Darf ich als Vermieter die Gebühren für die Einrichtung eines Kautionssparbuchs den Mietern in Rechnung stellen?

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5 Antworten

"Nicht selten ziehen Vermieter Gebühren für die Führung und/oder
Auflösung des Kautionskontos von der Kautionssumme ab. Nicht der Mieter,
sondern der Vermieter ist es jedoch, der verpflichtet ist, die
Kosten für die Führung und Auflösung des Kautionskontos zu tragen.
Zumindest formularvertraglich ist eine Vereinbarung, wonach der Mieter
für das Anlegen und/oder Auflösen eines Sparbuchs eine Kostenpauschale
zu tragen hat, wegen unangemessener Benachteiligung gem. § 307 BGB
unwirksam (vgl. LG München I, Urteil vom 3. 7. 1997 – 7 O 18843–96). Das
Gleiche gilt, wenn dem Mieter eine „Verwahrgebühr“ für die
Mietsicherheit formularvertraglich auferlegt wird (vgl. AG Hamburg,
Urteil v. 29.3.1990, 49 C 1995/89)."

Quelle: http://www.mietrecht.org/mietkaution/mietkaution-rueckzahlung/

siehe unter "Prozessuales"

Nein, das dürfen Sie nicht. Kontoführungs- und Verwaltungsgebühren für das Mietkautionskonto müssen vom Vermieter gezahlt werde. Wenn Sie unsicher sind, schauen Sie mal hier, da gibt es eine ausführliche Zusammenfassung zum Thema "Mietkaution anlegen": https://kautionsfrei.de/blog/mietkaution-anlegen-so-geht-s-richtig

Alles Gute!

Deine Sicherheit - Deine Kosten

Meiner Meinung nach sind das Verwaltungskosten, die nicht umlagefähig sind.

Nein, das ist nicht erlaubt.

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