Darf eine Hausverwaltung eine Aufwandsentschädigung (200 €) für die Besichtigung und den zustande kommenden Mietvertrag verlangen?

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2 Antworten

das ist einer von vielen tricks, um die neuen gesetze zur makler-provision (besteller-prinzip) auszuhebeln.

ich würde den mietvertrag unterschreiben (sofern er von der gegenseite bereits unterzeichnet ist) und dann nicht zahlen. warte ab, mit welchen argumenten die hausverwaltung ihre forderung begründet.

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Hallo,

bei der Gebühr handelt es sich nur um einen anderen Namen für die Vermittlungsprovision. Und seit dem Bestellerprinzip darf vom Mieter nur dann eine Provision verlangt werden, wenn dieser einen Makler explizit mit der Wohnungssuche beauftragt und dieser die Wohnung zuvor nicht im Bestand hatte.

Dementsprechend darf die Hausverwaltung diese Gebühr auch nicht verlangen. Also wenn die Wohnung gefällt einfach den Mietvertrag unterschreiben. Wenn die Hausverwaltung die Gebührenzahlung verlangt einfach Einspruch einlegen.

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