Darf eine Bank, die vom Einwohnermeldeamt die Adresse eines Kunden erfragt, diesem die Gebühr dafür in Rechnung stellen?

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4 Antworten

Ja, dürfen sie. Üblicherweise steht das auch im Preisverzeichnis. Die Berechtigung dazu ergibt sich daraus, dass der Kunde seine vertragliche Pflicht zur Mitteilung seiner Adresse nicht erfüllt hat.

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Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Du bist dazu verpflichtet, der Bank deine jeweils aktuelle Adresse mitzuteilen. Genauso ist die Bank dazu verpflichtet, alle zumutbaren Schritte einzuleiten, um deine Adresse in Erfahrung zu bringen. Wenn ihr dabei Kosten entstehen, werden die natürlich  im Anschluss dir in Rechnung gestellt.

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Ja. Wenn sie nicht die Adresse haben, kann jedermann die Adresse erfragen. Die Kosten dafür kann die Bank als Schadenersatz verlangen. Du hättest nämlich deine neue Adresse mitteilen müssen.

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