Darf ein Verkäufer einen 500er Schein ablehnen, wenn es sich um einen hohen Kaufbetrag handelt?

3 Antworten

http://www.focus.de/panorama/welt/tid-18362/500-euro-scheine-angst-vor-falschen-500ern_aid_511053.html

Tatsächlich steht es Besitzern von Tankstellen, Läden und Lokalen gesetzlich zu, die Annahme seltener Geldscheine zu verweigern. Voraussetzung ist, dass sie die Käufer vor Abschluss des Geschäfts darauf aufmerksam machen: mit Aushängen an den Zapfsäulen und an Eingangstüren. Bei 200- und 500 Euro-Scheinen ist nach Aussage von Markus Feck, Finanzjurist der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, die Sache klar.

Der Verkäufer darf ablehnen was immer er möchte,er kann auch Zahlung in Centstücken verlangen,wenn ihm danach ist,das ist nicht gesetzlich geregelt.

Das glaube ich kaum. Der Euro ist ein offizielles Zahlungsmittel und muss als Zahlungsmittel im Euroraum akzeptiert werden. Ausnahme bilden hohe Scheine. Also kann er nicht alles ablehnen, das ist kompletter Quatsch.

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@dunhillteacher

Der Verkäufer kann auch die Annahme von auschließlich Klimpergeld (nur Cent-Stücke etc.) verweigern ....

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Abgelehnt werden 500-€-Scheine häufig auch deshalb, weil hier der Schaden, der dem Händler bei einem gefälschten Schein entsteht, am höchsten ist. Daher lehnen viele Händler auch aus diesem Grunde die Annahme solcher Scheine ab.

Inwiefern ist denn der Schaden bei 10 gefälschten 50ern höher als bei einem 500er? Bei einem Betrag von 20 Euro verstehe ich es ja, da der Verkäufer dann 480 Euro echtes Geld zusätzlich verliert, weil er es ausgibt. Oder tun die Händler dies da sie gefälschte 50er den Kunden wieder unterjubeln können?

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