Darf ich einen Menschen anzeigen, wegen häuslicher Gewalt, obwohl wir Beide in der gleichen Religionsgemeinschaft sind. wer hat Erfahrungen gemacht?

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21 Antworten

Hallo Kusamale
Ich finde es gut das du dich entschieden hast den ersten Schritt zu gehen und deine Situation zu verbessern.
Du hast begonnen dich über deine Möglichkeiten zu informieren und damit auch darüber zu sprechen.

Deshalb hast du jetzt die Kraft dich zu wehren, du kannst ihn jetzt aus dem Haus schmeißen wenn du das willst.

Auch wenn es ein schwerer Kampf ist, jetzt befindest du dich in der überlegenen Position.

Wie fühlt es sich an wenn es nur deine Entscheidung braucht um ihm zu zeigen wer das sagen hat?

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Bei häuslicher Gewalt darf man sogar seinen Ehepartner anzeigen. Wichtig ist nicht, wie die Gemeinschaft zu der Person anderen Person ist, sondern dass der  Vorwurf der häuslichen Gewalt zutreffend ist. Manche geben sich dabei selbst die Schuld, was aber grundsätzlich falsch ist, denn für häusliche Gewalt gibt es keine Rechtfertigung und es ist nur derjenige daran schuld von dem diese häusliche Gewalt im direkten Sinne ausgeht. Wenn es Differenzen gibt, gibt es andere Wege, hauptsächlich durch Kommunikation, um diese Differenzen zu überwinden, aber häusliche Gewalt ist nie eine akzeptable "Lösung".

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HalloKusamale,

ob häuslihe Gewalt oder außerhäusliche Gewalt, ob gleiche Religionsgemeinschaft oder andere: Bei Gewalt solltest di auf jeden Fall anzeigen.

Aus deinen Kommentaren ist zu entnehmen, dass Vertreter deiner Religionsgemeinschaft, obwohl sie es besser wussten, nicht korrekt ausgesagt haben und du bereits ein Verfahren verloren hast.

Du hast auch angedeutet, dass der Verursacher selbst "Würdenträger" ist.

Möglichkeiten:

- Du gehst nach dem nächsten Vorfall sofort zum Arzt, lässt alles dokumentieren und erstattest wieder Anzeige.

- Du kündigst an, dass du jedesmal Anzeige erstattest.

- Du verlässt den Partner. Selbst wenn du verheiratest wärst und nach deiner Religionsauffassung eine Ehe unauflösslich wäre: Eine räumliche Trennung ist auf jeden Fall möglich - unabhängig von einer staatlichen Scheidung.

- Je nach deiner Einstellung: Wenn der Partner meint, dass er nach seiner Auffassung richtig gehandelt habe: Du kannst auch die Religionsgemeinschaft verlassen.

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1. Religion und Straftaten haben nichts miteinander zu tun.

2. Wenn die "zuständigen Würdenträger" muslimische Masku-Schweine sind, dann sorge beim nächsten Mal für neutrale Zeugen (Polizei, Ärzte etc.)

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Kommentar von Kusamale
12.08.2016, 16:11

nein sie kommen nicht aus dieser richtung. aber ich würde auch keine religionsgemeinschaft pauschal herabwürdigen.

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Es gibt sicherlich Religionsgemeinschaften... die "sowas" lieber intern klären (wollen )

Da schreib ich mal pauschal:

"je mehr eine (Religions-) Gemeinschaft ihre Mitglieder kontrollieren will,  desto mehr interne Regelungen und Forderungen an die Mitglieder......"

Rechtlich darfst Du natürlich ! häusliche Gewalt zur Anzeige bringen .

Woher wissen überhaupt die von dir erwähnten "Würdenträger".. was bei euch zuhause abgeht... haben sie es miterlebt ?

Falls ja, haben sie sich vor Gericht einer Falschaussage schuldig gemacht... was aber wohl schwerlich zu beweisen ist... außer Du kannst noch andere Zeugen dazu benennen...oder kannst andere Beweismittel vorlegen....wie z.B. ärztliche Atteste...

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Wenn es mittlerweile schon auf die Religionsgemeinschaft ankommt, ob man jemanden wegen häuslicher Gewalt, anzeigt, dann fange ich wirklich an zu zweifeln.

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in Deutschland ist Gewalt, ob häusliche oder aushäusige, immer Gewalt, die, wenn angezeigt, strafrechtlich verfolgt wird. Im allgemeinen erhebt die Staatsanwaltschaft dann in öffentlichem Interesse Anklage und nicht das Opfer. Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Gewalt religiös gerechtfertigt wird oder nicht. Deutsche Richter haben als Entscheidungs-Grundlage unsere Strafrechtsordnung und nicht die Scharia oder sonstwelche religiösen Gepflogenheiten.

