Darf ein Unternehmen ein Angebot erstellen mit diesen Konditionen erstellen?

2 Antworten

Ein Vertrag entsteht durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen. Ein freibleibendes Angebot ist KEINE Willenserklärung, sondern lediglich "Info-Material" ohne rechtliche Verpflichtung.

In dem Falle wäre die Bestellung (20 Fahrräder für je 190€) die erste Willenserklärung (Antrag), die "Antwort" (geht nicht, kosten mittlerweile 200€/ Stück) wäre die Ablehnung des angebotenen Vertrags und das (ohne weiter Freizeichnungsklauseln) verbindliche Angebot eines neuen.

Der Kunde (B) kann jetzt frei entscheiden, ob er zu den neuen (verbindlichen!) Bedingungen kaufen möchte oder nicht (den neuen Antrag annehmen oder ablehnen).

ein kaufvertrag ist ein rechtsverbindliches geschäft und steht, wenn er abgeschlossen ist. kommt durch angebot und bestellung zustande. daran ändert ein ordentlicher kaufmann nichts mehr. oder er ist zu blöd, richtig zu kalkulieren und macht bei diesem geschäft verlust.

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