Darf ich als Hart4 Empfängerin ein Haus bekommen?

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2 Antworten

Wenn das Haus angemessen ist und es schon vor der Antragstellung auf Hartz - lV ( ALG - 2 ) in deinem Besitz ist,dann ist das kein Problem !

Angemessen würde es sein,wenn es für dich alleine,nicht größer als 90 qm ist,für jede weitere Person,kommen dann erst noch einmal 15 qm dazu. Wenn du also 2 Kind hast,dann dürfte das Haus ca.120 qm haben,damit es als angemessen angesehen würde.

Was deine Freundin betrifft,würde ich das lebenslange Wohnrecht bei einem Notar beurkunden lassen,dann bist du auf der sicheren Seite.

Deine Freundin, würde dann im Haus ihre eigene BG - begründen und du mit deinen Kindern auch eine eigene BG - ( Bedarfsgemeinschaft ),deshalb könnte das Haus dann auch noch größer sein,weil der Freundin bei eigener BG - auch zwischen 45 qm - 50 qm Wohnraum zustehen.

Also alle Formalitäten vor der Antragstellung über die Bühne bringen,dann ist das kein Problem.

Ein Problem könnte es aber geben,wenn du deine Freundin pflegst,denn das ist kein Familienmitglied und du müsstest der Vermittlung zur Verfügung stehen,wenn du ALG - 2 bekommen möchtest.

Generell ist zwar die Verfügbarkeit keine Voraussetzung,um ALG - 2 zu bekommen,weil es auch viele Vollzeitbeschäftigte gibt,die auf eine ALG - 2 Aufstockung angewiesen sind,aber so etwas trifft ja in deinem Fall nicht zu.

Eine Möglichkeit würde es für dich erst einmal geben,wenn du dem Jobcenter mitteilst,das du die Betreuung deines jüngsten Kindes,bis zum 3 Lebensjahr selber übernehmen möchtest,dann musst du der Vermittlung nicht zur Verfügung stehen.

Aber nach dieser Zeit,könnte es dann problematisch werden,wenn du dann immer noch der Pflege nachgehen möchtest.

adianthum 07.09.2014, 10:20

Da käme es dann auf die Pflegestufe an. Bei Stufe 3 bekäme sie von der Krankenkasse um die 700.- monatlich, wäre demnach beschäftigt und müsste aufstocken. So könnte man einen Schuh daraus machen.

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isomatte 07.09.2014, 11:55
@adianthum

Pflegegeld von der Krankenkasse ist kein Einkommen !

Außerdem gilt die Freistellung von der Verfügbarkeit nur bei nahen Angehörigen,also Eltern,Geschwister,Großeltern,Ehepartner,eingetragene Lebenspartnerschaft usw.

Dann würde man auch seine Grundsicherung bekommen.

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Es gibt doch Ämter . Da kannst Du Dich schlau machen.

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