Darf eine Bank bei der Kreditvergabe mit Pauschalen rechnen oder muss sie mit dem Tatsächlichen kosten des Kunden rechnen?

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4 Antworten

Hallo KippeJoe,

gerne beantworte ich Dir Deine Frage:

Die Banken setzen bei der sogenannten Haushaltsrechnung Lebenshaltungspauschalen an, somit wird in der Regel nicht mit den tatsächlichen Ausgaben der Kunden gerechnet.

Diese Pauschalen können von Bank zu Bank unterschiedlich ausfallen und werden meist höher angesetzt als sie tatsächlich sind. Die höheren Pauschalen der Banken hängen damit zusammen, dass oftmals ein Puffer einkalkuliert wird, damit auch unvorhergesehene Kosten gedeckt werden könnten.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit meiner Antwort weiterhelfen und wünsche Dir alles Gute.

Viele Grüße

Jennifer von der Interhyp AG

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Da die Bank grundsätzlich gar keinen Kredit vergeben muss, darf sie auch die Regeln für ihre Risikoermittlung bestimmen ;) Also klar, sie darf Pauschalen ansetzen. Ist aus dem Gesichtspunkt auch logisch wenn du z.B. grad keine Miete zahlst weil du noch daheim oder mit Lebensgefährten zam wohnst--> aber natürlich das Szenario auftreten kann, dass du eben doch mal aus dieser Wohnung musst. Im "worst case" musst du immer noch diese Pauschale zum Leben haben. Die Banken hätten eher ein Problem wenn sie das nicht pauschal ansetzen, weil dann die Bankenaufsicht eher sagen kann "Kreditwürdigkeit nicht ordentlich bemessen, ihr habt den Kunden in den Ruin oder in die Privatinsolvenz getrieben"

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Ja, das darf sie. Du hast ja keinen Rechtsanspruch auf einen Kredit. Die Bank gibt dir einen zu ihren Bedingungen (das schließt Pauschalen für Lebenshaltungskosten mit ein) oder eben nicht.

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Sie darf rechnen wie sie will. Sie muss dir auch keinen Kredit geben wenn sie nicht will.

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