Darf eine Firma (in meinem Fall filmtaxi.de) einfach ohne vorherige Mahnung ein Inkassobüro beuaftragen, meine ANGEBLICHEN off. Ford. in Höhe von 21,98 einzutr?

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4 Antworten

Ich sehe hier weit und breit keine Ausnahme gemäß BGB. Bedeutet: Die müssen eine Mahnung schreiben, denn nur so bist du in Verzug und nur dann wären Inkassogebühren auch nur irgendwie durchsetzbar. Es gibt zwar noch mehr, was gegen die Inkassogebühren spricht aber: Ohne Mahnung keine Gebühren.

Ich würde abwarten, was überhaupt zur Begründung der Forderung vorgelegt wird. Und wenn da doch noch was offen ist von vor zwei Jahren und du dir sicher bist, dem Unternehmen Geld zu schulden, würde ich exakt dieses Geld (also vermutlich die 21,98€) bezahlen. Nicht mehr, nicht weniger. Direkt an en Gläubiger mit Verwendungszweck "Nur Hauptforderung".

Das Inkasso kriegt einen Dreizeiler: "Mangels Verzug weise ich die Forderung vollumfänglich zurück. Ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien. Einem Mahnbescheid werde ich widersprechen."

Dann ist das Thema eigentlich auch durch.

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es muss nicht zwingend gemahnt werden. Meist steht auf der Rechnung - Zahlbar sofort nach Erhalt; das sind meist 2-3 Tage.  

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Kommentar von mepeisen
06.07.2016, 18:09

Und wenn das drauf steht, interessiert das niemanden. Gegenüber Verbrauchern reicht so eine Wunschvorstellung, wann er denn zahlen möge, nicht aus.

Das Märchen, dass niemand mehr Mahnungen schreiben muss, ist genau das: Ein Märchen.

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Es steht dem Gläubiger frei sofort ein Inkassounternehmen zu beauftragen. Falls dort schon Inkasso Gebühren mit aufgelaufen sind würde ich nur die echten offenen Forderungen zahlen.

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Kommentar von mepeisen
06.07.2016, 18:09

Ohne Verzug keine erstattungsfähigen Inkassokosten und bei geschäftserfahrenen Gläubigern sind die Inkassogebühren ohnehin nicht durchsetzbar.

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Es muss NICHT angemahnt werden. 

Wenn auf einer Rechnung ein Zahlungstermin oder in den AGB's eine Frist hinterlegt ist und man diesen Termin oder die Frist verstreichen lässt befindet man sich im Verzug. Da bedarf es keine Erinnerung und auch keiner Mahnung. Man  muss lediglich explizit darauf hingewiesen werden (Rechnung oder AGB). 

Mahnungen sind zwar nett, aber im Onlinehandel meist nicht umgesetzt. Das ist ein Trugschluss. Zumal: wer auf Rechnung bestellen kann, sollte auch nach Erhalt bezahlen.  

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Kommentar von mepeisen
08.07.2016, 06:57

Das, was du schreibst ist einfach nur absurd falsch. Der BGH definiert Zahlungstermine auf Rechnungen als pures Wunschdenken des Gläubigers, was den Verzug nicht auslösen kann.

Zahlungstermine müssen bei Vertragsschluss eindeutig und nach dem Kalender bestimmbar vereinbart werden, nur dann kann man sich die Mahnung ersparen. Beispiel dafür ist die Wohnraummiete. Da steht in deinem Mietvertrag "Die monatliche miete von 500€ ist jeweils zum dritten Werktag eines Monats vom Mieter zu überweisen." Das unterschreibst du und damit wurde vertraglich ein Zahlungstermin bestimmt.

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