Darf ein Verwaltungsmitarbeiter der Krankenkasse fragen an was ich erkrankt bin wegen Krankengeld?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo, .. "mobbing" ist zur Zeit oft im Gespräch und die dadurch verursachten Ausfälle von Mitarbeitern und ich denke, das ist nicht zu unterschätzen....Mobbing selbst ist aber keine Krankheit und wie ich aus Deiner Schilderung rauslese, hast Du aufgrund dessen Depressionen bekommen. Depressionen wiederum ist eine Krankheit und der behandelnde Arzt entscheidet ob Du aus diesem Grund Arbeitsunfähig bist. Aus Gründen der Kostensteuererung und "Betreuung" der Versicherten kümmern sich die Krankenkassen heute mehr als früher darum, dass der Arbeitnehmer/Versicherte möglichst schnell wieder arbeitsfähig wird. Dies hätte dann gleich mehrer "positive" Effekte, der Arbeitnehmer/Versicherte ist schneller Gesund, ihm geht es wieder gut/besser, der Arbeitgeber kann schneller wieder mit der Arbeitskraft seines Arbeitnehmers rechnen, Reduzierung des Krankenstandes und die Krankenkasse spart Geld, wenn z.B. Krankengeld gezahlt werden müsste. Jetzt kann es aber passieren, das die eine oder andere Krankenkasse die "Betreuung" sehr exzessiv betreibt um möglichst schnell einen "Krankengeldfall" abschliesen zu können oder erst garnicht entstehen zu lassen. Das könnte zu Deiner Schilderung passen .... Kündigung vorzuziehen ...die Krankenunterlagen dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen vorzulegen ist eine normaler Vorgang. Der Mitarbeiter der Krankenkasse(MDK) hat zwar, wenn er gut ist, auch gewisse Erfahrungen mit Krankheiten und deren Verlauf, aber er ist kein Arzt. Wenn der MDK die Akte zur Beurteilung bekommt, kann er unter Umständen auch die Arbeitsunfähigkeit "beenden". Ein Tipp, sprich mit Deinem behandelnden Arzt ob er es für sinnvoll hält eine Psychotherapie durchzuführen und/oder lass Dir eine Überweisung zu einem Psychologen geben für eine weitere/Mitbehandlung. zum einen denke ich kann es Dir bestimmt helfen das Mobbing und die Depressionen zu verarbeiten und zum anderen kannst Du Deiner Krankenkasse zeigen/belegen dass Du schon Schritte in eigeninitiative unternommen hast um die Depression zu überwinden...

Wenn du krank geschrieben bist, und länger als 6 Wochen AU steht dir Krankengeld zu. Wie lange du krank geschrieben bist, bestimmt immer noch der Arzt. Wenn die Krankenkasse der Meinung ist, dass du durch das Mobbing krank geworden bist, sollen sie deinen ehemaligen Arnbeitgeber auf Schadensersatz verklagen und ihn wegen des Krankengeldes in regress nehmen. Das ist aber nicht deine Sache. Die Krankenkasse bekommt eine Kopie der AU. Diese ist im Gegensatz zu der des Arbeitgebers incl Diagnose.

Danke für die schnelle Antwort! Aber anscheinend ist es schon so, dass wenn die Krankheit durch Mobbing verursacht wurde, die Krankenkasse nicht zwingend Krankengeld zahlen muss. Oder zumindest Möglichkeiten hat dies hinauszuzögern bis man dagegen geklagt hat. Hab hier schon was über ähnliche Fälle gelesen z. B.: http://www.gutefrage.net/frage/kein-krankengeld-bei-mobbing. Deswegen mache ich mir ja jetzt Sorgen, dass ich was Falsches gesagt habe mit dem Mobbing. Ich werde auf jeden Fall heute Abend noch zu meinem Hausarzt gehen und den um Rat fragen.

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@depri83

Die Krankenkasse MUSS Krankengeld zahlen, denn AU ist Au, Er Mitarbeiter hat das zu akzeptieren.

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@depri83

Aber wieso ausgesteuert? Das passiert erst nach 78 Wochen.

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@wasserschlange

Völlig falsch deine Aussage. Die KK muss bei Mobbing kein KG zahlen, weil hier das Problem zwischen AG und Arbeitnehmer liegt. Auch wenn KG gezahlt wird, ändert dies nichts an der Situation. Außerdem ist die Solidargemeinschaft nicht der Part, der die Kosten wegen fehlendem Versändnis zwischen AG und AN ist. Mobbing ist keine Krankheit im Sinne des Sozialgesetzbuches und der Arbeitsunfähigkeitsrichtlinien.

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Wahrscheinlich kommt es dem Mitarbeiter darauf an zu klären, wer die Zahlungsverpflichtung hat, der Arbeitgeber im Falle Lohrnfortzahlung im Krankheitsfall oder die Krankenkasse im Falle von Krankengeld. Aufgrund der Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum 30.06. läßt es sich ganz gut abgrenzen bis wann der Arbeitgeber zahlen muß. Im Anschluß daran ist die Krankenkasse verpflichtet das Krankengeld zu zahlen, was sicher auch der Anlaß des Mitarbeiters der KK ist Dich zu befragen.

Im Anschluß daran solltest Du auf die Krankengeldzahlungen nicht verzichten, auch wenn Du das Arbeitsverhältnis selbst aufgelöst hast!

Die Frage nach dem Mobbing ist da schon schwieriger zu beantworten. Ich denke aber da sollte die Berufsgenossenschaft mal eingeschaltet werden. Eine am Arbeitsplatz erlittene Erkrankung hat sich meistens der Arbeitgeber zuzuschreiben. Der MDK hat damit nichts zu tun.

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