Darf ich eine aktie für 10 euro kaufen und für 10.000 euro weiterverkaufen?

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6 Antworten

Wenn Du einen Käufer findest, kannst Du das tun.

Allerdings ist ein solches Szenario sehr unwahrscheinlich.

Günter

Damit würdest dich sogar strafbar machen. Weil das schon arglistige Täuschung ist. Mann kann es auch Betrug nennen.

Den niemand der auch nur ein wenig Ahnung hat würde sowas machen. Damit kommen wir auch zum Sittenwiedrigen - Vertrag. Kann durchaus eine Verurteilung wegen Betrugs geben.

Nur weil einige glauben oder Meinen sie sein im Recht bedeutet es nicht das es auch vom Gesetz so ist.

So würde ich auch sagen wer so blöde ist selber Schuld. Aber so einfach ist das leider nicht.

Das kann ganz schnell in eine Geldstrafe/Bewährungsstrafe oder Gefängnis bedeuten.

Es herrscht Vertragsfreiheit.

Der Vertrag wäre nichtig.

§ 138 BGB

(1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig.

(2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter

Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an

Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich

oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder

gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung

stehen.

Ja sicher. Ich meine es kann auch jemand zum laden gehen und ein Apfel für 1000€ kaufen obwohl es nur 0.45€ kostet.

kevin1905 26.07.2016, 03:28

Nope!

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kevin1905 26.07.2016, 12:33
@onomant

Nope!

Es herrscht Vertragsfreiheit und es herrscht die Freiheit auf diesen Vertrag nicht einzugehen.

Ein sittenwidriges Rechtsgeschäft nach § 138 BGB liegt hier nicht vor.

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onomant 26.07.2016, 14:35
@kevin1905

Sehe ich gaaanz anders. Kein vernünftig denkender Mensch würde für 10.000€ eine Aktie im Wert von 10€ kaufen. Also stimmt mit dem Käufer was nicht. 

§ 138, Abs. 2  BGB sagt dazu:

Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.

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