Darf eine Schwangere in der Pflegeausbildung jeden Tag um 6 Uhr arbeiten?

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7 Antworten

Ja, ab 6:00 Uhr ist das möglich, aber nicht mehr nach 20:00 Uhr. Die Schwangeren dürfen nicht mit Medikamente in Berührung kommen und auch keine schweren körperlichen Arbeiten (zB Mobilisation, Patientenlagerung) verichten. Ein Einsatz in infektiösen Zimmern / Stationen muss vermieden werden, auch in einer Röntgendiagnostik.

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Der Mutterschutz besagt, dass sie ab 6:00 Uhr und bis 20:00 Uhr arbeiten darf.
Dabei ist es egal, wie früh sie aufstehen muss, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. Das ist ihre Sache. Auch wenn sie dadurch um 4:00 Uhr aufstehen muss, ist das rechtens in Ordnung.
Sie darf nur keine Nachtschichten mehr zwischen 20:00 Uhr und 6:00 Uhr machen.

Sollte es aber eine zu große Belastung für sie sein, sollte sie zu ihrem Frauenarzt gehen und das dort besprechen. Von ihm/ihr kann deiner Freundin ein Berufsverbot erteilt werden. Dann muss sie nicht mehr arbeiten (oder nur noch zum Teil) und kann ihre Ausbildung nach der Elternzeit vorführen.

(Ich bezweifle aber, dass ihr ein BV gegeben wird. Da müsste es ihr schon wirklich sehr schlecht für gehen.)

Trotzdem viel Glück!

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Kommentar von yerimsenii
02.05.2016, 20:17

In der Altenpflege bekommst du recht schnell ein BV , aufgrund von körperlicher Belastung etc .
Ich behaupte, dass 98% der Frauenärzte Fotoaufnahmen Nachfrage ein BV geben , wenn man ihnen sagt das man in der Pflege arbeitet.. Die Gefahr das was passieren kann ist viel höher als in anderen Berufen.

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Kommentar von yerimsenii
02.05.2016, 20:17

Ups die Fotoaufnahmen haben sich eingeschlichen :-)

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Sie kann zum Arzt gehen & die Sache schildern. Dann kann sie ein Beschäftigungsverbot bekommen. In der Zeit bekommt sie aber trotzdem Geld (wird zwischen Betrieb & Krankenkasse geregelt). Die Ausbildung kann sie unterbrechen & nach der Schwangerschaft wieder im 2. Lehrjahr einsetzten. Sie sollte sich aber erkundigen, ob das Beschäftigungsverbot für die gesamte Ausbildung gilt, oder nur für den praktischen Teil (Betrieb) & sie trotzdem zur Berufsschule muss.

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Kommentar von Chickensalad
01.05.2016, 12:01

ok danke :) weißt du ob sie im falle eines BV das volle Gehalt weiterhin kriegt ?

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Kommentar von Liiisa95
01.05.2016, 12:21

Müsste sie eigentlich. Der Betrieb zahlt ihr in dem Fall den normalen Gehalt weiter, bekommt es aber sozusagen von ihrer Krankenkasse zurück.

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Das ist eine normale Arbeitszeit, meine Frau musste sogar Nachtbereitschaft machen.

Eine Schwangerschaft ist doch keine Krankheit. Klar muss man sich schonen, aber bei anderen Sachen, tragen, Sport ....

Was macht deine Freundin mal, wenn sie mehrere Kinder hat und nachts wegen einem Kind aufstehen muss oder nicht schlafen kann?

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sie darf nicht mehr nach 20 Uhr arbeiten, aber um 6 Uhr ist rechtlich gesehen kein Problem. Sie darf nicht mehr heben und sie darf nicht mehr über 8,5 Stunden arbeiten. Sie darf nicht mehr vor 6 Uhr arbeiten. Se muss die Pausen einhalten, also nach 6 Stunden 30 Minuten. Das ist alles. Wenn sie das nicht packt muss sie sich krank schreiben lassen.

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Kommentar von Chickensalad
01.05.2016, 12:05

Das ist ja das Problem. Wir dürfen in den 3 Jahren nur 10% Fehlzeiten haben, das ist nicht viel... Und wenn sie nicht mehr nach 20 uhr arbeiten darf, wie ist das dann mit dem Spätdienst? Der geht bis 21 Uhr ... und den muss sie ja auch irgendwie leisten und die Ausbildungsinhalte von der Schule muss sie ja praktisch auch umsetzen irgendwie aber durch die ganzen Verbote kann sie das ja gar nicht 0.o

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Sicher darf sie um 6h arbeiten. Wenn sie das nicht kann, muss sie die Ausbildung unterbrechen.

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Kommentar von Chickensalad
01.05.2016, 11:45

Wie soll sie die unterbrechen ? Mit einem BV ? Ich kenne nich in der Branche nicht so gut aus wie mit ss gehandhabt wird aber das geht doch nicht so einfach oder ? und verdient sie dann noch Geld ?

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Ja, selbstverständlich kann und darf sie ab 6:00 morgens ihren Dienst beginnen.

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Kommentar von Chickensalad
01.05.2016, 11:49

Sie muss morgens um 4 aufstehen, weil sie etwas weiter weg wohnt und kommt seit der ss gar nicht mehr damit klar. Sie hat immer mal wieder Blutungen und macht sich große Sorgen. Kann ein BV ausgesprochen werden oder hat sie andere Möglichkeiten ?

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