Darf eine Betreuerin eine Falsche Summe beim Nachlassgericht angeben?

6 Antworten

Wie kommst du auf eine "falsche" Summe? Möglicherweise hat sie notwendige Kosten im Sterbemonat (Schlußabrechnung Heim) ihres Betreuten bereits berücksichtigt? Auch Dauerüberweisungen oder Lastschriften in Bearbeitung ergeben nicht den genannten Kontostand am Sterbetag, da sie erst nach Buchung den Saldo verändern.

Sieh es mal so: Hätte dein Mann dir so vertraut wie der gestzl. Betreuerin, die für ihr Handeln Rechenschaft schuldet, hätte er keine.

er hat die nie vertraut er wollte keine Betreuerin ..aber die Sache hat sich eh schon erledigt danke .es stellte sich heraus das noch mehr Geld auf dem Konto ist als angegeben und ich bin nun Alleinige Erbin und ich habe mich nun gefreut das ca. das Dreifache noch auf sein Konto ist als sie angab.

0

Nein, natürlich darf die Betreuerin am Todetag keine Falsche Summe angegeben! Wenn die Summe 1500 € höher ist, dann mußt dich mal mit der Bertreuerin unterhalten, wie es zu dieser Differenz kommt! Sie muß es ja belegen können!

Was ich DIr sagen kann ist, es gibt private Betreuungen, die können lediglich 190€ für ihre Dienste jährlich abrechnen. Dann gibt es Betreuungen von studierten, die können ihren Anspruch auch ebefalls zu einem erhöten Satz abrechnen, aber die Krönung der Abrechnung sind die, Rechtsanwälte mit einen Stundensatz von über 40€!

Frage bitte nach, wie dieses Differenz zustande kommt!

LG Chris

Ich kann mich nur immer wieder wundern, mit welchen blinden Glauben in unseren "Rechtsstaat" manch einer glaubt, mit "guten Ratschlägen" weiter zu kommen.

Auch diese Nachfrage wird zu nichts führen.
Es ist zu erwarten, dass die ersten Schreiben an die Betreuerin unbeantwortet bleiben werden.
Danach wird die Betreuerin mitteilen, dass sie keine Informtionen herausgeben wird, da sie als Verdächtige wegen einer Straftat sich nicht selbst belasten müsse.
Das Betreuungsgericht wird sich wiederum raushalten und mitteilen, dass die "Sache" als erledigt angesehen werden kann.

1

Also ich sage es mal ganz ehrlich, ich hatte einen alkoholabhängigen Halbbruder, welcher nachher nicht mehr in der Lage gewesen war, eine Übersicht zu haben. Nach seinem letzten Entzug, konnte ich ihn noch soweit überzeugen, sich eine Betreuung zu nehmen, was er dann auch tat. Vorher hatte ich mich um seine Belange gekümmert, weil er es selber nicht mehr konnte. Gute 6 Wochen später, nach inkraft treten der gerichtlichen Betreuung ist er verstorben. Die Lilly hatte sämtlich Unterlagen im Frühstücksformat von uns überreicht bekommen, sie brauchte nur noch Briefe verschicken, das sie die aktuell Betreuerin war, weil ich alles andere schon geklärt hatte! Eine dipl.x, ,erhöhter Stundensatz, sie brauchte auch nur 5 Briefe schreiben, um die Veränderung mitzuteilen! Sie hat für diese 6 Wochen , 40+ Stunden bei 5 Gläubigern berechnet! Das ist sehr utopisch! 

1

Sie muss alle Unterlagen (Quittungen) beim Betreuungsgericht zum Beweis vorlegen. Kannst ja bei Gericht Mal nachhaken.

So kann nur jemand reden, der von gesetzlicher Betreuung und seinen missbräuchichen Auswüchsen keine Ahnung hat.
Die Erfahrung von tausenden von Betreuungsopfern hat gezeigt, dass die gerichtliche Kontrolle allenfalls auf dem Papier steht, das bekanntermaßen sehr gedundlig ist.

Beim Gericht "nachhacken" wird lediglich dazu führen, dass dieses mitteilen wird, dass die Sache aus Sicht des Betreungsgerichtes als erledigt angesehen wird.


1

Was möchtest Du wissen?