Darf eine Leihmutter eine Abtreibung machen. WICHTIG!?

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14 Antworten

In Deutschland ist die Leihmutterschaft aus ethischen, sittlichen und moralischen Gründen verboten. Das Embryonenschutzgesetz untersagt ärztliche Leistungen im Rahmen einer Leihmutterschaft. Bei einem Verstoß gegen das Embryonenschutzgesetz werden nicht Leihmutter oder Wunscheltern bestraft, sehr wohl aber der Arzt, der in Deutschland verbotene Fortpflanzungstechniken missbräuchlich anwendet bzw. menschliche Embryonen missbräuchlich verwendet. Er kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden. Und sollte es doch einen Arzt geben, der sich strafbar gemacht und die Leihmutterschaft ermöglicht hat, so wird dieser Arzt sich auch bei einer Abtreibung nicht unbedingt an Recht und Gesetz halten.

Das Verbot in Deutschland führt aber dazu, dass manche deutsche Paare ihren Kinderwunsch mit einer Leihmutter im Ausland verwirklichen. Offizielle Zahlen gibt es nicht. Was nicht verwundert, denn die Rechtslage ist schwierig. Ein Vertrag über Leihmutterschaft begründet nach deutschem Recht keine rechtswirksame Elternschaft, denn das Gesetz sieht vor, dass diejenige Frau, die ein Kind ausgetragen und zur Welt gebracht hat, auch die rechtmäßige Mutter des Kindes ist. Deutsche Wunscheltern, die ihr Kind von einer Leihmutter im Ausland austragen lassen, können Probleme bei der Einreise mit dem Baby nach Deutschland bekommen. Auch wenn die Wunscheltern die genetischen Eltern des Kindes sind, sind sie nach deutschem Gesetz nicht die rechtmäßigen Eltern. Ihre Staatsbürgerschaft überträgt sich also nicht auf das Kind. Ein ausländisches Urteil über die rechtmäßige Elternschaft der Wunscheltern bedürfte erst der Anerkennung durch deutsche Behörden.

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Tja, zum einen zu spät für eine Abtreibung, zum anderen sollten die Schwestern das untereinander klären. Das ist eine Familienangelegenheit.

Also, sie hatte sich ursprünglich mit ihrer Schwester darauf geeinigt, hat das erste Trimester schon hinter sich... und der Grund für ihren Gedankengang ist ihr neuer Freund?

Was wäre denn wenn dieser Freund 2 Monate nach der Abtreibung (in D jetzt nimmer zulässig) die Kurve kratzt? Dann ist das Ungeborene weg, der Freund weg, die Familienbande arg belastet, die Schwester wird sicher auch den Kontakt minimieren (ich kann mir gut vorstellen das für diese eine Welt zusammenbrechen würde).

Wenn diesem Freund die Frau wirklich wichtig ist, wird er sie auch mit Babybauch und dieser Leihmuttergeschichte respektieren. Wenn er sagt "ich oder das Baby" ist er garantiert nicht der Richtige für den es sich lohnt Hoffnungen über Bord zu schmeißen

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Kommentar von Deamonia
18.10.2016, 12:38

Echt jetzt? 

Wenn also eine Leihmutter nach Deutschland kommt, und dann Probleme in der Schwangerschaft hat, DARF ihr kein Arzt helfen? 

Ist das nicht unterlassene Hilfeleistung? Was wenn sie wehen bekommt, einen Blutsturz oder ähnliches, und Mutter und Kind in Lebensgefahr sind? 

Ich kann einfach nicht glauben, das Frauenärzte verpflichtet sind, Mütter und Kinder sterben zu lassen o.O 

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Hallo

Weil eine Leihmutterschaft verboten ist, kann sie natürlich abtreiben, die Schwester kann ihr das nicht wegen der Leihmutterschaft verbieten.

In welcher Woche ist sie denn? Denn in Deutschland geht das nur bis zur 14. Schwangerschaftswoche (12. Wochen nach Befruchtung). Danach wäre es nur noch im Ausland möglich (z. B. Holland bis zur 22. Woche). Dafür benötigt sie einen Beratungsschein z. B. von Pro Familia. In Deutschland ist die Bedenkfrist 3 Tage, in Holland 5.

Ich wünsche ihr alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

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Eine Leihmutter darf bzw. "darf" in D nach exakt dem gleichen Recht abtreiben wie eine "normale" Mutter (ein "darf" in "" da Abtreibung nach Beratungsregelung immer noch rechtswidrig ist, also eigentlich kein echtes darf).

Da deine Freundin im 4. Monat ist, kann es zu spät sein für Abtreibung nach Beratungsregelung, da das nur bis zur 14. SSW bzw. 12. Woche nach Befruchtung geht.

Danach ist in D eine Abtreibung nur aufgrund Gesundheitsgefahr möglich und ein "jetzt einen Freund bekommen" ist (hoffentlich) keine Gesundheitsgefahr, weshalb eine Abtreibung in D vermutlich nicht mehr möglich ist.


Abgesehen davon, was soll der Quatsch genau sich erst den Stress und ggf. die "ethischen Schwierigkeiten" zu machen, um für die Schwester ein kind auszutragen und dann über eine Abtreibung nachzudenken, nur weil man seit ein paar Wochen (mehr werden es wohl nicht sein) einen Freund hat?

