Darf eine Bank 25 EUR für eine Änderung der Bankverbindung verlangen?

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6 Antworten

Jede Bank hat einen Preis- und Konditionsaushang. da kannst du solche Sachen nachlesen.

Bei dir handelt es sich ja um ein reines Darlehen. Da ist die Sache doch etwas anders. Der BGH hat 2014 entschieden, dass Bearbeitungsgebühren bei Darlehen unzulässig sind, da es ja um das Geschäftsinteresse der Bank geht.

Dmals ging es vordergründig um die Bearbeitungsgebühr beim Abschluss eines Darlehens. Wie das in deinem Fall tatsächlich gelagert ist müsste man jetzt genau nachprüfen.

Eine Empfehlung ist aber diese Bearbeitungsgebühr samt zinsen zurückzufordern. Berufen kannst du dich auf die BGH-Urteile Az. XI ZR 170/13, XI ZR 405/12 und Az. XI ZR 348/13 und Az. XI ZR 17/14

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Kommentar von BlackyGizmo
25.02.2016, 16:40

Nach dem BGH Urteil mussten die Banken die Gebühren streichen, wenn diese Gebühr nicht gestrichen ist wird sie auch nicht dazugehören.

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Wenn du bei dieser Bank kein Girokonto führst, zahlst du die Gebühren für "Fremdkunden".

Wenn dies in den AGBs dann 25,00 € kostet, sind diese eben fällig.

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Kommentar von qugart
25.02.2016, 14:23

Gebühren stehen nicht in den AGB sondern im Preis- und Leistungsverzeichnis.

Es geht nicht um ein Girokonto, sondern um ein Darlehen. Da sind die Bedingungen im Darlehensvertrag geregelt.

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Ja, das ist ein Hammer! Diese Verbrecher werden immer noch dreister mit ihrer Abzockerei.

Schau mal in die "Kostenliste" bei der Bank, ob dieser Betrag tatsächlich aufgeführt ist - ansonsten einen Beschwerdebrief schreiben und die Unverhältnismäßigkeit herausstellen.

Habe ich bei meiner Bank auch schon getan, als die mir 10 Euro für eine angebliche Adress-Ermittlung einfach vom Konto abgebucht hatten. Es kam eine Entschuldigung und der Betrag wurde zurückgebucht.

Unwidersprochen würde ich diese Kosten nicht hinnehmen. Die versuchens halt, wenn sich niemand wehrt, dann werden die immer noch unverschämter.

Viel Erfolg!

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Kommentar von BlackyGizmo
25.02.2016, 16:41

Bei dir war es eindeutig Kulanz. In den AGB der Banken steht DU hast mitzuteilen wenn deine Adresse sich ändert und das unverzüglich. Daher darf die Bank ohne dein Einverständnis eine Anfrage bei dem Einwohnermeldeamt stellen und dafür dir auch Gebühren in Rechnung stellen. 10 Euro ist zwar etwas hoch, aber Gebühren hättest du dafür zahlen müssen eigentlich. Alles andere war Kulanz.

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Du müßtest mal die AGB deiner Bank nachlesen. Dort findest du alle Gebühren. Ich finde die € 25 auch sehr hoch.

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Die Bank darf das verlangen, was sie selbst als Preis festlegt.
Eine Bank ist auch nur ein Unternehmen, das Mitarbeiter beschäftigt und Gewinne erzielen will.

Machen kannst du da nichts, außer dich aufzuregen.

FeX

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Lies nach ob es im Preis-/ Leistungsverzeichnis / Darlehensvertrag drin steht.

Ansonsten kann dir das auch nur ein Anwalt beantworten.

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