Darf Hausverwaltung eine Kaltmiete als Aufwandsersatz verlangen?

16 Antworten

Wenn es so vereinbart ist, dann ist das auch rechtens. Denn du hast deinen Vertrag zu erfüllen und möchtest vorzeitig aus dem Vertrag entlassen werden. Du stehst also vor 2 Möglichkeiten: Der Vermieter entlässt dich zu seinen Bedingungen aus dem Vertrag oder der Vertrag läuft so lange wie ursprünglich vereinbart weiter.

Wie kommst du darauf, dass kein finanzieller Aufwand entsteht, nur weil schon ein Nachmieter feststeht? Je nachdem, wer den Nachmieter gesucht hat, entstehen Kosten z.B. für Inserate und Wohnungsbesichtigungen. Der Vertrag muss aufgesetzt werden, dafür vergeht Arbeitszeit. Die Wohnung muss von dir abgenommen und an den neuen Mieter übergeben werden. Es werden Zwischenablesungen gemacht, die Nebenkostenabrechnung ist aufwändiger. Die Bonität des neuen Mieters muss geprüft werden. Das sind nur ein paar Beispiele, die Liste lässt sich je nach Umständen noch beliebig verlängern.

Jetzt verlangt die Hausverwaltung aber eine Kaltmiete zzg. MwSt als Aufwandsentschädigung in unserem Fall 900 Euro!

Wenn Du korrekte Antworten willst, musst Du schon die vollständigen Informationen auf den Tisch legen.

"Jetzt" hört sich so an, als ob Dir das vorher nicht bekannt war. In den Kommentaren schreibst Du aber, daß das vorher so vereinbart wurde.

Dann ist es also rechtens.

Danke! Ja, fühlte mich auch verarscht, ich dachte da werden jetzt Kosten erhoben die nie so vereinbart wurden. Hätte mir die Zeit sparen können, mir darüber Gedanken zu machen, der Fragensteller kann sich seine Frage selbst beantworten.

Außerdem ist es totaler Unfug, mit einem angekündigten Nachwuchs eine fast 70qm Wohnung zu kündigen. Das Baby ist mindestens noch die Restmindestmietdauer bei den Eltern im Zimmer, klingt für mich als dauert es eh noch, bis es soweit ist, so ein Quatsch da schon auszuziehen. Entweder vorher machen, vernünftig in die Zukunft planen mit Nachwuchs, oder halt noch ein Jahr oder was warten mit dem Umzug. Find ich jetzt auch seltsam, 67 qm ist jetzt keine Abstellkammer.

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Wenn es hier vorab schon eine Vereinbarung gab, wonach Ihr eine Entschädigung zu zahlen habt, dann ist diese natürlich auch bindend.

Hier gab es einfach eine Individualvereinbarung, wonach Ihr vorzeitig aus dem Mietvertrag entlassen werdet (dafür habt ihr keinen gesetzlichen Anspruch), wenn Ihr dafür die Summe X zahlt.

Hier ist alles rechtens, mal abgesehen von der Umsatzsteuer.

Mietrecht mündlicher Mietvertrag gültig? NEUE TEXTFORMATIERUNG

Hallo

Person A möchte befristet eine Wohnung untervermieten.

Person B sagt mündlich und per sms dem Mietvertrag zu geht aber von 50qm aus obwohl es nur 40qm sind.

Person B bekommt die Kontaktdaten der Hausverwaltung um nach einer befristeten zeit einen unbefristeten folge Mietvertrag zu erhalten und klärt selbstständig mit der Hausverwaltung mündlich und per E-mail die eckdaten wie kaltmiete, warmmiete etc.pp und leistet im bewustsein das die Wohnung nur 40qm hat alle auskünfte, sprich Schufa, Einkommensnachweise, Kontoauszüge und bescheinigung vom aktuellen vermieter.

Dem folge Mietvertrag unbefristet direkt bei der HV steht nichts im Weg, alles sauber

Nachdem alles innig geklärt wurde sagt Person B nach !!!dreimaliger wohnungsbesichtigung!!! und vermessung! und im alleinigen Besitz eines Schlüssels mündlich, unter zeugen am Telefon dem Mietvertrag zu und behält auch daraufhin die Schlüssel des objektes.

