Darf ein Vermieter einmalige Zusatzkosten, die durch einen unbekannten Mieter entstanden sind, auf alle Mieter umlegen?

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9 Antworten

Da bräuchte es keiner extra Firma. Dann kommt dieser Müll mit in die Restmüllbehälter. Deren Entsorgung wird natürlich dadurch u. U., weil erhöht, teurer.

Es müsste doch ermittelbar sein, den Mieterzu finden.

Eine Option wäre, der Vermieter stellt die gelben Säcke zur Verfügung oder bestellt eine gelbe Tonne. Möglicherweise ist damit das Problem schön lösbar.

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Natürlich darf er das. Du darfst auch zum Autohaus gehen und dir einen neuen Porsche holen und mir die Rechnung schicken. Wenn ich sie dann zahle ist es dein Wagen. Kostenlos ein neues Auto! Das Problem ist lediglich, ich bin nicht verpflichtet zu zahlen und werde also wahrscheinlich nicht zahlen. Gleiches gilt auch für irgendeine Firma die dein Vermieter anheuert.

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Kommentar von johnnymcmuff
13.07.2016, 22:37

Natürlich darf er das. 

Sicher, woher weißt Du das? Quelle bitte.

Und schau mal in den Link meiner Antwort.

Du darfst auch zum Autohaus gehen und dir einen neuen Porsche holen und mir die Rechnung schicken.

Du darfst, nein, Du solltest Dich zurückhalten mit einer Antwort, wenn du nicht viel Ahnung vom Thema hast.

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Nein!

Der Verursacher muss ermittelt werden um zivil- und strafrechtlich herangezogen werden zu können.

Die Kosten sind für den Vermieter in jedem Fall Werbungskosten.

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Kommentar von albatros
14.07.2016, 01:19

strafrechtlich

das ist absolut falsch, es bleibt Zivilrecht.
Es gilt das BGB.

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Es ist tatsächlich verboten. Bei Schäden gilt grundsätzlich rechtlich immer das Verursacherprinzip (Kausalität). Dabei kann man sich folgende hypothetische Frage stellen: Wäre der Schaden entstanden, wenn du nie geboren wärst.

Ist das zu bejahen, musst du für den Schaden aufkommen. Ich denke, jedoch das Gegenteil ist der Fall. Wenn du auch sonst keine Sorgfaltspflichten missachtet hast, kann man dir nichts berechnen.

Ein weiteres Argument ist: Es gehört nunmal zum Betriebsrisiko einer Vermietung, dass solche Schäden entstehen. Die kann der Vermieter i.d.R. nicht auf den Mieter umlegen.

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Kommentar von WordHello123
13.07.2016, 19:31

Ähm bitte was?

Ich denke schon das mein Nachbar trotzdem den Müll in schwarze Säcke gepackt hätte, wenn ich nie geboren wäre...

Daher verstehe ich den Sinn hinter dieser Aussage jetzt gerade nicht wirklich!? :D

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Das kann er tun. Wenn ein Mieter seine eigenen Gesetze macht und ihm alles egal ist, könntet ihr ihm nur Nachspionieren auf die Schliche kommen. Ansonsten seid ihr alle dran, denn der Müll muss ja weg.

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Kommentar von WordHello123
13.07.2016, 19:10

Gibt es dafür eine rechtliche Grundlage? Wenn mein entsprechender Nachbar sein Verhalten ja auch zukünftig nicht ändert, würde das ja bedeuten, dass wir fortlaufend immer wieder alle dafür aufkommen müssten!? o.O

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Kommentar von johnnymcmuff
13.07.2016, 22:39

Das kann er tun.

Schau in den Link meiner Antwort und dann schreibe uns, ob Du immer noch der Meinung bist.

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Ich würde ja mal reingucken, in den Müll, oft kann man da Hinweise auf den Besitzer finden.

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Ja, das kann er so machen.

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Kommentar von WordHello123
13.07.2016, 19:08

Gibt es dafür eine rechtliche Grundlage? Wenn mein entsprechender Nachbar sein Verhalten ja auch zukünftig nicht ändert, würde das ja bedeuten, dass wir fortlaufend immer wieder alle dafür aufkommen müssten!? o.O

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Kommentar von Nightlover70
13.07.2016, 19:13

Es ist halt lt. Verteilungsschlüssel der NK so geregelt, dass Müllentsorgung nach Köpfen anteilig abgerechnet wird.
Wer hier welche Kosten tatsächlich verursacht ist nicht relevant.
Geregelt werden die NK im Paragraf 27 - Anlage 3 der 2. Berechnungsverordnung

Es wird ja z. B. auch nicht berücksichtigt wer wieviel Müll an sich produziert.

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Kommentar von johnnymcmuff
13.07.2016, 22:40

Schau in den Link meiner Antwort und dann schreibe uns, ob Du immer noch der Meinung bist.

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Kommentar von Nightlover70
13.07.2016, 22:46

Ja, ich bin nach wie vor der Meinung.
Es sind ja eben keine einmaligen Kosten. Das Müllproblem ist fortlaufend. Außerdem gibt es keine Unterscheidungen nach Art des Mülls bzw. gibt es kein Verursacherprinzip - die Regelungen beziehen sich ganz banal auf Müllentsorgungskosten. Darunter fallen dann alle tatsächlich angefallenen Kosten.

Wenn ich in einem Haus im EG wohne zahlen ich genauso für den Aufzug wie der der im obersten Geschoss wohnt.

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