Darf ich ein Auto fahren, das nicht auf mich versichert ist?

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14 Antworten

Hallo EclipseMoon,

also die Sorge um eine Polizeikontrolle kann ich dir komplett nehmen.

Die Polizei hat kein Interesse daran, auf wen die Versicherung abgeschlossen ist und ob du als Fahrer eingetragen bist oder nicht. Sie hat darüber auch gar keine Informationen.

Es spielt auch keine Rolle, ob du noch in der Probezeit bist. Solange du einen Führerschein hast, ist alles paletti.

Die Polizei prüft bei einer Kontrolle, ob das Auto überhaupt versichert ist (Stichwort: Pflichtversicherung). Das erkennen die Beamten auf den ersten Blick an dem Siegel auf dem Autokennzeichen.

Wenn du als Fahrer nicht eingetragen bist und du einen Unfall baust, könnte es sein, dass die Versicherung deinem Papa eine Nachzahlung in Rechnung stellt. Wie hoch die genau ausfällt, legt jeder Anbieter individuell in seinen Versicherungsbedingungen fest.

Bei uns müsste dein Vater die Differenz nachzahlen, die er mit dir als "jungen Fahrer" eigentlich hätte zahlen müssen. Und das ganze rückwirkend ab Jahresbeginn oder alternativ auch ab Vertragsbeginn.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

Viele Grüße

Lydia vom DEVK-Team

Dein Vater muss nur bei der Versicherung dich mit als Fahrer angeben kostet zwar ein paar Euros mehr aber damit bist du versichert. Wenn du über 23 jahre wärst bräuchte dein Vater dich nicht mit als Fahrer angeben auch wenn du in der Probezeit wärst.

Dein Vater muss zur nächsten Hauptfälligkeit das zusätzlich Risiko anmelden. Dadurch verliert er dann diesen Alleinfahrer-Rabatt. Sollte dir in der Zwischenzeit etwas passieren, müsste er diese Differenz nachzahlen. Wenn sich allerdings heraus stellt, dass du mehrere Jahre "unerlaubt" fährst, würde der Versicherer ihm den Vertrag kündigen.

Der Polizei ist das übrigens egal. Wenn das Auto angemeldet ist, ist es auch versichert.

Dein Vater muss zur nächsten Hauptfälligkeit das zusätzlich Risiko anmelden

Eine Veränderung des Tarifierungsmerkmal muss sofort der Versicherung mitgeteilt werden, nicht erst bei nächster Hauptfälligkeit.

Steht auch in den AKB der jeweiligen Versicherung.

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Eine Änderung zur nächsten Hauptfälligkeit wäre etwas verspätet: Die Änderung beitragsrelevanter Vertragsmerkmale hat nichts mit einer Vorsorgedeckung zu tun, die in anderen Haftpflichtversicherungsbereichen üblich ist! Eine solche Änderung ist bedingungsgemäß sofort anzuzeigen, der Beitrag wird ab Änderung neu berechnet.

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wenn du unter dem angegeben Alter bist, dann darfst du auch damit nicht fahren.

Die Verischerung würde nicht zahlen, wenn etwas passiert- bzw die Kosten 1:1 auf deinen Vater abwälzen- selbst wenn du unverschuldet einen Unfall verursachen würdest.

also mach es lieber nicht - so doof es auch ist.

das ist grundsätzlich erstmal falsch und ein weit verbreiteter irrtum

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Falsch! Er darf fahren, der Polizei sind bei einer Kontrolle die Vertragsbedingungen der Versicherung völlig latte. Und beim unverschuldeten Unfall muss die eigene Versicherung normalerweise überhaupt nichts bezahlen, oder? Ganz abgesehen davon tritt auch beim verschuldeten Unfall die Versicherung erstmal ein, kann aber Regress nehmen...

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Die Verischerung würde nicht zahlen, wenn etwas passiert- bzw die Kosten 1:1 auf deinen Vater abwälzen- selbst wenn du unverschuldet einen Unfall verursachen würdest.

An diesem Satz ist ja gar nichts richtig.

Weder würden die Kosten bei einem verschuldetetn Unfall auf dem Vater abgewälzt.

