Darf eine fremde Mutter zulassen, das meine Tochter gefährliche Medikamente bekommt?

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17 Antworten

Schwierige Situation:

Dennoch ist Aufklärung auch hier sinnvoller als ein abschotten.

Deine Tochter wird nicht ewig Jugendliche bleiben, in 3 Jahren ist sie volljährig. Und niemand wird über Nacht einfach mal eben so (durch die Erreichung der Volljährigkeit) allwissend und umsichtig.

Aufklärung über Medikamente, ihre Wirkungen, ihre Nebenwirkungen, die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Stoffen, die Wirkung wenn man sie missbraucht. Das ist alles sinnvoller als ein abschotten durch Verschluss bis jemand von Rechts wegen alt genug ist das so etwas nicht vor einem verschlossen sein muss.

Sprech mal mit deinem Anwalt drüber, ob es sich überhaupt rentiert etc.

Das ist natuerlich keine schoene Sache, aber deine Tochter ist 15 und da beschaffen sich die Jugendlichen schon mal gerne Sachen, die sie nicht probieren sollten.

Ich persoenlich habe meine Medikamente auch nicht unter Verschluss, denn ich muss die taeglich nehmen und wenn ich die erst aus dem Safe holen muesste, dann wuerde ich es vergessen. Mein Sohn ist 14 und ich vertraue ihm dahingehend, dass er da nicht dran geht und nur einnimmt, was ich ihm ggf. gebe. Und er weiss, dass er da nicht dran zu gehen hat. Wenn aber nun Jugendliche was einnehmen wollen, dann beschaffen die sich das Zeug auch woanders, selbst wenn man es wegschliesst.

Du kannst die Mutter natuerlich wegen gefaehrlicher Koerperverletzung anzeigen, ob ihr was passiert, haengt wohl auch davon ab, wie sich die Kinder Zugang zu Alkohol und Drogen verschafft haben und ob die Tocher schon oefter nach den Tropfen gegriffen hat, sie also damit rechnen konnte.

Aber glaubst du wirklich, dass das dir oder deine Tochter was bringt, wenn du jetzt solche Schritte gehst? Waere es vielleicht nicht erst mal sinnvoller, in Ruhe mit der Mutter und deiner Tochter zu sprechen, was passiert ist. Rauszufinden, wo die Alkohol und Drogen her kommen und was sie sich dabei gedacht haben. Und feststellen, ob sie aus dem Notarzt was gelernt haben. Sie es doch mal positiv, vielleicht war das ganze ein heilendes Erlebnis und sie lassen in Zukunft die Finger davon.

Wenn sie es naemlich nicht lassen wollen, dann wird das wegschliessen von Alkohol und Arzneimittel dich mit Sicherheit auch nicht weiter bringen, denn dann werden sie es wieder tun und sie werden es sich wieder beschaffen. Es sind ja keine kleinen Kinder, die wissen ja ganz genau, was sie tun. Man kann sich auch Schluessel besorgen oder es auf dem Schwarzmarkt kaufen. Einsicht ist immer das Wichtigste.

Kann ja auch sein, dass die Polizei eh gegen die Mutter ermittelt und da wird sie schon genug Aerger haben.

Wenn die andere Mutter auch ueberrascht ueber das, was da passiert ist, ist, dann waere es doch der wesentlich bessere Weg, zusammen zu arbeiten und in Zukunft solche Sachen zu verhindern. Nur wenn sie total uneinsichtig ist, meint, das waere ja alles nicht so schlimm, ihnen vielleicht noch den Alkohol gegeben hat, wuerde ich eine Anzeige in Betracht ziehen. Und dann auch den Kontakt mit der Tochter einschraenken.

Aber auch ein Kontaktverbot kann contraproduktiv sein, wenn die beiden sich dann heimlich treffen und man dann am Ende gar nicht mehr weiss, was sein Kind macht und wo es wirklich ist.

Daher ist es jetzt angebracht, sich erst mal zu beruhigen und zu ueberlegen, was wichtig ist und wie man das erreicht, ohne das Verhaeltnis zur Tochter total zu zerstoeren. Wichtig ist nur, dass so was nicht mehr vorkommen und sie in Zukunft die Finger von so was weg laesst. Und dir klar machen, dass deine Tochter zu nichts gezwungen wurde. Die Hauptschuld hat sie daher selbst erst mal. Gibt du der anderen Mutter die Hauptschuld, sprichst du sie aber erst mal von eigener Schuld frei.

