Darf ich als Kräuterkundige ohne Ausbildung Kräuterverarbeitungen für Gruppen anbieten?

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4 Antworten

nicht nur das anmelden, die finanzen usw solltest du beachten. ich denke wenn du öffentlich etwas anbietest, was hinterher verzerrt wird, muss deine küche gewerblich abgenommen sein. handwaschbecken, kühlschranktemperatur kontrolle, gewisse standarts und und und

verzehrt....sorry

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alle Vorredner haben hier bedenken wegen Hygiene, Finanzen, Gewerbe..

Meine Bedenken sind andere. Krauter sind nicht nur Krauter zum Würzen, diese Pflanzen haben auch Wirkstoffe. Die Fachmännische Verarbeitung muss gewährleistet sein wenn öffentliche Kurse angeboten werden . Wenige wissen z.B. daß frischer Chilli in Öl eingelegt das hochgiftige Botulinum entwickelt . Es gibt viele Dinge die beachtet werden müssen bei der Verarbeitung von Krautern. Hast du irgendeine Ausbildung diesbezüglich oder möchtest du einfach drauflos Kochen??? Ich würde Dir Abraten dies zu tun. Erkundige dich beim Gesundheitsamt /Gewerbeaufsichtsamt wie die Vorschriften sind!

Es wurde 4 mal auf meine Frage geantwortet. Aber es ist wie immer, einer hat von nichts eine Ahnung und stellt das Können und die Fähigkeit des verantwortungsvollen Handeln seiner Mittmenschen in Frage. Fazit Besser nicht tun weil....... !!! Mal nachzuhaken was dahinter steckt scheint Ihnen völlig fremd. Das nennt man Bedenkenträger und ich glaube das die Mehrzahl der Entscheidungsträger in so manchem Amt dort in der Überzahl sind. Außerdem bin ich der Meinung das eine Ausbildung, in welchem Bereich auch immer, nichts über die einzelnen Fähigkeiten aussagt!!! Maximal darüber eine Prüfung bestanden zu haben! Ich gebe Dir recht dass man sich Gedanken machen sollte über Wirkung und Nebenwirkung aber du kannst sicher sein das ich das mit Verantwortung tue.

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@AndreaJahr

Du hast gefragt - ich hab geantwortet. Schließlich hast du ja auch geschrieben daß Du "nur" eine kaufmännische Ausbildung hast! Also dann fühl dich bitte nicht auf den Schlips getreten !
Ich wollte dir nicht zu nahe treten!

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Die Frage stellt sich primär, wie Du das ggf. mit dem Finanzamt regeln willst. Eigentlich ist es eine zusätzliche Einnahme, die Du als Privatperson oder Gewerbetreibender angeben und versteuern musst. Im Sinne von Spenden ist das als Verein wohl machbar, aber nicht als Privatperson. Das lässt sich nicht absetzen oder ist auch nicht von der Steuer befreit. Du müsstest also über die Einnahmen Buch führen und entsprechend in der Steuererklärung darüber Auskunft geben. Sonst dürfte es keine Probleme geben und auch keinen besonderen, bürokratischen Aufwand. Eine eigentliche Bewilligung braucht man hierfür nicht.

Nebenbemerkung: Alle beklagen sich immer über Bürokratie, wenn es einen Lebensmittelskandal gibt oder ein paar LEute wegen Lebensmittelvergiftung in die KLinik gebracht werden müssen, stehen dann die Ü-Wagen der Sender vor der KLinik und alle schreinen nach mehr Kontrollen. Ohne Bürokratie gibts aber keine Kontrollen - weil die Behörden erstmal wissen müssen, wen sie wann und auf was kontrollieren müssen.

Ob eine Gewerbeanmeldung nötig ist - ist in solchen Grenzfällen umstritten, so wie in wohligen Worten beschrieben liegt zwar keine Gewinnerzielungsabsicht vor, aber der Unkostenbeitrag - ich als Gewerbeamt würde Dir das trotzdem unterstellen!

Wenn diese Veranstaltungen beworben werden und öffentlich zugänglich sind, dann

bedeutet das a) ein erschwerendes Argument für ein Gewerbe b) mindestens die Pflicht eines Gesundheitspasses

MAch doch mal einen entsprechenden Kurs über die VHS mit - und frag den/die Leiter/in unauffällig ohne ihr auf die NAse zu binden, dass DU ihm/ihr Konkurenz machen willst

Du beschwerst Dich über unsere Antworten? Wir hätten nachhaken sollen? Du hast die Frage in Bezug auf die Behörden gestellt und wir haben unsere Meinung kund getan, (in meinem Fall nicht gemutmaßt sondern Erfahrung mit dem GEwerbeamt) sollte sich hier keiner mit sehr spezieller Expertise finden - musst Du eben die FRage im Forum für Kräuterkundige-die-Kurse-geben-möchten posten.

Niemand (außer vielleicht Uli405 ) hat deine Expertise oder Hygiene in Frage gestellt - das ist überhaupt nicht die Frage (warum so empfindlich?) - Du selbst hast nach den Behörden gefragt! Und Du solltest wissen, dass eine selbstzugeschriebene Expertise keine Rolle spielt. Es gibt viele, die genauso gute Expertise haben wie ein KFZ-Meister trotzdem nicht zum GEwerbeamt gehen können und dort eine eidestattlicher Erklärung abgeben, dass sie Ahnung haben. In diesem Fall ist das irrelevant, weil ich auch nicht glaube, dass Du einen Sachkundenachweis brauchst.

Dreh und Angelpunkt ist gewerblich - oder nicht, und ich kann aus Erfahrung sagen, dass dir das im Fall unterstellt wird, wenn das Amt aufmerksam wird!

Und damit schließt sich alles andere (Gesundheitsamt) an!

http://www.helpster.de/eine-kochschule-gruenden-das-sollten-sie-beachten_69655

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