Darf eine Lehrkraft mir korrigierte Aufgaben als ungültig anstreichen?

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3 Antworten

Der eingestellte Link ist, natürlich, auf den ersten Blick richtig. 

Die Frage ist allerdings, wie die Rechtsprechung dazu aussieht. Ich erinnere leider dazu keinen Fall. 

Aber es kann Deinen Eltern und Dir entgegen gehalten werden, dass die Schule zu wenig Lehrkräfte hat und die Lehrerin keine andere Möglichkeit sah. 

Dem ist dann entgegen zu halten, ob die Lehrkraft denn nicht in der Schule anwesend gewesen ist. Ist sie anwesend gewesen, hätte sie Dich ja mit in ihre zu dieser Zeit von ihr unterrichtete Klasse nehmen können. Da wäre kein Gegenargument welches mir einfallen würde. 

Und selbst, wenn es sich um eine sehr unruhige Klasse dann gehandelt hätte wäre die Frage, hättest Du nicht im Sekretariat dann in Ruhe die Arbeit schreiben können. Oder in einer anderen, ruhigeren Klasse. 

Das wären so Konstellationen, die mir einfallen. 

Deine Eltern schreiben also einen Brief an die Schuldirektion. Der darf dann gerne so anfangen

Adresse

drei Zeilen Abstand

Absender

zwei Zeilen Abstand

rechts das Datum

zwei Zeilen Abstand

wieder linksbündig: Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Frau XY

drei Zeilen Abstand: Sehr geehrter Herr XY Direktor,

drei Zeilen Abstand und dann den Vorfall so wie hier von Dir geschildert wiederholen. 

Absatz

Wir sehen hier einerseits Freiheitsberaubung und andererseits Verletzung der Aufsichtspflicht. Denn die Lehrkraft hätte die geschriebene Arbeit ja auch entgegen nehmen können. Vorausgesetzt, sie selbst hat tatsächlich die Tür wieder aufgeschlossen, was unser Kind nicht beurteilen kann. 

Hätte eine andere Person im Auftrag der Lehrkraft die Tür wieder aufgeschlossen, so hätte die Fürsorgeverpflichtete gegenüber unserem Kind dafür Sorge zu tragen gehabt, dass dann auch nach ihren Vorstellungen die geschriebene Klassenarbeit entgegen genommen wird. 

Unser Kind hat der Teilnahme am Unterricht dank dieses Versäumnisses Ihrer Mitarbeiterin den Vorzug gegeben. Das kann unserem Kind nicht angelastet werden. 

Hinzu kommt die Drohung der Lehrkraft gegenüber unserem Sohn. 

Wir erwarten von Ihnen Antwort bis - Datum 14 Tage weiter schieben. Ebenso erwarten wir zu diesem Zeitpunkt Kenntnis von entsprechenden angemessenen Konsequenzen gegenüber der Lehrkraft. 

Sollte unser Kind Nachteile dadurch gewinnen, dass wir als Eltern unserer Fürsorgepflicht nachkommen, sehen wir uns gezwungen weitere Schritte einzuleiten. 

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift 

dadrunter noch mal leserlich die Unterschrift aufschreiben

Ganz am Ende der Seite hinschreiben

Einwurfeinschreiben

So sollen sie es abschicken. 

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Nein, einschließen ist Freiheitsberaubung, das kann richtig ärger geben lol.

https://dejure.org/gesetze/StGB/239.html

Ich kenne mich da natürlich nicht genau aus, aber ich sehe hier nichts was gegen Freiheitsberaubung sprechen würde. 

Übrigens könnte es auch interessant sein, dass sie ja anscheinend die ganze Zeit nicht im Raum war.

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Geh mit deinen Eltern zum Rektor. Sowas ist Freiheitsberaubung. Sie darf dich niht einschließen!

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