Darf ich die Miete um 100,- erhöhen nach 22 Jahren unverändert?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Darf ich jetzt die Miete um 100,00 Euro erhöhen ? also um 31,7 % ?

Das leider nicht. Eine der Voraussetzungen ist das die Miete bei einem Mieterhöhungsverlangen innerhalb von 3 Jahren nicht mehr als 20 % angehoben werden darf. Hier spielt es also keine Rolle das die Miete bislang 22 Jahre nicht erhöht wurde. Zwischen zwei Mieterhöhungen muss der Mieter immer 15 Monate Ruhe haben.

(In einigen Städten greift die Mietpreisbremse dort sind es dann anstelle 20 % nur 15 %)

Nach § 558 BGB darfst Du die Miete innerhalb von 3 Jahren max. um 20 % erhöhen, wenn Du den örtlichen Mietspiegel zugrundelegst.

Voraussetzung ist allerdings, daß der Mieter in einer Stadt oder Region wohnt, in der die Mietbremse nicht greift, falls doch wären es dann nämlich nach der neuen gesetzlichen Regelung nur 15 %. Die Mietbremse gilt z.B. in Berlin oder München.

Darf ich jetzt die Miete um 100,00 Euro erhöhen ? also um 31,7 % ?

nein, § 558 BGB ist doch da eindeutig - es sind max. 20 %.

Daß in den letzten 22 Jahren die Miete nicht erhöht wurde ist unerheblich.

Hallo! Ich habe einen Mieter der seit 28 Jahren in der wohnung wohnt, und seit 22 Jahren wurde nichts an der Miete verändert (nicht erhöht oder sonstiges) Die Miete beträgt 317,- ( 4,62€ / m² ) Der Mietspiegel liegt bei 7,25 € / m² Darf ich jetzt die Miete um 100,00 Euro erhöhen ? also um 31,7 % ?

Nein,100 € ist zu viel.

Warum ?

Weil die Miete innerhalb von drei Jahren maximal 205 erhöht werden darf. In begehrten Städten und Gegenden sogar nur noch 15 %

Nur bei Neuvermietung könnten Sie um 100 € erhöhen.

Ich verstehe nicht, warum man fragen muss,wenn man die Antwort schon kennt.

... maximal 205 erhöht werden

Johnny hat nur die Umschalttaste vergessen. Nicht das einer auf den Trichter kommt es wären 205 €;-)

0
@anitari

Nein nicht vergessen, sie hakt nur öfter.

Natürlich sind es maximal zwanzig Prozent

0

Mieterhöhung mit welcher begründung?

Darf ein Vermieter auf Grund von Renovierung an der Fassade die Miete erhöhen? Und allgemein mit welchen begründungen kann ein Vermieter die Miete erhöhen?

...zur Frage

Mieterhöhung trotz hoher Miete?

Folgendes Problem:

Ich habe am Wochenende eine Mieterhöhung bekommen, in der ich aufgefordert werde ab Februar knapp 10% mehr Kaltmiete zu zahlen. Begründung: „Anpassung an den derzeitigen Mietspiegel“

Da der Mietspiel nicht angehängt wurde, habe ich ihn mir heute besorgt und musste folgendes feststellen:

  • Preis laut Mietspiegel: 5,80€/qm
  • Ich zahle zur Zeit 6,40€/qm
  • Der Vermieter möchte nun 7€/qm 

Ist es überhaupt rechtens, dass er die jetzige Miete, die schon knapp über 10% über dem derzeitigen Mietspiegel liegt, erhöhen darf?

...zur Frage

Um wie viel darf mein Vermieter die Miete erhöhen?

Meine Wohnung wird bald renoviert. Sie bekommt ein neues Bad und in zwei Zimmern einen neuen Fußboden. Das bezahlt alles der Vermieter. Der Vermieter hat aber angedeutet, dass die Miete danach steigen wird. Um wie viel darf er denn die Miete wegen so etwas anheben?

...zur Frage

Hallo. Gibt es eine gesetzliche Regelung um wieviel sich die Untermiete erhöhen darf. Und da ich Leistungen beziehe, wird es dann vom Jobcenter übernommen?

Hallo. Mein Vermieter will die Miete erhöhen und ich wohne zur Untermiete und beziehe zurzeit Leistungen. Ich bin 28. Wird das Jobcenter die Erhöhung zahlen und um wieviel darf der Vermieter die Miete erhöhen ? Grüße

...zur Frage

Mieterhöhung wegen Auszug gerechtfertigt?

