Darf ich den Islam und Christentum kritisch hinterfragen?

43 Antworten

Ich persönlich finde das eine schwierige Frage. Kritisch hinterfragen darfst du persönlich alles. Das ist schließlich dein Recht als freier Mensch und auch so in unserem Land vorgesehen. Die Realität sieht dabei leider etwas anders aus. Bei der Bibel glaube ich nicht, dass man das wirklich "hinterfragen" nennen kann. Die Bibel ist schließlich nur ein Sammelsorium von Geschichten. Beim Koran ist es m.M.n. etwas anders, denn der Koran ist unter anderem auch ein Gesetzbuch für Muslime. Wenn ich die Gesetze im Koran nun in Frage stelle, wie es Politiker einer gewissen Partei tun, siehst du in den Nachrichten, wozu dies führen kann: Hetze, Diffamierung, ja sogar "Anschlägen".

Logisch ist das nicht, um deine Frage zu beantworten. Aber die Realität.

Dein Freund wird mit dieser wohl in ironischer Absicht getätigten Aussage seine Ansicht kundtun, dass die Dogmen der genannten Religionen einer kritischen Hinterfragung nicht standhalten. Daraus zieht er den Schluss, dass man diese nicht in Frage stellen dürfe, da sie ansonsten ihre Existenzberechtigung verlören.

Ob Du nun den Islam und das Christentum hinterfragen darfst, hängt laut Deinem Freund somit einzig und alleine von Deinem Wohlwollen gegenüber diesen Religionen ab. Logisch, oder etwa nicht? :-)

Man darf alles hinterfragen. Und wenn einem jemand sagt, gewisse Dinge dürfe man nicht hinterfragen, dann MUSS man diese hinterfragen. Denn es ist ein starkes Indiz dafür, daß daran etwas faul ist.

Wer Religionen wirklich kritisch hinterfragt, der kommt zu dem eindeutigen Schluss, daß diese nichts weiter sind als Konstrukte aus Menschenhand und wird gegen deren Indoktination immun. Das ist natürlich nicht im Sinne der Religionen.

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