Darf ein Vereinsvorstand seinen Wohnsitz im Ausland haben?

3 Antworten

Der Wohnsitz der Vorstandsmitglieder ist nicht gesetzlich geregelt, sie können also wohnen wo sie wollen.

Der Verein selbst aber, sofern er seinen Sitz in Deutschland hat, muss eine ladungsfähige Anschrift in Deutschland haben. Der Verein kann durch das Vereinsregister aufgefordert werden, eine solche Anschrift unverzüglich mitzuteilen (§ 15 Vereinsregisterverordnung).

hallo, du kannst wohnen wo du möchtest, jedoch wird es halt schwer definitiv da zu sein wenn man so weit weg ist... es sei denn der verein kommuniziert eh mehr über e-mail , telefon etc. pp...

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Richtig, heute greift man auf andere Kommunikationsmittel zurück und wenn wir Delfine (Tümmler) in Nord- und Ostsee schützen und deren Abschlachten in Japan verhindern wollen ist mein Wohnsitz unerheblich. Umwelt- und Tierschutz ist grenzenübergreifend

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Ich denke es ist egal wo der Vorsitz wohnt.

mach aber wenig Sinn, wenn man zu weit weg ist vom Geschehen , meinst du nicht auch ?

ich meine ein Vorsitzender, auch wenn es der 2. ist sollte präsent sein.

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Meine Frage bezog sich aber nicht auf Sinn oder Unsinn oder ob es praktikabel ist.

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Kassierer verstorben, darf der 1. Vorsitzende das Amt bis zur Neuwahl übernehmen?

Hallo an die Forumgemeinde,

ich bin seit 1 Jahr der 1. Vorsitzende eines gemeinnützigen Kulturvereins, und letzte Woche ist unser Kassierer verstorben. Da er schon einige Monate vorher sehr krank war, habe ich das Amt des Kassieres übernommen.

Nun meine Frage, unsere Satzung gibt da nichts genaues vor, darf ich bis zur nächsten Wahl des Vorstandes das Amt des Kassierers mit übernehmen?

Ich füge mal einen Auszug unserer Satzung bei:


§ 8 Organe des Vereins

(1.) Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

(2.) Der Vorstand besteht aus dem/r 1. Vorsitzenden, dem/r 2. Vorsitzenden, dem/r Kassierer/in, dem/r Schriftführer/in und bis zu 5, jedoch mindestens 3 Beisitzer/innen.

(3.) Der Vorstand im Sinne des §26 BGB ist der/die 1. Vorsitzende, der/die 2. Vorsitzende und der/die Kassierer/in. Je zwei von ihnen sind gemeinsam vertretungs- und zeichnungsberechtigt.

(4.) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt; er bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

§ 9 Mitgliederversammlung

(1.) Im 1. Quartal findet alljährlich eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der alle Mitglieder 14 Tage vorher vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen sind. Anträge zur Mitgliederversammlung sollen mindestens 1 Woche vorher schriftlich dem Vorstand eingereicht werden.

(2.) Der Mitgliederversammlung obliegen: 1. Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstandes und des Berichts des Kassenprüfers; 2. Entlastung des gesamten Vorstandes; 3. Wahl des neuen Vorstandes.

(3.) Der Vorstand wird auf 2 Jahre mit einfacher Mehrheit und in geheimer Wahl gewählt. Er führt die Geschäfte des Vereins bis zur Neuwahl weiter.

(4.) Der Mitgliederversammlung obliegt ferner, die Wahl von zwei Kassenprüfern, die dem Vorstand nicht angehören dürfen, jede Satzungsänderung, die Entscheidung über eingereichte Anträge, Ernennung von Ehrenmitgliedern und die Auflösung des Vereins.

(5.) Die Wahl der Vorstandmitglieder hat einzeln und in besonderen Wahlgängen zu erfolgen, außer den Beisitzern.

(6.) Der Vorstand kann die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Grundes beantragen.


Ich bedanke mich im voraus für die Unterstützung.

Viele Grüße

Sven

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Wie verhalten, wenn Vorstand nicht bereit ist, die Vereinskasse abzugeben?