Und schon gar nicht kann bei einem unverschuldeten Unfall die gegnerische Versicherung irgendwas fordern, wo hast du denn bitte diesen ganzen Unsinn her ?

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der polizei ist das egal. ebenso ist es für die haftpflichtversicherung egal. im schadenfall kann die versicherung von deinem vater aber beiträge nachfordern. er kann aber auch ganz einfach bei der versicherung anrufen und diese klausel aus dem vertrag entfernen lassen. evtl. wird es dann ein paar euro teurer, muss aber nicht sein.

Grundsätzlich darfst du erstmal jedes Auto fahren. Die Frage ist, ob dein Vater sein Auto mit der bestehenden Versicherung von jedem fahren lassen darf. Im Zweifel würde ich das bei der Versicherung hinterfragen - ich kann mir aber keine Versicherung vorstellen, die die Nutzung des Autos durch die eigene Familie ausschließt.

wieso unterscheiden sich die kommentare? einige sagen ja einige nein.

mir gehts immernoch um das reine fahren.

also wenns nach dir geht darf ich fahren. aber bei einem unfall müsste ich dann mit einem führerscheinentzug rechnen weil ich ein auto gefahren bin dass nicht auf mich versichert ist?

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@EclipseMoon

nein, das ganze ist nur eine vertragsrechtliche angelegenheit zwischen der versicherung und deinem vater. verkehrsrechtlich ist es völlig ohne belang. wenn du dich anst steuer dieses fahrzeug setzt, droht dir weder ein bußgeld, noch eine strafem und auch kein führerscheinentzug. das alles droht dir nur, wenn du gegen die StVO verstößt oder dich strafbar machst.

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@EclipseMoon

wieso unterscheiden sich die kommentare? einige sagen ja einige nein.

Weil viele sich nicht auskennen und das hier niederschreiben was mal irgendwo aufgeschnappt wurde, egal ob richtig oder falsch.

aber bei einem unfall müsste ich dann mit einem führerscheinentzug rechnen weil ich ein auto gefahren bin dass nicht auf mich versichert ist?

Das kommt auf den Unfall drauf an, ob du mit einem Führerscheinentzug zu rechnen hast, bist du z.B. alkoholisiert gefahren wird ein Enzug der Fahrerlaubnis auf dich zu kommen.

Nur weil du in dem Tarifierungsmerkmal der Versicherung nicht aufgeführt bist, hat keinen Einfluss auf deine Fahrerlaubnis.

Kann aber für deinen Vater eine rückwirkende Beiragsrichtigstellung und Vertragsstrafe mit sich ziehen.

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Hallo EclipseMoon,

jetzt mach mal halblang!

Wenn du den Führerschein hast, dann darfst du natürlich fahren. Nur sollte dein Vater vorher der Versicherung mitteilen, dass du jetzt als Anfänger auch mit dem Fahrzeug fahren wirst!

Dadurch steigt zwar der Versicherungsbeitrag, aber dann darfst du auch fahren.

Den Polzisten ist es egal, ob du bei der Versicherung gemeldet bist, oder nicht oder ob die auf deinen Vater läuft! Das sehen die ja an den Papieren nicht. Du musst halt immer FS und Fahrzeugschein dabei haben!

Bei uns in der Familie laufen alle Autos auf meine Mum (weil die im öffentlichen Dienst arbeitete und daher den "Beamten"-Tarif bekommt)!

Wenn du bei der Versicherung nicht eingetragen bist, dann kann das nur dann kritisch werden, wenn du einen Schaden verursachst (was ich dir aber nicht wünsche!).

Dein Vater soll mal seine Versicherung fragen, was das an Mehrkosten verursachen würde!

Liebe Grüße

ichausstuggi!

P.S.: Ich wünsch' dir allzeit sichere und vor allem unfallfreie Fahrt!

Mit einem gültigen Führerschein darfst Du jedes Auto fahren, das ordnungsgemäß versichert und zugelassen ist. Also auch das Deines Vaters. Die Vetragsbedingungen sind erstmal völlig egal. Allerdings kann die Versicherung Deinen Vater in Regress nehmen, wenn Du einen Unfall verschuldest. Auf jeden Fall wird sie mindestens die Prämiendifferenz nachfordern.