Person A und Person B machen einen Termin für den nächsten Tag aus.

Person B sendet unmittelbar vor dem Termin eine SmS das er dem Mietvertrag nun doch nicht zustimmt und das er den Schlüssel nachts in Person A´s briefkasten geschmissen habe.

Mietvertrag gültig?

Zeitraum des spektakels 3 wochen Schriftliche zusage per sms und screenshot vorhanden

Rückendeckung der Hausverwaltung

von Termin zur unterzeichnung des Mietvertrages bis Anfang Mietvertrag nur 2 tage und keine möglichkeit auf einen untermieter zum selbigen zeitpunkt.

Aufwandsentschädigung?

Lieben Dank

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Hallo, ich bin Untermieter mit Untermietvertrag bei meinen Hauptmietern. Die Hausverwaltung will uns loswerden. Welche Ansprüche habe ich?

Hallo, Ich bin Untermieter und habe einen Untermietvertrag mit meinen Hauptmietern ( Ein Paar beide, sind als Hauptmieter eingetragen) schon vor 5 Jahren unterschrieben. Die Hausverwaltung hat damals den beiden bescheinigt dass Sie untervermieten dürfen. Nun möchte die Hausverwaltung das Haus kernrenovieren und bietet den Hauptmietern und auch mir diverse mögliche Wohnungen sowie jedem eine Aufwandsentschädigung an.

Ich möchte ausziehen und die Aufwandsentschädigung erhalten! Ich bin schon fleißig auf Wohnungssuche...

  • Nur was passiert wenn die Hauptmietern vor mir die Wohnung verlassen?

Kann ich dann nur noch 3 Monate ( im Untermietvertrag vereinbarte Kündigungsfrist ) wohnen bleiben und bin dann eventuell gezwungen auch die Wohnung zu verlassen?

Habe ich überhaupt ein Anrecht auf die Aufwandsentschädigung?

Ich würde mich sehr über eine aufschlussreiche Antworten freuen.

vielen Dank

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Untermieterzuschlag ... auch rückwirkend?

Hallo,

wir wohnen seit gut zwei Jahren zur Untermiete. Unsere direkte Vermieterin hatte die Wohnung für ihren Sohn angemietet, der kann sich aber nicht so recht überwinden auszuziehen und so lange dürfen wir in der Wohnung wohnen. Mit der Hausverwaltung war das von Anfang so abgestimmt. Die Probleme begannen im November 2012 als unsere Heizung für einen Monat ausfiel (und damals war es schon richtig kalt), wir fragten nach einer Mietminderung für den Zeitraum ohne Heizung. Zur Antwort bekamen wir eine Mieterhöhung von 50 € als Untermieterzuschlag. Ich hatte damals gelesen, dass ein Untermieterzuschlag nur rechtens ist, wenn durch die Untervermietung ein finanzieller Mehraufwand für den Vermieter entsteht. Das schrieben wir so an die Hausverwaltung. Wir haben nie wieder etwas gehört. Nun haben wir im Schlafzimmer eine feuchte Wand, auch schon seit Anfang Juni. Es war bereits zweimal der Handwerker da, er kann aber nichts machen. Als wir bei der Hausverwaltung nachfragten, was nun passieren soll, bekamen wir als Antwort mal wieder eine Mieterhöhung in Form eines Untermieterzuschlags, wieder ohne eine Begründung, diesmal aber rückwirkend ab März 2013. Ist das so rechtens? Darf der Untermieterzuschlag rückwirkend verlangt werden? Gibt es einen Gesetzestext in dem ich mal über das Untermieterverhältnis bzw. den -zuschlag nachlesen kann? Ich bin ja der Meinung die Hausverwaltung sollte erst einmal die Wohnung wieder fit machen, bevor sie Forderungen an uns stellt. Es wäre nett, wenn mir da jemand helfen könnte, vielen Dank vorab!!!

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