In unserem Verein gibt es einen Vorstand, der schon seit vielen Jahren die Einnahmen der Mitglieder verwaltet. Es ist ein kleiner Verein der nur aus 10 Personen besteht. Es gibt da zwei Kassen. Eine in die das Geld für verlorene Spiele eingezahlt wird. Eine zusätzliche Kasse in die Geld eingezahlt wird, wenn z.- B. jemand gegen die Regeln verstösst. Am Ende eines Sportjahres findet dann ein Ausflug statt. Da wird dann das Geld, welches für verlorene Spiele ingezahlt wurde, anteilmässig an die Mitglieder ausgezahlt. Wer öfter da war, der bekommt einen höheren Anteil. Das Geld, welches bei Verstoss gegen die Regeln eingenommen wird, befindet sich in einer separaten Kasse, über die kein Buch geführt wird. Fragen wir nun am Ende des Sportjahres wieviel Geld aus der zweiten Kasse für jeden bei der Auszahlung enthalten ist, so erhalten wir die Antwort, das ist alles aufgeteilt und stimmt so. Eine Kontrolle haben wir keine. Wir vermuten, können es aber nicht beweisen, dass da nicht alles Geld ausgezahlt wird und die Kasse dennoch leer ist. Wir möchten, dass der Vorstand die Kasse abgibt, weil er schon älter ist. Wir wollen ganz einfach eine Kontrolle, wie das in einem Verein üblich ist. Kassierer und Kassenprüfung. Wenn wir den Vorstand fragen, was dann sei, so ihm etwas passiert, wissen wir nicht bei welcher Bank das Geld eingezahlt wird. Wir erhalten die Auskunft, das würde dann sein Sohn machen mit dem Geld. Der aber hat mit unserem Verein gar nichts zu tun. Wie können wir den Vorstand dazu bringen, dass er , ohne beleidigt zu sein, die Kassen abgibt ? Es geht hier nicht um Centbeträge sondern immer um einige Tausend Euro.

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Vereinsrecht Vorstand entlastet

Guten Tag,

folgendes Problem. Unser Verein hat in ein paar Wochen die Mitgliederversammlung. Da es viel Ärger in dem Verein gab, ist letztes Jahr die hälfte des Vorstandes zurückgetreten. Die Posten wurde kommisarisch besetzt. Neuwahlen sind erst wieder in 2014 dennoch müssen die kommisarischen Posten von der Mitgliederversammlung bestätigt werden. Jetzt eine von den zurückgetreteten Personen angedroht den Vorstand nicht zu entlasten, Wer kann mir da weiterhelfe ?? Wie haben wir vorzugehen??? Was passiert wenn der Vorstand nicht entlastet wird???

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Versäumte Eintragungen im Vereinsregister: Welche Protokolle sind nötig?

In unserem gemeinnützigen e.V. wurden leider das letzte mal 2011 Vorstandsmitglieder beim Amtsgericht bekanntgegeben.

Der Vorstand besteht aus 6 Personen, von diesen wechselten 2013 drei Stück ---> nicht eingetragen.

Die identischen Personen von 2013 wurden 2015 wiedergewählt ---> nicht eingetragen

Reicht es nun aus, das 2015er Protokoll vorzulegen oder ist auch das 2013er notwendig? Leider ist zu diesem nämlich absolut keine Anwesenheitsliste mehr auffindbar. :-(

Alles eine sehr besch*** Situation, ich bin auch nicht verantwortlich sondern versuche nun, das irgendwie auszubügeln. (Also bitte keine "warum ist das so?" Fragen... Entscheidend ist, dass es nun geklärt wird)

(Vertretungsberechtigt sind lt. Satzung immer 2 gemeinsam, ich und eine greifbare Freundin sind in der Eintragung von 2011 schon vorhanden also so oder so vertretungsberechtigt, in dieser Hinsicht sollte es keine Probleme geben.)

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Vereinsrecht - Unterschriften

Servus zusammen,

folgender Sachverhalt ;-)

Ich habe mich kürzlich in unserem Musikverein als Schriftführer in den Vorstand wählen lassen. Wir sind seit 1966 ein eingetragener Verein. Es existiert seit 1966 ein seltsamer Vorgang den ich hier schildern möchte.

Vorstandsänderungen müssen ja dem Amtsgericht vorgelegt werden zur Eintragung ins Vereinsregister oder wie auch immer. Dazu wird das Protokoll der (Jahres)Hauptversammlung oder eben der Mitgliederversammlung als Original und Kopie dort hin geschickt. Unser 1. Vorsitzender meinte seit 1966 müssen die neuen Vorstandsmitglieder ihre Unterschrift "öffentlich bgelaubigen" lassen.

Mir stellt sich nun die Frage für was? Warum und wieso?

Ich dachte immer beglaubigte Unterschriften sind dafür da, um Geldgeschäfte und sämtlichen Krimskrams mit dem Finanzamt abwickeln zu können. Soweit aber die Vorstandstruktur eindeutig ist macht das doch eigentlich nur der Kassierer?!?!?!?!

Mir ist klar das bei einer VEREINSGRÜNDUNG der neue Vorstand die beglaubigten Unterschriften vorlegen muss aber bei einer Vorstandsneuwahl auch?!

Vielen Dank schon mal für die Antworten :-)

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Kann der Vorstand eines Vereins ohne Abstimmung mit Vereinsmitgliedern ein Vereinsgebäude verkaufen?

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