Natürlich darfst du fahren, aber wenn du einen Unfall baust zahlt die Versicherung nicht.

aber wenn du einen Unfall baust zahlt die Versicherung nicht.

Klar zahlt die Versicherung.

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die haftpflichtversicherung darf die zahlung nicht verweigern.

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@Mandava

natürlich, die haftpflichtversicherung zahlt sogar, wenn das auto gestohlen wurde und der dieb einen unfall verursacht.

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@flirtheaven

In dem Fall liegt aber auch kein Eigenverschulden vor. Wenn er seinen Sohn aber mit dem Auto fahren lässt obwohl dieser nicht versichert ist und der Sohn baut dann nen Unfall, wieso sollte die Versicherung dann zahlen wenn im Versicherungsvertrag zudem ausdrücklich eine Klausel darauf hinweist dass Personen unter 23 Jahren NICHT versichert sind.

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@Mandava

Wenn er seinen Sohn aber mit dem Auto fahren lässt obwohl dieser nicht versichert ist

Der Sohn ist aber doch versichert, wenn er mit dem Auto des Vaters fährt.
Völlig irrelevant was für tarifvertragliche Absprachen herrschen, die Kfz-Haftpflichtversicherung besteht, dies ist im Pflichtversicherungsgesetz geregelt.

wieso sollte die Versicherung dann zahlen wenn im Versicherungsvertrag zudem ausdrücklich eine Klausel darauf hinweist dass Personen unter 23 Jahren NICHT versichert sind.

Weil dies lediglich ein Tarifierungsmerkmal ist, und keinen Einfluss auf den Kfz Haftpflichtversicherungsschutz hat.

Lediglich Beitragsrichtigstellung und Vertragsstrafen sind möglich, aber keine Leistungsfreiheit der Versicherung.

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@Mandava

weil die haftpflichtversicherung eine pflichtversicherung ist. das ist im pflichtversicherungsgesetz geregelt. und auch bei einem diebstahl kann eigenverschulden des halters vorliegen, wenn das fahrzeug z.b. nicht richtig gesichert war. aber auch damit verfällt nicht der haftpflichtversicherungsschutz. versichert ist das fahrzeug und nicht der halter oder fahrer

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@flirtheaven

mein lieber- von Polizei hab ich nichts geschrieben soweit ich weiss- oder? ;) also kann daran wohl kaum etwas unrichtig sein :P

und es ist durchaus korrekt, das eine Versicherung zurücktreten darf, in solchen Fällen :)

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@KittyCat2909

mein lieber- von Polizei hab ich nichts geschrieben soweit ich weiss- oder? ;)

Bitte ? Wovon redest Du ?
Du hast hier bei dieser Antwort noch gar nichts geschrieben.

und es ist durchaus korrekt, das eine Versicherung zurücktreten darf, in solchen Fällen :)

Nein die Versicherung darf noch immer nicht in einem solchen Fall "zurücktreten", dies ist nicht möglich !

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@Leon97531

Sollte er nen Unfall bauen, wird er schon noch merken ob er nu zahlen muss oder nicht und bis dahin: Gute Fahrt ;-)

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@Mandava

eine kfz-haftpflicht darf die schadensregulierung nicht verweigern. wer einen aufmerksamen blick in seine versicherungsbedingungen wirft, wird eine entsprechende ausschlussklausel auch vergeblich suchen. bei der privathaftpflicht sieht das anders aus, da es sich hier nicht um eine pflichtversicherung handelt. wenn du uns nicht glaubst, ruf bei deiner KfZ-versicherung an oder frage mal bei der verbraucherzentrale nach

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@Mandava

Grundsätzlich ist das Auto versichert und nicht der Fahrer!

Die Kfz-Haftpflicht kann als Pflichtversicherung nicht so einfach die Zahlung verweigern.

Und die Prämienangleichung bzw. Vertragsstrafe zahlt eh der Halter, bzw. VN. ;)

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Wenn du nicht bei der Versicherung eingetragen bist, das Fahrzeug aber zugelassen und versichert ist darfst du damit fahren.

