Darf einem Zeitungszusteller Beträge säumiger Barzahler vom Lohn abgezogen werden?

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5 Antworten

Ein ganz klares nein. Es ist das alleinige Risiko des Firmeninhabers säumige Zahler anzumahnen und ggf. zu verklagen.

Am besten schriftlich den Chef auffordern, den rückständigen Lohn sofort nachzuzahlen, ansonsten wirst dein Sohn den auf den Klageweg einfordern und auch seinen Verzugsschaden einfordern.

Da dein Sohn durch zu wenig Gehalt evtl. selbst Dispozinsen zahlen muss und/oder Rechnungen nicht bezahlen kann, darf er diese Mahngebühren dem Chef in Rechnung stellen. Falsche Scham ist da fehl am Platz!

Und um ehrlich zu sein: Nach einen anderen Job umsehen kann bei so einem rechtswidrigen Chef eine sinnvolle Alternative sein

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Kommentar von DomiOrf1995
04.04.2016, 08:57

Beste antwort

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Hört sich für mich nicht so ganz "legal" an, da der Austräger ja auch nichts dafür kann und ja kein Gerichtsvollzieher ist.

Eher ist das dann Sache der Firma. Bedeutet, wenn der Austräger das Geld nicht bekommt, müsste man das normalerweise der Firma melden und diese müssten sich selbst darum kümmern.

Somit DARF die Firma nicht einfach am Gehalt schrauben, denn die Arbeit wurde ja trotzdem verrichtet.

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Da Dein Sohn keinen Vertrag mit dem Abonnenten hat, ist er auch nicht zur Verantwortung säumiger Abonnenten heranzuziehen. Dann muss der Chef die Abonnenten mahnen.

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Nein. Der AG haftet für zahlungsunfähige kunden und nicht der AN

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Nein. das ist gesetzeswidrig.

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