Guten Abend zusammen,

Ich brauche mal einen guten Rat für meine Freundin.

Sie hat für Ihre derzeitige Wohnung in der Sie seit fast 10 Jahren wohnt jetzt eine fristgerechte Kündigung eingereicht von 3 Monaten. Abgegeben und sich den empfang gegenzeichnen lassen war am Montag, heute 3 Tage später hat sie ein schreiben von Ihrer Wohnungsgesellschaft im Briefkasten, dass Sie bis zum Auszug 11,16€ mehr miete bezahlen soll, wegen erhöhten Mietaufwand.

Ist so etwas rechtlich oder kann man gegen so eine abzocke etwas tun?

thx, im vorraus

...zur Frage

Kündigung eines Mietverhältnisses- Denkmalgeschütztes Haus

Hallo ihrs,

Ich versuche euch das Thema um das es geht kurz und knackig zu erläutern:):

Wir (3 Personen) wohnen in Form einer Wohngemeinschaft einem über 100 Jahre alten Haus, welches unter Denkmalschutz steht. In den letzten Jahren wurde vieles nicht saniert oder renoviert. Ausserdem liegt unsere Miete unter der ortsüblichen Vergleichsmiete. Ich bin Hauptmieter.

Nun haben wir (ich) einen neuen Vermieter (Eine Architektenfirma) bekommen. Dieser möchte am liebsten neue Veträge aufsetzen und forderte uns auf einen Mietaufhebungsvetrag zuzustimmen. das habe ich nicht getan. Um unsere Immobilie "attraktiver" zu machen wurden uns bereits Mieterhöhungen und Modernisierungskosten angekündigt, Außerdem sollten die Nebenkosten um 20 Euro erhöhnt werden, da nun ein Hausmeister tätig werden soll. Wir haben auf unseren Mietvertrag verwiesen, in dem keine Hausmeisterkosten oder eine solche Stelle vereinbart sind und zahlen weiterhin den alten Betrag.

Nurn habe ich ein paar Fragen: a) Der Vermieter darf doch nur um 20% die Miete erhöhen, da in den letzten Jahren nicht erhöht worden ist oder? Kann die Mieterhöhung mehr betragen wegen eines "Inflationsausgleiches"?

b) Darf der Vermieter nur die Modernisierungskosten innerhalb unserer Wohnung zu 11 Prozent anrechnen und muss er nachweisen wie sich die Kosten zusammensetzen? Müssen wir solchen Modernisierung (keine energetischen) zustimmen, denn unsere Wohnung befindet sich in einm weitesgehend ordentlichen Zustand? Alle Fenster wurden von unserem alten Vermieter erst erneuert.. Dürfen andere Modernisierungen mitberechnet werden (Hausflur, Fassade usw)?

c) Der Vermieter möchte nicht einziehen und wir fallen auch nicht durch Mietrechtsverletzungen auf. Kann der Vermieter uns mit einer Frist von 3 Monaten kündigen um das denkmalgeschützte Haus komplett sanieren zu können? Es heißt hierzu als Kündigungsgrund:

Der Vermieter wird durch die Fortsetzung des Mietverhältnisses an einer angemessenen wirtschaftlichen Verwertung des Grundstücks gehindert, wodurch ihm erhebliche Nachteile drohen (sog. Verwertungskündigung). Bsp. Notwendige Sanierung eines Altbaus.

Welche Auflagen hat er denn dabei zu erfüllen...muss er nachweisen das er das ganze Haus komplett sanieren kann (finanziell), was ist mit den anderen Mietparteien im Haus und muss er uns wieder einziehen lassen usw? Das Haus steht unter Denkmalschutz...kann er einfach so alles sanieren? Wir wollen in dem Haus wohnen bleiben!!!...kann nicht eine finanzielle Verwertung durch Erhöhung der Miete sichergestellt werden? Wer entscheidet oder wer weiß ob ihm Nachteile entstehen?

d) Der Vermieter hat gleich nebenan ein Haus und dort beträgt die Kaltmiete schon 300€ mehr und auch die Nebenkosten sind 20 € mehr. Es liegt auf der Hand dass der Vermieter die gleichen Preise nach Sanierung in unserer Wohnung einführen möchte. Außerdem hat er vor ddas Geschäft nebenan zu vergrößern. Er kann doch nicht zwei nebenstehende Häuser so einfach verbinden (Brandschutz)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?