Bei einer Kontrolle juckt das die Polizei nicht, die interessiert nur die ordnungsgemäße Zulassung, und das du das Fahrzeug nicht geklaut hast.

Bei einem Unfall wird, wenn du bei der Versicherung nicht als Fahrer eingetragen ist, dem Versicherungsnehmer rückwirkend eine Beitragsberichtigung in Zahlung gestellt.

Und es kann eine Vertragsstrafe verhangen werden, dazu die AKB der Versicherung durchlesen.

Vertragsstrafe erst nach der nächsten Hauptfälligkeit.

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@DerHans

Vertragsstrafe sowie Beitragsrichtigstellung wird wenn "sofort" verhangen.
Völlig unabhängig von der Hauptfälligkeit.

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@DerHans

Vertragsstrafe erst nach der nächsten Hauptfälligkeit.

die Vertragsstrafe(in der Regel ein Jahresbeitrag) wird sofort fällig

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Du darfst das Auto nicht fahren, weil dein Vater Fahrer ab 23 eingetragen hat. Lässt er dich doch fahren und du hast einen Unfall, dann muss dein Vater einen Teil des Schadens mit tragen (Vertragsstrafe). Der Vertrag mit der Versicherung ist eben so ausgelegt. Aber man kann ja mal höflich bei der Versicherung nachfragen, ob man für einen gewissen Zeitraum den Vertrag ändern kann. Das bedeutet für denen Dad allerdings Mehrkosten.

Im Falle eines Unfalls musst du die Prämie nachzahlen und bekommst wahrscheinlich noch eine Strafzahlung aufgebrummt. Versichert bist du aber trotzdem.

Ohne auf nähere Details dr Frage einzugehen. Wenn Du nocht nicht 23 bist, hast Du am Steuer dieses Auto´s nichts verloren.

Ruhig brauner, ruhig. Er/sie darf schon mit dem auto fahren...ist halt nur nicht versichert. Also mal schön sachte hier ja?!

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Wenn was passiert und Du noch keine 23 Jahre bist, haftet Dein Vater.

... haftet Dein Vater.

Unsinn, die KFZ- Haftpflichtversicherung haftet, dafür ist diese da und im Pflichtversicherungsgesetz geregelt, eine Leistungsfreiheit der Versicherung besteht aufgrund dessen nicht.

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@Leon97531

Der Vater ist der Halter und zahlt die Versicherung also, wendet die Versicherung an den Halter und nicht an den Fahrer.

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@jimpo

Der Vater ist der Halter und zahlt die Versicherung also, wendet die Versicherung an den Halter und nicht an den Fahrer.

Klar wird im Falle eines Unfalles die Beitragsrichtigstellung und Vertragsstrafe vom Versicherungsnehmer (Vater) gefordert.

Was hat dies mit deiner falschen Antwort und meinem Kommentar jetzt zu tun ?

Nicht der Vater ist Pflichtversichert sondern das Fahrzeug

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@Leon97531

Der Unfallverursacher haftet. Die Haftpflichtversicherung nimmt ihm nur die finanziellen Folgen ab.

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@DerHans

@Hans

Selbstverständlich kann jeder den Schaden aus eigener Tasche begleichen wenn ihm danach ist und den Schaden an die Versicherung zurück zahlen.

Das hier die Frage, die Antworten und Beiträge in die Richtung gehen, welche die Inanspruchnahme der Kfz-Haftplichtversicherung angeht, sollte eigentlich jedem verständlich sein.

Wenn dies bei dir so noch nicht angekommen ist, dann ist dieses Defizit jetzt doch hoffentlich geklärt.

Der Unfallverursacher haftet. Die Haftpflichtversicherung nimmt ihm nur die finanziellen Folgen ab.

Dies ist zudem auch nicht richtig, dem Geschädigten steht es frei direkt in Kontakt mit der Versicherung zu treten, diese haftet für verursachte Schäden mit dem versicherten Fahrzeug. Der Geschädigte muss dies weder mit Sohn noch mit dem Vater vorher absprechen.

Ob der Vater dann den regulierten Betrag an seine Versicherung zurückerstattet ist die Sache des Vaters, juckt aber nicht den Geschädigten welcher die Ansprüche gegenüber der Versicherung geltend macht.

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