Als erstes solltest du dir mal deine Tochter vorknöpfen, schließlich ist sie alt genug, um Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen. Da sie schon Alkohol trinkt und kifft, ist wohl nicht allein die Mutter der Freundin verantwortlich. Diese solltest du auf jeden Fall darauf ansprechen, dass sie die Medikamente in Zukunft wegschließt. Aber ich muss dir ganz ehrlich sagen: Deine Tochter baut den gleichen Mist wie ihre Freundin, da musst du dir selbst auch mal die Frage stellen, was du bei deiner Erziehung falsch gemacht hast und nicht nur mit dem Finger auf andere zeigen. Geh mit deiner Tochter zu einer Drogenberatungsstelle, selbst wenn du was gegen die Mutter unternimmst, wird das keinen Einfluss auf den Konsum deiner Tochter haben, wer Drogen konsumieren will, kriegt auch welche, egal woher. Du könnstest der Mutter anbieten, dass sie auch mitkommt mit ihrer Tochter. Es ist besser, sich zu solidarisieren, um eure Töchter zu schützen, als einen Kleinkrieg anzuzetteln. Wenn die Mutter uneinsichtig ist, verbiete deiner Tochter den Kontakt und lass Konsequenzen folgen, wenn sie sich nicht daran hält (Handy einbehalten, Taschengeld einfrieren bevor sie es für Drogen rausschmeißt etc.) Und rede Klartext mit deiner Tochter, sie ist verantwortlich für ihr Verhalten, statt sie als unschuldiges Opfer zu sehen - das ist sie nämlich nicht.

Was ich glaube geht Dich nichts an

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Also:

Truxal wird angewendet zur Dämpfung von Unruhe und Erregungszuständen bei speziellen geistig-seelischen Erkrankungen und zur Behandlung von Zuständen, die durch krampfhaft gehobene Stimmung und Antrieb gekennzeichnet sind.

Der Mutter könnte man evtl. vorwerfen, dass sie ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen ist. Da weiß ich natürlich nicht, ob sie nicht evtl. arbeiten war und dieser gar nicht nachkommen konnte. Davon zu reden, dass diese Mutter es "zugelassen" hätte, bedeutet ihr zu unterstellen, dass sie quasi zusehend daneben stand. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dem so war.

Viel schlimmer finde ich aber, dass Deine Tochter nicht einmal schlau genug ist abzulehnen wenn ihre "Freundin" ihr Psychopharmaka, Drogen und Alkohol anbietet sondern das Zeugs fröhlich nimmt - und sag mir jetzt bitte nicht dass sie nicht wusste um was es sich da handelt.

Dafür kannst Du die "andere Mutter" nicht anklagen. Wenn Deine Tochter entsprechend aufgeklärt und erzogen und "reif genug" wäre, dann würde sie zu so einer "Freundin" entweder gar keinen Kontakt haben oder aber das Zeug schlichtweg nicht nehmen.

Eigentlich müsstest Du Dir die Frage stellen warum Du Deine Tochter dort überhaupt hin gehen lässt, wenn Dir die Umstände dort bekannt sind.

Du könntest selber auf Deine Tochter achten und ihr den Umgang verbieten und sie vor Allem darüber aufklären was Drogen und Medikamentenmißbrauch für schlimme Folgen haben können. Sorry, aber darum musst Du Dich schon selber kümmern.

ok, du bist sauer! währe ich auch - allerdings zuerstmal auf meine tochter! ich hab mein kind bereits im grundschulalter dahingehend informiert, dass tabletten keine smarties sind und man schon garnichts nimmt was man nicht kennt. und auch 14jährige sollten wissen, dass alkohol und drogen tabu sind. ich weiss jetzt nicht, was eine anzeige der fraglichen mutter bringen soll?!?!

Deine Tochter ist kein kleines Kind mehr, du solltest viel eher mit ihr selbst mal ein ernstes Wörtchen darüber reden, was sie da so zu sich nimmt.

Sicher wäre es möglich die Mutter anzuzeigen, für sinnvoll halte ich das aber nicht.

So ein Quatsch hier. Natürlich muß die Mutter bei Minderjährigen auf so etwas aufpassen. Und die macht sich strafbar.

Und solche Antworten die falsch sind bekommen hier die DH. Von Drogensüchtigen Kindern? Oder von wem?

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@Captiosus

Wo habe ich denn bitte geschrieben, dass die Mutter nicht aufpassen muss?

