zu vergleichen. Ich kenne auch keine Platform, die sich nicht von den Veröffentlichern jene "Freiheit von weiteren Rechten" zusichern ließe. Also wieder die obigen Suchworte. :- )

Wie du es selbst schon schriebst:
Zur aktuellen Störer- und Betreiberhaftung auf Plattformen findet sich speziell zu Urheberrechtsverletzungen Klärendes unter https://www.webshoprecht.de/IRUrteile/Rspr2798.php
LG Leipzig v. 19.05.2017: YouTube haftet als Störer für Urheberrechtsverletzungen der User erst ab Kenntnis.

Leider jedoch ganz typisch:
X gibt dir sein Foto, dass ihm ein befreundeter Fotograf für umsonst gemacht hat und bestätigt dir, dass du das Foto gerne bei dir im Netz veröffentlichen darfst. Und dann flattert dir eines Tages der Unterlassungsanspruch des Urhebers mit Honorarnachforderung ins Haus...! Okay, in diesem Fall würdest du dem Fotografen schon Bescheid geben, dass der User dir die Freiheit der Aufnahme von Rechten Dritter zugesichert hatte, wenn du das auch belegen kannst!
Denn, wenn das Foto ganz offensichtlich kein Selfie ist, MUSS es doch noch einen fremden Rechteinhaber geben, nicht? Das also könntest du dann eben nicht mit Unwissen bestreiten.  'unsicherdieHandwedel' :- )

Also um noch etwas genauer auf mein Vorhaben einzugehen. Ich baue eine Plattform auf der die User mir Fotos schicken können unter ein bestimmten Thema. Es ist von anderen nicht ersichtlich von wenn diese stammen. Geplant ist natürlich der Name unter jeden Foto zu vermerken. Jeder der diese Plattform besucht kann auch die Fotos sehen. Fotos können aber nur von Registrierten und angemeldeten Nutzern hochgeladen werden. In der Anmeldung sollen die User auch Einwilligen das sie die rechte am Bild haben. Mir soll außerdem noch das Recht am Bild für die Nutzung auf der Plattform erteilt werden. Jetzt ist es so jedes Hochgeladene Foto wird erst auf einer Datenbank gespeichert und von mir eingesehen und überprüft. Es findet also keine direkte und automatische Einbindung statt. Es geht auch nicht um Selfies, weil auf den Bildern keine Menschen abgebildet sind wenn dann nur zum Teil und keine Gesichter. Also kein Persöhnlichkeitsrecht. Gefunden habe ich noch dieses: Nach § 7 Abs. 2 Satz 1 TMG sind Diensteanbieter nicht verpflichtet, die von ihnen übermittelten oder gespeicherten Informationen zu überwachen oder selbst zu erforschen, ob Umstände vorliegen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hindeuteten. Das sollte mich doch eigentlich schützen. Weil ich ja trotz gesetzt der nicht Überprüfung dieses getan habe um noch sicherer zu sein. Wenn es jetzt jemand ein Foto hochläd und ich dieses Kontrolliert habe und alles was in meiner macht steht getan habe (mir fällt da nur die google bilder rückwärts suche ein) dann wird dieses veröffentlicht. Das im Falle einer urheberrechtsverletzung ich als erstes angeschrieben werde ist mir bewusst und ich das Bild sofort entfernen muss auch. Aber wer zahlt dann die Abmahnung? Wenn der User sich mit falschen Namen angemeldet hat und dieser nicht ermittelt werden kann. Viele Steine die einem da im Weg gelegt werden.

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Mit der App hat es nicht geklappt Absätze zu machen :/

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Hallo Markus...,
zum einen, du weißt, dass dir hier niemand zu deinem speziellen Fall eine Rechtsberatung erteilen darf? Gerade zu solchen AGB-Formulierungen ist für mich der Einsatz eines Profis unbedingt vorgesehen, das muss ein Fachanwalt machen und 'darf' hier wie gesagt nach dem Rechtsdiensteistungsgesetz (RDG) auch kein anderer! https://www.ferner-alsdorf.de/rechtsanwalt/allgemeineszivilrecht/verbraucherrecht/unerlaubte-rechtsberatung-rechtsdienstleistungsgesetz-was-ist-erlaubt-rechtsanwalt/8381/ Damit sind solche leichthin erteilten 'Beratungen' leider klar geregelt. :- (

Grundsätzlich ist dir dann als Mediendienstleister doch alles im Telemediendienstgesetz vorgegeben. Die erwähnten Angaben zum Urheberrechtgesetz und dem Persönlichkeitsrecht bilden den Rahmen. Doch derart konkrete Details solltest du vom Fachmann beurteilen lassen ...in deinem Interesse!    Viel Erfolg dir bei deinem Vorhaben! :- )

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Wenn du in der Gestattung vermerkst, dass der Urheber die Veröffentlichung gestattet und der Unterzeichner bestätigt, die Urheberrechte zu besitzen, dürftest du aus dem Schneider sein.

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