Sorry, aber egal wie man zu Leihmutterschaft steht, das ist für die Leihmutter wie für die das Kind dann aufziehenden Eltern eine Entscheidung fürs Leben; wieso wirft man die eventuell über den Haufen nur weil man auf einmal was am Laufen hat? Hat man das nicht vorher bedacht?

Abgesehen davon, üblicher Wahrscheinlichkeit nach wird das so zu 20-50% mit dem neuen Freund eh nichts fürs Leben; die eigene Schwester könnte sich aber leicht für den Rest des Lebens daran erinnern, das man das Kind hat töten lassen, dass sie sich so sehnlich gewünscht und das man ihr versprochen hatte, auszutragen.

Also mein hinsichtlich Formulierung noch verbresserungsbedürftiger Rat an die betreffende:

Hast du nen Rad ab und sind dir alle Hirnsicherungen durchgebrannt? Wie kommst du auf diese völlig unsinnige Idee? Du ziehst das durch und wenn der Kerl ein Problem damit hast, dass du deiner Schwester zu einem Kind verhelfen willst, dann ist er eh ein Depp und nichts für dich. Sags ihm halt einfach bald, damit er entscheiden kann, ob er ein Depp ist oder nicht.


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Kommentar von dream30
02.02.2017, 21:44

Dein rat is wirklich das einzige richtige was man nur raten kann!!! 

Ich hoffe die betreffende nimmt sich das zu herzen

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Darf sie, wenn sie ein Land findet in dem zu diesem Zeitpunkt eine Abtreibung noch gemacht wird.

Ihr Körper, ihre Entscheidung und völlig bescheuert.

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Warum nicht? 

Man abgesehen davon, das ich die Frage nicht glaube: 

Warum sollte sie bei einem Deutschen FA überhaupt ERWÄHNEN das sie Leihmutter sei? 

Sie kann wie jede Frau zum Beratungsgespräch gehen, denen einen vom Pferd erzählen, und dann abtreiben. So lange sie noch in der 16 Wochen Frist ist natürlich. 

Zum Moralischen wurde hier ja schon einiges gesagt, das Verhalten deiner "Freundin" ist einfach unter aller Sau

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Kommt auf die Zählart drauf an: Ab der 14. Schwangerschaftswoche (nach der Befruchtung) oder 12. Schwangerschaftswoche (andere Zählweise, hängt mit der Regel zusammen) ist ein Abbruch nicht mehr gestattet.

Sie muß sich also gewaltig beeilen.

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In Deutschland? Hier ist Leihmutterschaft verboten.

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Kommentar von spectar
11.10.2016, 01:11

Weiß ich selber Sie wurde in einem andern Land befruchtet sind extra nach Österreich gefahren warum sollte ich mir sowas ausdenken???

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Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Denk dir was Besseres aus.

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Kommentar von spectar
11.10.2016, 01:11

Weiß ich selber Sie wurde in einem andern Land befruchtet sind extra nach Österreich gefahren warum sollte ich mir sowas ausdenken???

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no chance.

das hätte sie sich vorher überlegen sollen. 4. monat ist sowieso zu spät und eine abtreibung juristisch und medizinisch nicht haltbar.

die frage ansonsten ist sehr trolllastig, denn man wird vor einer leihmutterschaft umfassend aufgeklärt. gerade der abbruch ist da ein thema. unverständlich also, weshalb sie da bei DIR rat suchen sollte, denn das ist sache der betreuenden mediziner.

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Du weißt aber zum einen schon, das Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist?

Und eine Abreibung "nur" bist zur 12. Woche durchgeführt werden kann?

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Sie soll mit ihrem Freund reden, wo ist da das Problem?

Ich wäre in so einem Fall stolz auf meine neue Freundin, die offensichtlich ein tolles Verhältnis zu ihrer Schwester hat...

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Deutschland? dann denk dir ne bessere geschichte aus....leihmutterschaft ist in D verboten.... abtreibung nicht..

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Kommentar von casala
11.10.2016, 00:35

abtreibung aus lust und laune ist in D sehr wohl nach der frist verboten!

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Kommentar von Viowow
11.10.2016, 00:58

hab ich was von "lust und laune" geschrieben? das man sich da an die vorgaben hält, sollte klar sein. aber die frage ist hinfällig, da die keihmutterschaft an sich verboten ist

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Kommentar von spectar
11.10.2016, 01:11

Weiß ich selber Sie wurde in einem andern Land befruchtet sind extra nach Österreich gefahren warum sollte ich mir sowas ausdenken???

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Kommentar von Viowow
11.10.2016, 02:20

es ist auch völlig egal, ob sie in ein anderes land gefahren ist zum befruchten. wenn sie die deutsche stattsbürgerschaft hat und in D lebt, hat sie spätestens bei der geburt n fettes problem

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Kommentar von Viowow
11.10.2016, 10:16

wenn sie nur die leihmutter ist, ist nicht vorgesehen, das sie das kind behält. das würde ich schon als problem sehen, wenn ich an ihrer stelle wäre und das kind nun behalten müsste.

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Schon alleine , daß eine Befruchtung illegal gemacht wurde, hat sich die Schwester schon strafbar gemacht.

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