Darf ich als männlicher Klient meine analytische Psychotherapeutin umarmen?

10 Antworten

Hallo Schnellzug552,

so, wie Du die Frage stellst, hört es sich für mich an, als solle Deine Psychotherapeutin eine Lücke hinsichtlich körperliche Nähe füllen, die Du anstelle der Misshandlungen füllen möchtest. In diesem Zusammenhang würde ich es verneinen.

Würde es sich um eine spontane Umarmung, z. B. aus einer erfolgreichen oder freudigen emotionalen Situation heraus handeln, würde ich es bejahen.

Das Beste wäre, sie einfach danach zu fragen. Insgesamt stehen wir allerdings eher nicht so auf körperliche Kontakte und halten professionellen Abstand. Das ist unsere Vorgehensweise, die auf einem Interesse zum Vorteil unserer Klienten beruht, da zu viel Nähe oftmals zu Irritationen, Missverständnissen oder negativen Einflüssen auf die Therapie führt.

Alles Liebe und Gute für Dich wünscht Dir

Buddhishi

Ich würde sagen das ist eine Frage, die deine Therapeutin hören müsste. Meine Therapeutin meinte zu dem Thema so etwas wie "bei manchen Patienten ist es hilfreich es darf aber nicht zur Standardhandlung werden".
Frag die Therapeutin. Denke aber zu 99% wird sie ablehnen und nach dem Grund fragen um herauszufinden, was genau dich antreibt in der Sache.

Dass du dich zu ihr hingezogen fühlst nach der Geschichte ist allerdings sehr verständlich.

Meines Wissend gibt es für Therapeuten kein Umarmungsverbot im Gesetz. Unanständig ist es auch nicht und bei "normaler" Umarmung sicherlich auch nicht als sexueller Übergriff zu werten.

Natürlich wird sie im Rahmen ihrer Diagnose das auswerten, ob positiv oder negativ, kann ich nicht beurteilen.

Aber wenn man den Drang fühlt, sich mit einer Umarmung bedanken zu wollen, kann man ja anfragen "(Danke, sie haben mir sehr geholfen..) Darf ich sie umarmen?" Ihre Reaktion/Antwort ersetzt alle Hinweise bei GF

Wie Wartezeit auf Psychotherapie überstehhen?

Hallo :)

Bei mir hat sich in den letzten Monaten eine Angststörung entwickelt, die ich nicht mehr alleine in Griff bekomme und mein Leben dadurch mittlerweile extrem eingeschränkt ist. Ich habe nun beschlossen eine Therapie zu machen. In den letzten Tagen habe ich alle Psychotherapeuten in meiner Umgebung abtelefoniert. Leider hat keiner im Moment einen freien Platz und die Wartelisten gehen von 5 Monaten bis über ein Jahr Wartezeit. Die einzige Möglichkeit die ich habe ist ein Erstgespräch (ohne regelmäßige weitere Termine) in 4 Wochen bei einem Therapeuten. Das Angebot habe ich natürlich direkt angenommen. Allerdings ist das eine lange Zeit, wenn man "leidet". Meine Probleme sind zwar nicht so akut, dass ich eine stationäre Behandlung brauche, allerdings habe ich in den letzten Tagen mehrmals an Panik Attacken gelitten und bin seit dem dadurch den ganzen Tag angespannt, weil ich Angst vor der nächsten Attacke habe (die "Angst vor der Angst"). An manchen Tagen fällt es mir leichter damit umzugehen und an anderen habe ich das Gefühl die Angst überkommt mich und übernimmt die Kontrolle sodass ich da nicht mehr rauskomme. Meine Hausärztin konnte mir auch nicht weiterhelfen, außer den Tipp wie Entspannungstechniken anzuwenden und etwas Pflanzliches zur Beruhigung zu nehmen.

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Ich möchte ohne das Wissen meiner Eltern zum Psychologen?

Ich habe schon seit geraumer Zeit Probleme, meine Eltern wissen davon auch. Allerdings glauben sei, dass es mir wieder besser geht (ging es auch eine Zeit lang; wird aber wieder schlimmer). Das Problem ist, dass sie zum einen von Anfang an weder alles wussten noch ihnen alles erzählen will oder wollte. Der Teil, den ich mehr oder minder verschwiegen habe, war auch bisher nicht so schlimm, wird aber jzt zum Hauptproblem. Ich habe mich im Internet ein wenig informiert, und wenn das was laut Internet-Diagnose herausgekommen ist stimmt, dann, naja... hab ich ein SEHR großes psychisches Problem. Und das macht mir, ganz ehrlich, große Angst. Aber auf der anderen Seite- Internet-Diagnose, wer weiß ob das stimmt oder ob ich mich reinsteigere oder was. Aber meine Mutter würde mich endgültig zu einer von ihr ausgewählten Seelenklempnerin schleifen, der ich nicht im geringsten Vertraue. Und die meinen Eltern sofort alles brühwarm erzählt, ob ich will oder nicht. Mit meiner Schulspsychologin möchte ich darüber auch nicht reden, weil wenn ich sie mal als Lehrerin bekomme oder so... das möchte ich nicht.

Ich würde also gerne einen Facharzt aufsuchen um Gewissheit zu haben, ABER ohne dass meine Eltern das erfahren. Ich bin 15, könnte das offiziell laut Gesetzt also auch schon tun, allerdings privat versichert und hab meine Versichertenkarte auch nicht selber; die haben meine Eltern. Was kann ich da jetzt machen, wegen Bezahlung und so weiter. ich habe noch keinen Weg gefunden, der funktioniert ohne dass meine Eltern es doch mitkriegen...

Bitte helft mir !

Lg eure Ayato

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