Darf eine Dach - Innendämmung die Außenwand berühren?

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Ich weiß nur, dass die Feuchtigkeit von innen nach außen in das Dämmmaterial zieht, und nicht umgekehrt. Innen ist die wärmere und feuchtere Luft. Zwischen Dämmung und Außenhaut (Dach oder Giebelwand) sollte trotzdem noch etwas Platz/Luft bleiben, weil kein Dach auf Dauer 100 % dicht ist. Außerdem isoliert diese "eingeschlossene" Luft zusätzlich. Der Außengiebel, und damit auch der verbliebene Spalt, sollte insgesamt mit einem Lattengerüst versehen und mit Dämmmaterial abisoliert werden. Dann ist die Dämmung in sich geschlossen, wenn Dämmmaterial auf Dämmmaterial stößt. Wichtig ist auch die Unterseite (Decke), wenn es sich um einen Spitzboden handelt. Dieses ungenutzte "Obergeschoß" isoliert hervorragend, wenn es komplett von Dämmung umgeben ist. Sofern man eine Innenverkleidung (Paneele, Rigips, etc.) aufmontiert, sollte wieder ein Luftspalt eingehalten werden.

Hallo HeinzEckhard, vielen Dank für die Antwort.

Ja, der Kriech-Spitzboden soll dann auch mittelfristig gedämmt werden (die dortigen Wände sind vollständig ungedämmt) und der Boden vom Dachboden besteht nur aus alten Teppichen und Brettern (Türen, Schrankwände, usw.), hat man vor ca. 40 Jahren eben kaum wert drauf gelegt. :)

Da es sich um eine Modernisierung eines Altbaus handelt, ist die Giebelwand natürlich bereits komplett verputzt, gespachtelt, Fensterbank drin usw. usf. Ein Lattengerüst an die Giebelwand kann daher leider (erst mal) nicht angebracht werden.

Verstehe ich dich richtig, dass du also schon dazu raten würdest den Spalt zwischen Sparren und Giebelwand zu belassen? Wegen deines Satzes :

Zwischen Dämmung und Außenhaut (Dach oder Giebelwand) sollte trotzdem noch etwas Platz/Luft bleiben,(...)" 

Hatte ich unten schon gepostet: So ungefähr sieht das bei mir aus 

http://www.ib-rauch.de/Beratung/artpilz05.jpg

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@Markie84

Ich würde diesen Spalt ebenfalls schließen, wenn zwischen Dämmung und Außenhaut/Dach ein Luftspalt verbleibt. Dass die Dämmung an der Giebelwand anliegt sehe ich eher unproblematisch, da über den Giebel im Gegensatz zum Dach keine Feuchtigkeit eindringen kann (wenn die Wand trocken ist). Die Giebelwand isoliert ohnehin stärker, als die Dachziegel. Außerdem liegt das Iso-Material ebenso an den Sparren an, die ja auch Kontakt mit dem Dach haben. Lediglich bei großflächiger Isolierung sind die besagten Luftspalte zur Außen- und zur Innenhaut wichtig.

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Oder ob dieser Spalt auch wichtig für die Hinterlüftung der Dämmung ist.

Genau so ist es! Die Hinterlüftung ist absolut notwendig und muss einwandfrei funktionieren, weil viele Dacheindeckungen nicht Schneedicht sind und die Hinterlüftung im Sommer auch den Wärmestau ablüften.

Habe nach nochmaligen lesen meines Beitrags bemerkt, dass ich diesen leider wohl etwas missverständlich geschrieben habe.

Es geht mir nicht um den Spalt HINTER der Dämmung Richtung Dach (dieser ist vorhanden - eben für die Hinterlüftung) sondern, wenn man vor der Schräge stehen würde, ein Spalt von ca. 5cm der rechts neben dem letzten Sparren zur Giebelwand geht.

Ich schaue mal ob ich ein entsprechendes Bild bei Google finde das es etwas verdeutlicht.

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@Markie84

Achso, der Spalt zwischen Außenwand (Giebel) und den letzten Sparren muss natürlich genauso gedämmt werden wie zwischen Sparren und Sparren. Dabei liegt die Dämmung an der Außenwand an, ohne Luft dazwischen.

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@herja

Das Risiko das die Dämmung Feuchtigkeit von der Giebelwand aufnimmt und so über den Sparren auf die andere Dämmung übergibt ist also eher nicht gegeben?

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@Markie84

Nein, dass sollte nicht passieren, weil ja die Giebelwand von oben mit der Dacheindeckung geschützt ist.

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@herja

Ok, vielen Dank. Dann werde ich den Spalt schliessen. :)

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Welche Art der Dämmung für das Haus? - Energieberater war da

Liebe Forenmitglieder,

ich habe mir im Jahr 2014 ein Zweifamilienhaus gekauft und werde es nun renovieren und modernisieren. In diesem Zusammenhang habe ich mir selbstverständlich auch zahlreiche Gedanken zur Wärmedämmung gemacht. Hier hätte ich gerne ein paar Erfahrungswerte von Euch. Ich habe einen Energieberater beauftragt, sich das Haus anzusehen und entsprechende Vorschläge zu unterbreiten. Das Gutachten kam gestern und auf dieser Basis stelle ich jetzt einmal die Informationen für Euch zur Verfügung.

Ist – Zustand: Typ: Zweifamilienhaus nicht gedämmt mit Keller und Wintergarten Baujahr: 1965 Keller: nicht beheizt Heizung: derzeit Ölzentralheizung, Kessel Bj. 1995 Wohnungen: Erdgeschoss mit Wintergarten 1. Obergeschoss Dachgeschoss (Derzeit mache ich aus dem 1. OG und DG eine Wohnung) Dach: ungedämmt, 10er Sparren, Kunstschiefereindeckung Fenster: Kunststoffrahmen Bj. 1990, Glas: U-Wert 3,0 Wohnfläche: 229 m² Warmwasser: dezentrale Versorgung über Durchlauferhitzer Wärmebrücken: Rollladenkästen mit Betonsturz, Heizkörpernischen Wände: Mauerwerk aus 30er Bimssteinen

Berechnung durch Energieberater: Verbrauch Heizöl: 5901 Liter Anlagenverluste: 20173 kWh/a Lüftungsverluste: 10743 kWh/a Transmissionsverluste: 53581 kWh/a

Transmissionsverluste gliedern sich auf in: Dach: 22,2 % Außenwand: 40,9 % Fenster: 25,3 % Keller: 11,6 %

Anlagenverluste gliedern sich auf in:

Heizungsverluste: 79,9 % Warmwasser: 16,2 % Hilfsenergie (Strom): 3,9 %

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Dach: Zwischensparrendämmung und Untersparrendämmung je 10 cm WLG 032 Heizkörpernischen: zumauern mit Porenbetonsteinen Rollladenkästen: Sturz ist rausgestämmt, Ersatz durch ROKA Top 2 Fenster: 2 Stück undicht, daher Austausch gegen 2-fach Verglasung mit 1,1er U-Wert Außenwand: keine Dämmung Kellerdecke: Dämmung von unten mit WLG 026 oder WLG 022 max. 10 cm Heizung: ab 09/2015 Anschluss an neues Nahwärmenetz der Gemeinde Heizkörper: hydraulischen Abgleich vornehmen lassen Solar: evtl. Solaranlage für Warmwasser und Heizungsunterstützung Öfen: je Wohnung einen Ofen, ggf. mit Wassertasche

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