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

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Hi Rapunzel71,Truxal ist ein starkes trizyklisches Antidepressivum und sollte fürKinder und Jugendliche unerreichbar aufbewahrt werden.Kiffen und Alkohol fürJugendliche sind ebenso für Jugendliche unerreichbar aufzubewahren.Unter Umständen sollte das Jugendamt einschreiten,die Jugendlichen sind unterbetreut.In der Theorie hört sich das gut an in der Praxis nicht so sehr..die Mutter handelt sicher zumindest grob fahrtlässig.LG Sto

Bei 15jährigen hat der Erwachsene (in diesem Fall die Mutter der Freundin) die Aufsichtspflicht! Alleine, oder in ihrem Elternhaus hätte das Mädchen niemals "besagte Drogen" genommen. Mein Rat: Mit der Mutter reden und ggfs. Anzeige erstatten. Kann sein, dass diese uneinsichtig ist. Deshalb auf jeden Fall Anzeige. Dem Mädchen den Umgang mit der Freundin verbieten.

Eigentlich sollte man von 15 jaehrigen erwarten das sie nicht ihre medikamente weiter gibt, bzw die medikamente anderer nimmt. Kinder/ jugendliche wachsen in dem glauben auf das medis nicht so schlimm sein koennen. Dem ist nicht so und oft fehlt es allgemein an aufklaerung seitens der eltern ueber drogen und medikamente. Wegen dem kiffen kannst du nicht viel machen und wegen alkohol auch nicht. Der einzige punkt ist die verletzung der aufsichtspflicht, der nur dann gegeben ist wenn die maedels und die mutter daheim waren. Bei einem 15 jaehrigen maedchen die selbststaendig ihre medikamnte nehmen kann wird niemand beanstanden das diese nicht weggeschlossen waren.

Ich glaube deine Tochter hat größere Probleme als diese Mutter! Saufen, kiffen, "Drogen" Missbrauch... Vielkeucht solltest du mal anfangen die Schuld bei DIR zu suchen statt auf diese Mutter zu schieben?

Natürlich könntest du sie anzeigen. Das ist Verletzung der Aufsichtspflicht.

Jedoch musst du bedenken, dass deine Tochter schon 15 Jahre als ist. Sie ist kein kleines Kind mehr und sollte normalerweise wissen, was sie macht. Sprich mit ihr. Erklär es ihr. Das ist DEINE Aufgabe. Sie scheint ja überhaupt nicht vernünftig zu sein.

Leider kenne ich die rechtliche Lage nicht, kann dir aber die Polizei sagen.

Dennoch sollte man meinen, dass zwei fast 15-jährige soviel Grips haben, da nicht einfach dran zu gehen.

Vor allem aber, solltest du dir deine eigene Tochter auch einmal gründlich vorknöpfen, denn suafen und kiffen in dem Alter geht ja mal überhaupt nicht.

Bevor Du hier einen Riesenhaufen ins Rollen bringst, sprich doch die Mutter der Freundin Deiner Tochter mal auf die Vorkommnisse an....?

Und.... Kiffen und Drogen? Woher weiß Du denn das? DARÜBER würde ich mir irgendwie mehr Sorgen machen, als über Ibu ..

Achtet nicht drauf was die Mädels (Beide fast 15) tun und so war es, das meine Tochter gestern von ihrer Freundin Truxal-Tropfen bekommen hat neben Alkohol und kiffen.

Verletzung der Aufsichtspflicht nennt man sowas.

Allerdings würde ich mich an deiner Stelle nicht nur über das Medikament aufregen. Wir reden hier von einem 15jährigen Kind welches sich besäuft und kifft. Dafür bist du zuständig - dagegen etwas zu unternehmen!

Ist die frage ob diese Mutter überhaupt für die Aufsicht der fremden "Tochter" zuständig war?

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@Repwf

Wenn das Kind bei der Freundin war so ist die Mutter der Freundin für die Aufsicht zuständig!

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@Repwf

Okay, Fakt ist, dass vor einem Jahr bereits der Umgang mit der Freundin mir ein Dorn im AUge war und ich den Kontakt verboten habe. Daraufhin ist meine Tochter zum Jugendamt und beschwerte sich darüber. Das Jugendamt und ich hatten diverse Gespräche und das Jugendamt war der Meinung ich reagiere zu hart. Wir hatten dann ein schon relativen schweren Kompromiss, für mich, dass sie sie nur noch hin und wieder sehen darf und dann passierte nachts ausreissen, kiffen, saufen etc und daher kam meine Tochter dann in eine WG, gleich um die Ecke. Die WG macht aber alles auf larifari, es gibt keine Konsequenzen und gestern rief die WG mich an und sagte mir das.

