Darf ein Verteidiger den gegnerischen Anwalt beleidigen?

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5 Antworten

Nein, das darf er definitiv nicht. Eine Beleidigung ist eine Straftat. 

Was er allerdings darf, ist die Glaubwürdigkeit eines Anderen in Zweifel ziehen. Er kann Andeutungen machen. Das Spektrum an legalen Methoden, Andere aus der Reserve zu locken, ist sehr groß. 

Ein guter Verteidiger wird auf das Mittel einer Beleidigung auf keinen Fall zurückgreifen. Er wird vielleicht nahe an die Grenze gehen, er wird sie aber nicht überschreiten. 

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Das wird vor dem Gericht als ganz normale Beleidigung gewertet, ist also ein Antragsdelikt. Im Gericht wird der Verteidiger zusätzlich noch n Ordnungsgeld vom Richter aufgebrummt bekommen, ob es da weiter Konsequenzen gibt weiß ich nicht.

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Beleidigung steht immer unter Strafe. 185 StGB

Da wird kein Unterschied gemacht, um wen es dabei geht. Die Frage ist nur, ob es wirklich eine Beleidigung ist.

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Nein nicht wirklich sie müssen schon sachlich bleiben nur bissige Angriffe sind schon erlaubt

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Nein, Beleidigung ist laut $185 StGB strafbar und wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr verbucht.

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