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Kommentar von Kusamale
13.08.2016, 06:39

das problem liegt nicht unbedingt bei unserer gesetzgebung, sondern jede religiöse gemeinschaft hat immer irgend jemanden irgend wo zu sitzen und dieser jemand kann einfluß nehmen. und wenn der täter mit diesen jemand irgendwie verbandelt ist, hast du zwar recht, aber recht haben heißt nicht automatisch recht bekommen. umsonst haben wir nicht so viele mobbingopfer.

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Klar anzeigen! Religion hin oder her...wenn diese Leute nicht mal zu dir stehen und keine richtige Aussage machen, würd ich mir als nächstes Gedanken machen diese Glaubensgemeinschaft zu verlassen!

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Kommentar von Kusamale
12.08.2016, 15:58

Ich möchte nicht wegen ein paar schwachen "Würdenträgern" unsere Religionsgemeinschaft verlassen, dort habe ich auch viele andere Menschen, die mir in schweren Stunden zur Seite standen. und ich bin ihnen sehr verbunden und dankbar.

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Wenn ihr zusammen lebt ja, ansonsten Anzeige wegen Körperverletzung. 

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Die Religion hat aber auch gar nichts mit der Anzeige gegen häusliche Gewalt zu tun.

Sowas IMMER anzeigen, damit sich das nicht als normal manifestiert.

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was hat die Religion damit zu tun

häusliche gewalt würde ich immer zu anzeige bringen

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Häusliche Gewalt ist Körperverletzung und die kann jeder zur Anzeige bringen. Die Frage ist aber, ob es sinnvoll ist, ob es zum Beispiel das Opfer selbst abstreitet.

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Kommentar von Kusamale
13.08.2016, 06:42

nein das opfer streitet nicht hat ärtzliche berichte und befunde. diese fande vor gericht keine wertung, das opfer hätte sich die blauen augen ja auch selbst beibringen können.

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Was hat die Religion mit einer Anzeige zu tun?

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Straftatbestände haben mit Religionszugehörigkeit der Täter oder Opfer nichts zu tun!

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Ja natürlich, die Religion spielt da überhaupt keine Rolle!

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Kommentar von Kusamale
13.08.2016, 06:33

nein die religion spielt nicht die rolle, jedoch die gemeinschaft dieser religion. und wenn der täter zu den amtsträgern gehörte? dann kommt der spruch zum tragen: eine krähe hackt der anderen kein auge aus.

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Was hat eine Religionsgemeinschaft mit häuslicher Gewalt zu tun?

Nichts.

Klar, so jemanden muss man anzeigen.

Es soll aber auch Religionsgemeinschaften geben, bei denen eine Beichte und 5 vater unser ausreichen sollen um diese "Sünde" zu vergeben.

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Kommentar von Kusamale
12.08.2016, 18:05

Ja da hast du recht. Aber das gibt nicht die Religionsgemeinschaft vor,  sondern der sogenannte "Gläubige" Er hat mich geschlagen, ist in die Kirche und hat das Abendmahl entgegen genommen. So nun ist doch alles wieder in Ordnung.

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Da darf es keine Differenzierung geben!!! 

Jesus antwortete seinerzeit auf die "Fangfrage der Pharisäer bez. des Kaiser-Portraits auf der Münze, die man ihm zeigte: " Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist und gib dem Herrn, was des Herrn ist"...

Mehr gibt es meiner Meinung nach dazu nicht zu sagen.

Glaube, egal an wen, egal an was, darf NIEMALS dazu führen, in eine Parallelwelt abzugleiten.

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aber wenn die zuständigen würdenträgen dir signalisieren sie werden, wieder besseren Wissens, nicht für dich aussagen vor gericht, was auch in der ersten verhandlung geschah. es verließ sie ihre erinnerung, Was dann? soll ich weitermachen?

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Kommentar von PatrickLassan
12.08.2016, 08:29

Was haben "die zuständigen Würdenträger" damit zu tun? Waren das die einzigen Zeugen?

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Kommentar von FelinasDemons
12.08.2016, 08:35

Warum beantwortest du deine eigenen Fragen?...

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Kommentar von Marc8chick
13.08.2016, 10:12

Was ist denn das für eine Religionsgemeinschaft ?

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Sorry? Was ist das für eine Frage?

Die Religionsfreiheit kann doch nicht so ausgelegt werden, dass dadurch die Täter innerhalb der gleichen Religion automatisch geschützt sind.

JA!!! Du kannst anzeigen.

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Was hat die Religion damit zu tun? Erkläre mir das mal bitte!

Entweder er gehört angezeigt wegen Gewalt oder nicht nach dem dt. Gesetz.

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