Darf ich eine Moschee,Synagoge etc. betreten?

9 Antworten

Hallo, ich bin Buddhist mit jüdischen Wurzeln und möchte dir darauf antworten:

Viele Gemeinden, egal welcher Konfession, freuen sich über ehrliches Interesse und bieten nach Anmeldung sogar Führungen für Besucher an.

Ich habe selbst schon Führungen für Besucher in buddhistischen Tempeln gemacht und ich fand es immer schön, dass z.B. Schulklassen diese Orte besuchen.

Solche Kontakte mit anderen Konfessionen tragen nach meiner Sicht zu einem besseren gegenseitigen Verständnis bei.

Eine allgemeine Regel:

Trage langärmelige Oberteile und keine kurzen Hosen, achte darauf, gepflegt auszusehen und auf starke Schminke zu verzichten.

Das ist grundsätzlich ein Zeichen des Respekts.

Sofern es kein Hinweisschild gibt, frage bitte vorher, ob es erlaubt ist, Fotos von den Räumen zu machen. Menschen solltest du nicht ohne Einwilligung knippsen.

Je nach Konfession kann es sein, dass man aufgefordert wird, die Schuhe auszuziehen, eine Kopfbedeckung abzunehmen, oder eine zu tragen.

Das klingt jetzt womöglich furchtbar kompliziert, wird aber in der Regel vor Ort ganz unkompliziert erklärt. Niemand verlangt, dass du alle Dinge weißt.

Buddhistische Tempel:

Buddhistische Zentren und Tempel kann man letztlich jederzeit innerhalb der Öffnungszeiten besuchen. Sie sind teilweise sogar Touristenmagnete.

Lediglich bei bestimmten Feierlichkeiten, oder wenn im Kloster eine Klausur (Zeit der Zurückgezogenheit) stattfindet, bleibt die Gemeinschaft unter sich.

Jüdische Synagogen:

Aufgrund der Drohungen gegen jüdische Einrichtungen sind dort im Vergleich zu anderen Gotteshäusern strengere Sicherheitskontrollen üblich.

Daher sollte man im Vornherein auf große Gepäckstücke, wie etwa Rucksäcke verzichten und nicht zu viel Sachen mit sich herumtragen.

Es ist nicht unüblich, dass auch Besuchern eine Kippa als Kopfbedeckung als Zeichen der Gottesfurcht ausgeliehen wird. Da gibt es aber Unterschiede.

Gerade hier bietet es sich an, vorher telefonisch nachzufragen, ob man einen Besichtigungstermin bekommt.

Muslimische Moscheen

Ich habe häufig gehört, dass potentielle Besucher sich Sorgen gemacht haben, sie müssten die rituellen Reinigungen und Waschungen absolvieren.

Das war bei keiner meiner Moscheenbesuche der Fall. Lediglich die Schuhe waren auszuziehen.

Hier ist es sinnvoll vorab zu erfragen, ob deutschsprachige Begleiter für interessierte Besucher zur Verfügung stehen.

Ich hatte nämlich leider einmal das Pech, an eine "Hinterhofmoschee" zu geraten, wo ausnahmslos türkisch gesprochen wurde. War allerdings auch lustig.

Ich hoffe, dir mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Natürlich darfst du eine Moschee betreten. Die Menschen dort werden Dir zuvorkommend sein und dich begleiten und alles zeigen.

Sorg einfach dafür, dass du sauber bekleidet bist und keine kurze Hose an hast. Natürlich werden die Schuhe ausgezogen, der Bereich ist gekennzeichnet.

Was eine Synagoge betrifft kann ich nicht viel sagen aber informiere dich worauf die Wert legen.

Du darfst sowohl in die Moschee wie auch in die Synagoge, wenn du die Regeln der jeweiligen Gemeinschaft einhältst. Also Moschee Schuhe ausziehen, Synagoge Kippa aufsetzen (als Mann). Im Zweifel einfach jemanden, der rumsteht, fragen.

Wie heirate ich eine ausländische Muslima in Deutschland?

Hey Leute, ..

ich habe eine Frage die mich schon seit geraumer Zeit beschäftigt und ich kann mir nicht selber helfen daher bin ich auf das Wissen anderer Leute angewiesen. Ich bin seit Jahren mit einer Muslima aus Saudi Arabien zusammen und in der Zwischenzeit haben wir angefangen uns Gedanken über die Zukunft zu machen, auch wenn die Situation gerade für Sie nicht einfach ist. Ich will nicht wirklich darauf eingehen "wie" sie nach Deutschland kommen würde weil es sicherlich genügend Problematiken hinsichtlich dieses Themas gibt.

Ich frage mich jedoch, was passiert wenn Sie in Deutschland ist und alles bis dato glatt gegangen ist?
Ich bin konvertierter Moslem. Ich weiß das man ein Ehefähigkeitszeugnis brauch um im Inland heiraten zu können, dieses wird aber nur von EU und Partnerstaaten ausgehändigt, daher müssten wir eine individuelle Befreihung von diesem Zeugnis beantragen. Ich weiß das Sie eine Auskunft über ihren Familienstand und den Pass aus Ihrem Heimatstadt vorlegen müsste, außerdem dürfte ich kein Nicht-Moslem sein um eine Heirat überhaupt möglich zu machen.
Meine Frage: Wie organisiert man all sowas und wie macht man sowas? Ich habe wirklich keinerlei Erfahrung und einfach nur im Internet zu stöbern führt nicht wirklich zu etwas.
Ich weiß das wir zunächst vor dem Standesamt heiraten müssten wo eben diese Befreiung relevant ist und damit Sie eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland erhalten würde, darüber hinaus müssten wir auch noch Religionsbedingt in einer Moschee heiraten, richtig (was wir ohnehin machen wollen würden)? Brauch man sonst noch etwas um die Befreiung von dem Ehefähigkeitszeugnis zu erhalten? Eine Heirat in Ihrem Lande kommt leider nicht in Frage. Ich kann es mir ohne Sie nicht mehr vorstellen, es fühlt sich aber so an als würden einem von allen Seiten Steine in den Weg gelegt..

Liebe Grüße

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