Darf ich ein Mietshaus oder eine Wohnung neu vermessen und dies im Mietvertags ändern und im gleichen zu die Miete erhöhen/senken?

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10 Antworten

für solche Fälle gibt es den Eigentümerverband Haus&Grund (als Beratungstelle für Vermieter)

im Übrigen:

http://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/falsche-wohnflaeche-im-mietvertrag--bgh-begrenzt-mieterhoehungen-6563260.html

Du kannst also nachmessen.. deswegen aber nicht die Miete erhöhen .. die sie vermutlich dann sowieso auch nicht zahlen würden, weil sie wieder irgendwas zur Mietminderung finden ...

ihr solltet euch daher auf das eigentliche Ziel - Eigenbedarf und irgendwann Räumung der Mietsache konzentrieren ...

... aber seit wann wird denn ein Grundstück mit Haus nach Wohnfläche vermietet? Da kann aber etwas nicht stimmen.

Und wenn ein Vermieter wirklich so etwas vereinbart, trägt er auch die Folgen, so jedenfalls die mir vorliegende Literatur u.a. Blank und Börstinghaus.

Und Rauchen dürfen die natürlich, sie haben doch alles angemietet, stören also niemanden, oder übersehe ich etwas?

Und für Schäden haben die bestimmt eine PH und eine Mietsicherheit.

Es gibt Urteile, dass eine Mietanpassung bei einer Differenz der Wohnfläche nach Neuvermessung erst ab einer Abweichung von 10% möglich ist. Jedoch gibt es auch schon weitere Urteile, welche die 10% gekippt haben. Wenn ich den Bericht [1] richtig verstanden habe, richtet sich nun alles - auch die Mieterhöhung durch Neuvermessung an das BGB [2].

[1] http://www.meineimmobilie.de/vermieten-verwalten/miete-einnehmen/bgh-urteil-zur-wohnflaeche-es-gilt-immer-die-tatsaechliche-groesse

[2] https://dejure.org/gesetze/BGB/558.html

Einen Vertrag kann man nicht einseitig ändern. Mieterhöhungen sind natürlich im gesetzlichen Rahmen immer möglich.

Wenn die Mieter ohne Genehmigung Wände rausnehmen, sollte das ein Grund für eine Fristlose Kündigung sein. Wendet auch an den Haus-und-Grundbesitzer-Verein. die sind vom Fach und können euch da weiterhelfen.

Und wie ist es wenn ich defacto nachweisen kann , dass die Mietfläche mehr hergibt als im Vertrag eingetragen wurde ?

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@RobinSchwarz

auch dann kann er nicht einseitig geändert werden. Selber schuld, wenn man beim Vermieten nicht aufpaßt.

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Warten Sie das Urteil sowie den Raümungsbeschluß und dessen Umsetzung ab. Dann lassen Sie von einem Sachverständigen den entstandenen Schaden schätzen und verklagen die Ex-Mieter auf Schaednersatz.

Am Mietvertrag können Sie nachträglich nicht "rumfummeln"!

Na schönen Dank... wohl oft genug gehört und gelesen dass das überhaupt nichts bringt...

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Haben wir auch schon drauf geklagt und Schadensersatz gefordert , wurde beides abgewiesen.
Schadensersatz erst nachdem die raus sind möglich.

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@RobinSchwarz

... ja natürlich, wann dann auch sonst? Dann seid doch bitte auch lernfähig.

Und jetzt auch noch eine aberwitzige Klage auf Selbstnutzung nachzuschieben, ist der Witz des Jahrhunderts, so bestimmt das Gericht, wetten?

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Vermieten ohne eine Vermieter-RS grenzt für mich ein bisschen an geistige Behinderung.

Solche Fragen erörtert man mit einem Rechtsanwalt. Du hast lange genug schleifen lassen, wenn du erst in einem Laienforum fragst nachdem dort Wände rausgenommen wurden und sonstiger Rotz angestellt wird.

Von den Versäumnissen, die vor Mietbeginn bei der Auswahl offensichtlich gemacht wurden ganz zu scheigen.

RSV oder nicht ich rate dir dringend an dir anwaltlische Hilfe zu suchen.

Kevin , du machst deinem Namen alle Ehre.
Urteile nicht, wenn du die Hintergründe nicht kennst.
Meine Frau hat das Haus vor einigen Jahren , als sie 19 war geerbt , als ihre Eltern verstorben sind...
ich denke da kann jeder nachvollziehen in welcher misslichen Lage man sich da befindet.
Also schweig.

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@RobinSchwarz

Das macht das ganze nicht besser.

Eure Probleme sind hausgemacht und ihr seid sie bisher nicht angegangen.

Ich versuche dir ins Gewissen zu reden und anstatt ein "hast ja recht" lässt du einen Kommentar ab bezüglich meines Namens und fängst an dich zu rechtfertigen?

Die Eltern sind ja nicht gestern verstorben, sondern wie du sagst vor 19 Jahren. In diesen 19 Jahren hätte man eine Menge machen können u.a. sich intensiver mit Mietrecht auseinander zu setzen, wenn man denn die Absicht hat eine Immobilie zu vermieten, die nicht verwaltet wird.

Wenn dir meine Art nicht gefällt dann ist das dein Problem. Ich rate dir dennoch deine Probleme anzuegehn statt schwachsinnige Antworten zu posten. Mach einen Termin beim RA, am besten morgen und schau dass du das Pack loswirst bevor von deiner Immobilie bzw. die der Frau nichts mehr steht.

