Darf eine christliche Religionsgemeinschaft jemanden den Gottesdienst verweigern?

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Grundsätzlich dürften sie das. Es gibt kein Gesetz dass "Gottesdienste" öffentlich sein müssen. Und somit könnten sie ihre Gottesdienste auch als "Nur für Mitglieder" deklarieren.

Allerdings ist es in jedem Verein und in jeder Gruppe so das Dauergäste die sich nicht an der anfallenden Arbeit oder den Kosten beteiligen wollen nicht gerne auf Dauer gesehen werden.

Kirchen halten das vielleicht länger als andere Vereinigungen, aber glaub mir, irgendwann, irgendwann werden Gespräche und Motivationsversuche kommen um den Dauergast zu einem Mitglied zu machen.

Und irgendwann wird er dann auch gebeten sich etwas anderes zu suchen wo er seine freie Zeit verbringen kann.

Das wäre schon eine strenge Sekte, in der man dem Gottesdienst nicht mehr beiwohnen darf, nur weil man nicht konvertieren will... die normalen Kirchen sind nämlich froh, wenn sich auch "Außenstehende" im Gottesdienst blicken lassen. Nur an der Kommunion (mit Hostien bzw. auch Wein, je nach Ausrichtung) darf man als Nichtzugehöriger eigentlich nicht teilnehmen, aber auch da wird man in der Regel nicht erst danach gefragt, mit welcher Religionszugehörigkeit man beim Einwohneramt erfaßt ist.

wenn sie ihr christentum als solches verstehn,dann sollten sie tolerant sein,wenn nicht sind sie eben kleine lichter und besserwisser denen du nicht nachtrauern musst

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