Darf ich eine Fahrnisexekution in der Zeitung veröffentlichen?

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2 Antworten

Um welches Recht geht es (Staat)?

Ich bezweifle aber, dass man sich durch die Übergabe aller Vermögensgegenstände an eine andere Person so einfach aus der Affäre stehlen kann.

Da hast du Recht, aber ich nenne ein Beispiel. Sie würde jetzt einfach nicht mehr zahlen. Was passiert dann? Der Gläubiger muss dann immer wieder neu beantragen und dafür im Voraus die Kosten bezahlen. Für jede einzelnen Vorgang. Dann kommt zB dabei heraus, dass aufgrund des Existenzminimums nicht mehr als zB 25 € pfändbar sind. Würde ihr ein solcher Betrag von ihrer Pension abgezogen, dann würde sie ja wieder als zahlungswillig gelten.

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Es geht um den Staat Österreich

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Sorry,

ich kann Dir nicht ganz folgen.

Wer soll wem Geld zahlen?

Fahrnisexekution??

Ich versuche es aufzubrösseln:

Versicherung abgelaufen, auch wenn nur ein Tag, ist abgelaufen und damit erloschen.

Deine Mutter hat keine Forderung / sie hat Verbindlichkeiten ( Forderungen - Du bekommst Geld / Verbindlichkeiten - Du hast Schulden)

Dem entsprechen zahlt Deine Mutter in Raten.

Exektutionsverfahren Was meinst Du damit)

So, wie war jetzt nochmal konkret Deine Frage?

Meine Mutter hat laut Notariatsakt und Pensionsversicherung den Wirtschaftsbetrieb (Land- und Forstwirtschaft) an mich übergeben und somit auch das Wirtschaftskonto. Jetzt scheint ein Dauerauftrag auf bezüglich der oben genannten Forderung meiner Mutter. Diesen Dauerauftrag verschiebe ich jetzt auf ihr neues Pensionskonto. Die würden natürlich Geld von mir haben, aber ich bin nicht zur Verantwortung zu ziehen, sondern meine Mutter. Deshalb beantrage ich für meine Mutter, weil sie nicht sehr gesund ist, eine Einstellung auf freiwilliger Basis durch den Betreiber. Es kommt auch dem Staat zugute im Falle einer Zahlungsunfähigkeit meiner Mutter. Der Staat müsste sonst im Falle eines Erbverzichts das Begräbnis zahlen.

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@ralph1985at

Der Gläubiger will auf eine Restschuld von 2.000,00 EUR reduzieren bei Fortführung der Rate von 72,67 EUR. Das ist schon einmal ein gutes Zeichen, weil die Begleichung der Restschuld somit nicht mehr aussichtslos sondern absehbar ist. Trotzdem prüfe ich noch über eine Rechtsanwaltskanzlei für meine Mutter ob das Angebot akzeptierbar ist oder noch weiterer rechtlicher Rahmen ausgeschöpft werden kann. Aus diesem Grunde habe ich noch einmal versucht den Gläuber zu überzeugen die Entscheidung zu überdenken und einen kompletten Verzicht der Restschuld vorzunehmen. Eine Einstellung der Exekution wäre die Hoffnung. Aber es wurden sehr gute Fortschritte erzielt. Ich empfehle jedem Betroffenen, es immer wieder zu versuchen.

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Die Restschuld von 2000 € wurde dann über ein Inkassounternehmen geregelt. Die Rechtsanwaltskanzlei schloss den Akt ab. Die Summe wurde sofort bezahlt und wir erhielten ein Schreiben vom zuständigen Bezirksgericht, dass die Exekution eingestellt wurde.

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