Ich habe das alleinige Sorgerecht und das AUfenthaltsbestimmungsrecht. Ich wollte mehrfach mit der Mutter der Freundin sprechen, aber sie lehnt jedes Gespräch ab. Die WG tut gar nichts. Was mache ich nun. Ich habe die Gefahr kommen sehen und geahnt, aber keinen Rückhalt bekommen, egal von welcher Stelle.

Einfach so weiterlaufen lassen geht gar nicht. Es ist meine Tochter und ich will und werde sie vor jeder Gefahr schützen, nur wie?

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@Rapunzel71

Okay...ich verstehe deinen Standpunkt vollkommen. Natürlich machst du dir, zu Recht, große Sorgen um dein Kind.

Was mir allerdings auffällt, und verzeih' mir, wenn ich falsch liegen sollte...aber zwischen deiner Tochter und dir scheinen im Vorfeld bereits große Konflikte gewesen zu sein, wenn sie jetzt so reagiert. Erst Jugendamt, dann ausreissen...ein gutes Verhältnis sieht für mich irgendwie anders aus, meine Meinung mag aber persönlich gefärbt sein, da ich selbst mit 17 und meinem jüngeren Bruder über Nacht von zu Hause weg bin, allerdings für immer. Irgendwoher muss dieses Verhalten kommen, das heißt nicht, dass du hier die alleinige Verantwortung trägst, aber einen Beitrag dazu wird es geben.

Nein, so weiterlaufen lassen, das geht natürlich nicht. Wie zugänglich ist deine Tochter? Kann man mit ihr neutral und sachlich reden? Wenn ja, solltest du das, ohne Vorwürfe tun, und sie durchaus auch fragen, wieso Alkohol und Kiffen für sie einen Reiz hat...bzw. was sie von der Zukunft erwartet, wenn es so weitergeht?

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@Rapunzel71

Das ist aber auch nicht normal, dass eine 14-jährige von ihrer Mutter wegkommt in eine WG, nur weil sie rummault...da muss aber noch was anderes vorgefallen sein, so wie ich es verstehe, warst du nicht in der Lage, deine Tochter zu beaufsichtigen und das muss auch rausgekommen sein, denn es gibt viele Jugendliche, die mal kiffen, aber da steht nicht gleich das Jugendamt auf der Matte und holt das Kind von den Eltern weg. Übrigens: die Erziehung eines Kindes beginnt mit dem Tag der Geburt, wenn du vorher alles hast schleifen lassen und deine Tochter nur verwöhnt hast, musst du dich nicht wundern, dass es jetzt so läuft. Und wo ist eigentlich der Vater? Wenn du das Aufenthaltsbestimmungsrecht hast, dann kannst du sie nach Hause zurückholen, egal ob es ihr passt oder nicht. Und immer nur die Schuld bei anderen zu suchen, statt deine Tochter einmal zur Verantwortung zu ziehen, bringt gar nichts. Sie muss lernen, dass alles im Leben Konsequenzen hat - je früher, desto besser.

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@Rapunzel71

natürlich kannst du nicht einfach alles weiterlaufen lassen. aber nochmal: eine anzeige gegen eine frau bringt weder dich noch deine tochter weiter. an den teenager musst du herankommen. deine tochter muss begreifen wie schädlich ihr verhalten ist.

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Ich glaube deine Tochter hat Probleme und du solltest mal mit ihr reden und nicht einer fremden Frau die Schuld geben wollen.

dasS meine Tochter gestern > von ihrer Freundin Truxal-Tropfen bekommen hat neben Alkohol und kiffen.

Was hat die Mutter damit zu tun, wenn diese Kinder hinter verschlossenen Türen Drogen einwerfen? Woher hat die Tochter bspw. das Gras? sicher nicht von der Mutter?

Verbiete Deiner Tochter einfach den Umgang und überlasse den Rest der ermittelnden Polizei...

Weitergabe von Medikamenten die verschreibungspflichtig sind wie es Truxal auch ist an Minderjährige ist eine Straftat.

§ 95 AMG

Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe

Ich danke Dir für den Paragraphen!!! :-)

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Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass den Kiddies das Zeug von der anderen Mutter in die Hand gedrückt wurde? Man kann sie vielleicht wegen Verletzung der Aufsichtspflicht anklagen, aber sie ist doch kein Dealer...

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