Darf man als Besucher im Gerichtssaal einer öffentlichen Verhandlung das Gerichtsurteil anfechten und Widerspruch anmelden?

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11 Antworten

Kann es sein, das dein Sohn das Urteil somit "schönen" wollte?

Denn das ist nicht möglich. Revision muss binnen einer Frist SCHRIFTLICH eingereicht werden. Und das geht nur von der Ankläger/Verteidigerseite aus.

Zuschauer haben da keinerlei Mitspracherecht-. Überleg mal: Einer hat IMMER was zu motzen. Die Urteile würden sich ewig hinziehen, denn beim nächsten mal ist es nicht anderes.

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Kommentar von kuestenjunge36
26.01.2016, 11:04

danke für die vielen aussagekräftigen Antworten. Ich war bei der Verhandlung nicht anwesend aber es kam mir schon etwas komisch vor das ein Besucher gegen ein Gerichtsurteil sein Veto anbringen darf. Vielen Dank nochmal.


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Der Verteidiger Deines Sohnes war absolut unfähig.Wenn dieser das so hinnimmt und nicht umgehend ein Rechtsmittel eingelegt hat.Vermutlich ist die Wahrnehmung Deines Sohnes nicht richtig,oder er hat etwas nicht richtig verkraftet,sucht Gründe,das er zu hoch bestraft wurde,und will sich selbst und anderen (Dir) weismachen,das er eine niedrige Strafe bekommen hätte,wenn...Nur mein Eindruck.Subjektiv betrachtet.Beste Grüße

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Kann mir nicht vorstellen, dass ein Gericht aufgrund eines Zurufes aus der Zuschauermenge, das Urteil umgehend abändert. Wenn der Richter nach den Vernehmungen sich zurückzieht und dann ein Urteil fällt, dann wird dieses Urteil auch verkündet. Zuschauer haben darauf keinen Einfluss. Da hat dein Sohn etwas falsches gesagt, um die hohe Strafe als ungerecht hinstellen zu wollen.

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Nun, gehe ich richtig in der Annahme, dass Du bei der Verhandlung nicht im Gerichtssaal warst und Du Dich lediglich auf die Aussage Deines Sohnes berufst? Kein Besucher hat ein Recht sich zu äußern, wenn er nicht dazu aufgefordert ist. Das Urteil der Richterin anfechten geht überhaupt nicht. 

Möchte Deinem Sohn bestimmt nicht zu nahe treten, aber irgendwie hat er Dir hier was falsches erzählt... 

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Nein, natürlich nicht. Ich würde auch eher darauf tippen, dass die Beschreibungen deines Sohnes nicht stimmen.

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Sehr ungewöhnlich, daß das Gericht auf Zurufe aus dem Zuhörerraum reagiert und das Urteil daraufhin noch angepaßt hat.

Grundsätzlich sind die Zuhörer nur Zuhörer und dürfen sich in der Verhandlung nur zu Wort melden, wenn sie vom Vorsitzenden dazu aufgefprdert werden.

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Nein, das ist nicht möglich. Das können nur die Beteiligten , Also Angeklagter oder Kläger.

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Vllt. war das ja der Sohn der Richterin und Frau Richterin hat ihm geglaubt und das Urteil noch mal "gehübscht"

Will sagen,

die Geschichte deines Sohnes klingt etwas zu weit hergeholt, als dass Gerichtsbesucher wie auf einem Marktplatz dem Richter Wunschvorstellungen zurufen,die dann erfüllt werden.

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mit viel Willen zur Rechtsbeugung ist es rein theoretisch schon möglich;

allerdings wäre es in der Realität ein undenkbarer Klamauk!

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danke für die vielen aussagekräftigen Antworten. Ich war bei der
Verhandlung nicht anwesend aber es kam mir schon etwas komisch vor das
ein Besucher gegen ein Gerichtsurteil sein Veto anbringen darf. Vielen
Dank nochmal.

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Normalerweise sollte das nicht gehen.

Der Zuschauerraum sollte eigentlich auch ruhig sein, die sind letztlich nicht wirklich am Geschehen beteiligt, sondern eben Zuschauer.

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