Darf eine Behörde angeforderte Chatprotokolle vor Gericht verwenden?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ich bin mir in der folgenden Aussage nicht sicher:

Das ist, soweit ich weiß, rechtens Chat Protokolle als Beweislage vors Gericht gelten zu machen. Die Staatsanwaltschaft muss jedoch sich in der Abschrift zu 100% sichersein, dass es sich nicht um ein Fake oder Tippfehler handeln könnte. Dazu müssen deine Geräte beschlagnahmt werden und die Erlaubnis von den Chat Betreiber eingeräumt sein, damit es eindeutig wird das es sich um echte Chat Verlaufe/ Protokolle handelt.

Du und dein Anwalt müssen auf die Einigung eingehen, dass es sich nicht um Inhalt sondern die Intensität der Beziehung auf elektronischer Art handelt. Dazu ist es hilfreich, wenn du es schriftlich hast die Aufforderung bekommen hast, dass du die jeweiligen Protokolle nach reichen solltest.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das sind extrem schwierige Fragen,die Dir ein Guter Jurist beantworten kann.Wenn Du etwas von einer Botschaft möchtest...ein Visum,eine Besuchserlaubnis,eine Familienzusammenführung könnte es gestattet sein,diese Dinge zu Rate zu ziehen,um Angaben von Dir zu bestätigen oder zu widerlegen.In welche Rechte direkt eingegriffen werden darf,und auf welcher Rechtsgrundlage ist sehr schwierig zu beurteilen.Lesen,kann hinsichtlich Interesse so bewertet werden,das aus dem Inhalt keine negative Folge entstehen kann.Also keine Verwendung gegen Dich .Vielmehr die Art und die Dauer und die Anzahl der Kontakte,die könnten ein Bild abgeben,was die Behörde zu einem bestimmten Verhalten ,also z.B.stattgeben eines Antrages;veranlassen könnte.Was meinst Du mit scheinbarem Beweis? Dem Beweis des 1.Anscheines? Im Verwaltungsstreitverfahren ist der Beweis des 1.Anscheines ebenso zulässig wie ein Tatsachenbeweis.Wenn Du mal klar sagst,was Dein Ansinnen ist,und warum Du geklagt hast,könnte ich vlt.mehr sagen.Liebe Grüße

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du hast der Botschaft die Protokolle freiwillig übergeben, das hat nichts mit dem Briefgeheimnis zu tun. Natürlich darf die Behörde diese Protokolle in der ihr vorliegenden Form dann auch lesen und nutzen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?