Darf ich als ALG2-Empfängerin nebenbei Minijobs machen?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Ja, du darfst das. Ein Gewerbe musst du nicht unbedingt anmelden, aber die Einnahmen müssen in deiner Steuererklärung suftauchen. Und selbstverständlich muss auch das Jobcenter davon wissen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MyStatement
25.11.2015, 22:45

Wird das denn angerechnet? Und wenn ja, dann mit wieviel kann ich rechnen?

0

Natürlich musst du alle Einnahmen angeben und nachweisen und wenn du deine Arbeitskraft im Internet anbietest,dann musst du ein Gewerbe anmelden,dass solltest du ja wissen wenn du das schon 3 Jahre gemacht hast !

Am Tag 200 € würde etwas viel sein,dann hast du keinen Anspruch mehr,du meinst wohl im Monat ?

Was dann angerechnet werden würde käme dann darauf an was bzw.von wem du Leistungen beziehen würdest,also entweder weiterhin nach dem SGB - ll vom Jobcenter oder aber dann nach dem SGB - Xll vom Sozialamt.

Beim SGB - ll gelten dann die Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll.

Die ersten 100 € vom Bruttoeinkommen würde dein Grundfreibetrag sein,von 100 € - 1000 € Brutto stünden dir noch mal 20 % Freibetrag zu und von 1000 € - 1200 € Brutto blieben dir noch mal 10 % Freibetrag.

Diese Freibeträge werden dann vom Brutto berechnet,addiert,theoretisch vom Netto abgezogen und ergeben dann dein anrechenbares Einkommen und das wird dann auf deinen Bedarf bzw.von deinen Leistungen abgezogen.

Dein Anspruch ist aber beim SGB - ll und SGB - Xll gleich,du bekommst also nicht weniger wenn du vom Sozialamt Leistungen bekommst,nur dein Einkommen wird dann angerechnet,wie beim ALG - 2 auch,also auch eine evtl.Rente.

Nur hast du dann im SGB - Xll weit aus weniger von deinem Erwerbseinkommen und nicht nur das,denn auch dein Schonvermögen sinkt rapide ab,dann hast du min. 1600 € und max. 2600 € was du angespart haben darfst.

Dann blieben dir von deinem Erwerbseinkommen nur 30 % als Freibetrag und es würde dir eine Pauschale für Fahrkosten von etwas über 5 € abgezogen,hättest du tatsächlich mehr ausgaben,dann müsstest du das nachweisen,dann würden die tatsächlichen Kosten berücksichtigt.

Dein max. Freibetrag würde dann bei 50 % der Regelbedarfsstufe 1 liegen,also derzeit von 399 € ( ab 2016 dann 404 € ) max. ca. 200 €.

Dir blieben also bei angenommen 400 € Brutto wie Netto erst mal deine 30 % Freibetrag,also min.120 € und dazu käme dann die Pauschale von ca. 5 € bzw.die tatsächlichen Aufwendungen und der Rest würde dir von deinen Leistungen abgezogen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hi,

ohje. Zum einen: Dein Vermieter muss dir deine Möbel ersetzten. Da du ALG-empfänger bist, stellt dir das Land auch einen Anwalt falls du das brauchst. Da kannst du dir nen Anwalt suchen und der klärt dich darüber auf, wo du diese Unterstützung beantragst. Normalerweise bei Amtsgericht (glaub ich) geht relativ schnell und unproblematisch.

Für weitere Hilfen, die dich persönlich angehen, versuche Hilfe in deiner Stadt zu finden. Ich habe diese Woche die Stiftung Leuchtfeuer kennen gelernt. Vielleicht gibt es die auch bei dir. Diese helfen Menschen mit psychischen Krankheiten.

Zum Arbeitslosengeld darfst du max. ca. 110€ im Monat dazu verdienen. Alles was du verdienst musst du anmelden. Sonst ist es Schwarzarbeit und da versteht die BRD keinen Spaß.

Eine kleine Ausnahme ist der Übungsleiterfreibetrag, wobei ich mir da nicht ganz sicher bin ob man dafür eine abgeschlossene päd. Ausbildung benötigt. Das wären nochmal ca. 200€/Monat, die nirgends angerechnet werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Klar darfst du etwas dazuverdienen. Wenn du magst, dann besuche mal das Portal http://www.adiceltic.de/paid4-news/ . Dort findest du total viele Tipps, auch im Umgang mit dem Jobcenter.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Eine Möglichkeit wäre natürlich, dass du deine Katze abgibst. Wenn man nicht genügend Geld hat, kann man eben kein Haustier halten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?