Darf ich ein No- Name Produkt weiterverarbeiten und verkaufen?

7 Antworten

Nein, ist es nicht. Wie Jorgfried bereits richtig geantwortet hat, erschöpfen sich die Rechte des Herstellers mit dem Erstverkauf innerhalb der Europäischen Union (sog. regionale Erschöpfung). D.h. der Hersteller der noname Komponenten hat kein Recht, Dir den Weiterverkauf dieser Komponenten einzeln oder als Teil eines neuen Produkts zu verbieten.

Einzige Ausnahme bilden hier Werke, die urheberrechtlich geschützt sind. Diese darf man idR ohne Zustimmung des Urhebers nicht verändern, verkaufen hingegen schon.

Pass einfach auf, dass das neue Produkt nicht durch ein Patent oder ein Gebrauchsmuster geschützt ist, denn da könnte es sonst Ärger geben.

Wo bekomme ich heraus, ob mein neues Produkt nicht schon durch ein Patent oder Gebrauchsmuster (?) geschützt ist?

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@Nadin76

Durch eine Verletzungsrecherche. Gehe dafür zu einem Patentanwalt, der kann Dir weiterhelfen. Kostet jedoch ein hübsches Sümmchen sowas...

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Kommt drauf an zum Beispiel kenne ich KEIN EINZIGES Restaurant welches alle angebotenen Speisen ohne die verwendung externer Produkte herstellt selbst wenn es sich um Ketchup handelt aber sogenqu kenn ich mich da auch nicht aus ... Nathürlich kannt du keine I Phones kaufen dein Logo draufkleben und unter deinem Logo weiterverkaufen ... :) frag am besten einen Anwalt

Selbst bei dem iPhone wäre ich nicht sicher, ob das verboten werden könnte. Ist aber auch egal, weil es sinnlos wäre. Keiner bezahlt für ein NoName Produkt einen höheren Preis als für das Original.

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Du kannst selbstverständlich aus "no-name" Backzutaten Kuchen backen unbd verkaufen.

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