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Als aller erstes solltest du richtig lesen.
Dass sie das versäumt hat , dass das nicht richtig gelaufen ist , das habe ich ihr mehrere Male schon gesagt - aber es ist halt passiert.
Wie gesagt , da war sie 19 und hat ihre Eltern verloren und hat niemanden mehr gehabt.
Naja wie wie dem auch sei , es wird sich jetzt darum gekümmert.

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Nein, kann man nicht - und schon gar nicht einseitig. 

Was sagt denn Euer Anwalt wegen der Mietkürzungen? Da wäre doch eigentlich eine fristlose Kündigung mit anschließender Räumungsklage möglich.

Das läuft auch alles schon...deren Anwalt ist ganz gut und hat die jedesmal davor bewahrt.
Daher die Klage auf Eigenbedarf.

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Eine berechtige Kürzung der Miete berechtigt nicht zur Kündigung. Eher schon das Herausnehmen von Wänden.

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Die Größenangabe der vermieteten Wohnung darf bis zu 10 % nach unten und nach oben abweichen. Hat der Mieter das anerkannt, bleibt das auch so. Wenn die Wohnung tatsächlich doppelt so groß ist, dann ist das einfach ein Fehler des Vermieters, der nur durch evtl. spätere Neuvermietung bereinigt werden kann.

Keller werden nicht m²-mäßig hinzugezählt. Terrassen/Balkone können, je nach Bundesland, zu 25 bis 50 % erfasst werden.

Wenn der Mieter ohne die Erlaubnis der Vermieterin Wände rausreißt und das Treppenhaus verunstaltet, ist das schon ein Kündigungsgrund. Was bei euch da schief läuft - keine Ahnung. Hoffentlich hat der Mieter nicht noch tragende Wände entfernt.

Mieterhöhungen können immer in der gesetzlichen Frist der ortsüblichen Miete und Vergleichsobjekten angepasst werden (gilt für Neuvermietungen). Bei bestehender Vermietung sind je nach Stadt 15-20 % innerhalb von 3 Jahren möglich. 

Sucht euch einen gescheiten Anwalt, dann klappt das auch alles. Und für euch ist der Haus- und Grundbesitzerverein zuständig und nicht der Mieterverein. 

Ob eine Neuvermessung und -berechnung der Fläche dazu führt, dass ihr mehr Miete bekommt, hängt ganz vom Mietvertrag ab. Wurde ein Haus vermietet und lediglich angegeben, dass die Wohnfläche ca. xx beträgt und die Miete ohne m²-Preis nur pauschal benannt wurde, habt ihr keine Chance.

Wurde aber das Haus mit Wfl. xx zu x € je m² vermietet. Kaltmiete, die daraus folgt = xx, dann könnte die durch die Neuvermessung vergrößerte Wohnfläche auch zu mehr Miete führen. Aber nicht rückwirkend.

Bei Euren Mietern sicher nicht ohne neuen Prozess.

Übrigens: Keller, wenn er nicht gerade wohnmäßig ausgebaut und genutzt wird, zählt nicht zur Wohnfläche und Terrasse nur zu 50 %. Dachschrägen beachten!

Ihr habt auf Eigenbedarf gekündigt? Ist denn der nach 2 Jahren noch gegeben?

Im Übrigen, was Du schilderst, reicht für eine außerordentliche Kündigung aufgrund fortgesetzter schwerer Verletzung des Mietvertrags lt. §543 BGB (2) 2.

Oder ordentlich entsprechend §573 (1) 1.

Setzt Euren Rechtsanwalt doch mal auf diese Spur.

Die Angabe zur Wohnungsgröße stammt ja vom Vermieter. Nachträgliches Ändern würde nichts bringen, da die Quadratmeterzahl nur bedingt etwas mit dem Mietpreis zu tun hat. Deshalb ist das keine Basis für eine Mietpreiserhöhung. Ihr könnt die Leute fristlos kündigen, das geht schneller als mit dieser Eigenbedarfsanmeldung.

Das ist Unsinn.
Die fristlosen Kündigungen wurden alle von Gericht abgelehnt , da sie keinen gravierenden Grund für diese anerkennen
Daher die Kündigung Bzw Klage auf Eigenbedarf.

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@RobinSchwarz

Wände rausreißen ohne Genehmigung soll kein fristloser Kündigungsgrund sein? Das ist eine eklatante Beschädigung der Mietsache.

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Die tatsächliche qm-Zahl hat sehr wohl und ausschließlich mit dem Mietpreis zu tun!

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@Maxalt1

Trotzdem kann man einen Vertrag nicht nachträglich einseitg ändern, da muß man eben vor der Vermietung die Flächen ausmessen. Oder in die Pläne gucken.

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@Maxalt1

@Maxalt1: Wir vermieten in der Regel Wohnungen und keine m², was bedeutet, dass wir die angebotenen Wohnungen zum Pauschalpreis anbieten und die Wohnfläche mit ca. ohne m²-Preis-Angabe vermieten.

Bei einem ganzen Haus spielt die Wohnfläche noch viel weniger eine Rolle, da die Ausstattung des Hauses, der Garten, der Allgemeinzustand, die Art der Beheizung und noch viel mehr mit rein spielen.

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