Darf eine Wohnungsgesellschaft die Miete so oft wie die wollen erhöhen?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Selbstverständlich kann auch ein Erwerber ni cht einfach innerhalb von 12 Monaten drei mal die Miete erhöhen. Ohne einen konkreten Grund kann er das überhaupt nicht. Du hättest spätestens bei der ersten Mieterhöhung zum Mieterbund gehen müssen (60 € im Jahr) hätte sich also längst bezahlt gemacht. Wenn der Rechtsstreit schon eingetreten ist, darf der Mieterbund, dich zu diesem Fall eigentlich nicht mehr vertreten. Da, hier deine Erfolgsaussichten aber ok sind, kannst du auch ruhig zu einem Anwalt gehen, Da musst du zwar eine Vorauszahlung leisten, die bekommst du aber wieder.

Nach dem Einzug und von einer Mieterhöhung zur nächsten muss mindestens ein Jahr vergangen sein. Hierbei kommt es auf den Zugang des Mieterhöhunsverlangens an. Innerhalb von drei Jahren darf die Mieterhöhung nicht mehr als 20 % betragen. Mieterhöhungen sind zustimmungspflichtig. Mieterhöhungen sind zu begründen und orientieren sich am örtlichen Mietspiegel oder, wenn nicht vorhanden, an der örtlichen Vergleichsmiete. Stimmt der Mieter nicht zu, kann der Vermieter auf Zustimmung klagen. Stimmt der Mieter nicht schriftlich zu, zahlt aber mindestens zwei Monate die erhöhte Miete, gilt das als Zustimmung. Einzug der erhöhten Miete per Lastschrift ohne schriftliche Zustimmung zählt nicht als Zustimmung. Die Reglementierung der Zeitfenster gilt nicht für Modernisierungsmieterhöhungen. Anpassungen der Vorauszahlungen für Betriebskosten sind keine Mieterhöhungen und bedürfen nicht einer Zustimmung. Erscheinen diese zu hoch, besteht die Möglichkeit des Einspruches.

Mieterhöhungen sind erlaubt mit 20 % innerhalb von 30 Jahren. Diese können aufgeteilt werden innerhalb der 3 Jahre auf z.B. 2 x 10 % und 1 Jahr keine Erhöhung.

vertippt: nicht innerhalb von 30, sondern von 3 Jahren. Da war der Wunsch Vater der Gedanken.

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Kostenübernahme nach Schimmelbeseitigung (Tapete, Schimmelmöbel etc) Vermieter trug Schuld durch Baumängel!?

Hallo Liebe Leute,

das wird jetzt ein Spezieller und langer Text und ich hoffe auf Anständigen Rat!

Zur Sachlage:

Im Wohnzimmer war an mehreren Stellen im Wohnzimmer Schimmel. Hervorgerufen durch fehlenden Dachüberstand am Haus und unzureichender Dämmung der Fassade.

Der Vermieter (der über mir Wohnt) hatte an den gleichen Stellen das Problem. Er hat sein Haus Rundum überarbeitet, d.h: - Neue Drinage - Dachüberstand hinzugefügt - Komplett neue Fassade (alte runter und neue Dämmung + putz etc. machen lassen) - Extra (seine Aussage) Anti Schimmel Zeug (bitumen oder so) an der Bodenplatte benutzt) - Die Stellen in mein Wohnzimmer beseitigt (Tapete und Putz ab) und nach Trocknung neu Verputzt) "Siehe bild im Anhang"

Soweit so gut!

Jetzt ist die Frage (Schimmel war jetzt 3 Jahre!!! im Wohnzimmer): Es riecht trotz gutem Lüften und viel Febreze immer noch muffig und stickig im Wohnzimmer, also gehe ich davon aus das die Möbel, wie Sofa (Stoff) Sideboards (die davor Standen), Schimmelsporen enthalten und entsorgt werden müssen. Auch die neu Geputzte-Stelle muss Tapeziert werden (eig das Komplette Zimmer wegen der Dauer der Schimmelbelastung) (Ja es war "Böser Schimmel)

Trägt der Vermieter (da es ja sein Verschulden war) die Kosten für die Tapete/ Farbe und für neue Möbel (Natürlich nur Preislich wie die alten Möbel minus Preisminderung durch "alter" der Möbel)???

Randfakten: - seid 1 Jahr Verminderte Miete (Nebenkosten entfallen)"80€" - Miete Normal 480€, im moent 400€ - Ich habe keine Hausratversicherung (die bei dem Fall eh nicht greift) - Finanziell sieht es bei mir extrem dünn aus, was das Kaufen der Dinge mir echt schwer macht. - Vermieter ist nicht auf Krawall gebürstet (sind per "DU"), heißt kein Gericht muss regeln. - In ein paar Tagen kommt es zum Gespräch wegen neuen Mietvertrag/ Mieterhöhung (was ja alle 2 Jahre machbar ist und bei mir "wegen dem Schimmel" nie gemacht wurde) - Nebenkostennachzahlung musste ich nie Zahlen wegen dem Schimmel - Alles Schriftlich abgesegnet - Hilfreiche Infos zu mein Fall, bezüglich die Kostenübernahme der Tapete und Möbel habe ich nicht gefunden

Euer Rat???

Wer hat da Ahnung oder Erfahrung? Ich bitte um knackige und gute Hilfe, also kein drum herum Gerede von wegen wer ist Schuld? Lüften etc. der Sachverhalt ist wie Oben geschrieben ja klar.

Ich würde bei dem Gespräch in paar Tagen mit dem Vermieter schon gerne dieses Thema ansprechen das er, oder seine Hausrat/ Gebäudeversicherung, zumindest die Kosten der Tapete/ Farbe zu übernehmen hat (Auch wenn die Renovierung des Hauses schon extrem Teuer war "30000€")

Kann ich mich da auf was Berufen? ggf. Beweise (Gerichtsurteil etc)

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung aber denke sollte alles gut geschildert sein :)

Ich bitte um schnelle Hilfe wenn möglich und bedanke mich bei jedem einzelnen der guten Rat hat :)

Liebe Grüße L.

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