Darf ich als Hobbygrafiker meine Werke verkaufen?

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3 Antworten

Klar darfst Du das.

Du darfst auch kleine Tischdeckchen häkeln und die dann verkaufen.

Die Sache ist die es sidn auch Firmen dabei die dieses Logo dann veröffneltichen wollen. Ich habe gehört als nicht Gewerbe darf ich solche logos nicht verkaufen.

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@Flashkick

Du bist in dem Fall nicht-künstlerischer Designer.

Im Prinzip ist diese Tätigkeit gewerbepflichtig, wenn Du eine Gewinnerzielungsabsicht verfolgst.

Aber wie viele Grafik-Entwürfe verkaufst Du? 2 im Monat? 100 im Monat?

Ich würde hier bei minimalen Verkäufen gar nicht erst die Pferde scheu machen. Auch ohne Gewerbeschein darfst Du eine Rechnung ausstellen, Du darfst nur keine Mehrwertsteuer ausweisen.

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@Saarland60

Nun ja wnen ich mir mein momentanes E-Mail Postfach anschaue habe ich insgesamt 73 Aufträge... Nur noch keine Angenommen. Ich habe ein zwei mal etwas für jemanden getan und dies hats ich scheinbar in der Riesen Firma eines Kollgen rumgesprochen und nun Fragen sehr viele Leute an... Ab wievielen Aufträgen muss man denn doch ein Gewerbe haben? Nun ja Grafiken erarbeiten ist viel arbeit daher würde ich schon entsprechend verdienen... Vorschläge wie 7 - 10 EUR Stundenlohn wurden genannt. Aber auch festpreise bis zu 120 EUR umd ie Rechte für ein Logo und ein Websitedesign zu bekommen

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@Flashkick

Du musst ab dem ersten Auftrag einen Gewerbeschein haben, wenn dieser Auftrag in Gewinnerzielungabsicht erfolgt.

Es kommt also auf diese Absicht an, nicht auf die Anzahl der Aufträge.

Es gibt 2 Möglichkeiten.

Du meldest ein Gewerbe an (wenn Du nicht mehr als 17500 Eur Umsatz im Jahr machst, bist Du Kleinunternehmer).

Dann kannst Du offiziell als Gewerbetreibender Rechnungen ausstellen (als Kleinunternehmner wieder ohne Mehrwersteuer).

Oder Du machst das ganze privat, schreibst als privater Verkäufer Rechnungen ohne Mehrwertsteuer, und wenn irgend wann jemand nachfragt, stellt Du Dich dumm und erklärst, dass Du der Meinung warst, künstlerischer Designer zu sein.

Künstlerischers Design gehört zu den so genannten freie Berufen und ist nicht gewerbescheinpflichtig.

Natürlich musst Du keine Steuern zahlen, wenn Du diese Einnahmen Deinem Finanzamt verschweigst und in Deiner Einkommensteuererklärung nicht angibst. Aber das wäre Steuerhinterziehung.

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@Saarland60

Was würde denn ein Gewerbeschein für mich an Kosten bedeuten bzw. Kann man damit sogar Angestellte haben usw.

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@Flashkick

Ein Gewerbeschein kostet um die 20-30 Eur. Das wars dann. Bezüglich Gewerbeschein keine weiteren Folgekosten.

Klar kannst Du damit Mitarbeiter beschäftigen.

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natürlich darfst du das. Einkommen sind steuerpflichtig. Du solltest deine Werke immer mit dazugehöriger Rechnung verkaufen. Wie eine Rechnung aussehen muss, findest du im Internet.

Soll heißen ich muss den Leuten dann eien Rechnung schrieben und zusätzlich die Steuern an Papa Staat Weiterleiten?

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@Flashkick

Wenn Du an Firmen etwas verkaufst, wollen diese Firmen üblicherweise auch eine Rechnung haben. Denn für diese Firmen sind das Betriebskosten.

Wenn Du einen findest, der Dir einen Geldschein ohne Quittung in die Hand drückt, lässt sich auf die Rechnung natürlich verzichten.

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@Saarland60

Leide rbin ich einfach zu aufrichtig um irgendetwas hinter der Hand zu tun =(

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Bist du Arbeitsloser??? dann musst du schauen wie du das mit Arbeitslosengeld/Hartz-4 regelst. Da musst du mal ins Internet einsteigen.

Hast du noch einen Job??? dann muss du in deinen Vertrag schauen ob du noch ein zwietes einkommen haben darfst. Als Beamter solltest du es am besten unterlassen eine zweite Einnahmequelle zu haben. Hat schlimme Volgen....

So ich hoffe ich habe dir geholfen.

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