Darf ein Unternehmen ausschließlich eingeschlechtlich besetzt sein?

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10 Antworten

er verstösst gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, wenn er eine bestimmte Gruppe bei Stellenausschreibungen ausschliesst. Das kann schnell zu teuren Abmahnungen oder sogar Scheinbewerbungen führen, die dann bei Ablehnung eine Einstellung erklagen, bzw. eine Abfindung. Es gibt Rechstanwälte die auf sowas spezialisiert sind !

http://www.dasgleichstellungswissen.de/stellenausschreibungen-und-das-allgemeine-gleichbehandlungsgesetz-(agg)-eine-checkliste-anhand-aktueller-rechtsprechung.html?src=7

Natürlich kann er bei jeder Einstellung selber entscheiden, und dabei behaupten es immer die Qualifikation gewesen, aber nie Geschlecht oder Religion oder Herkunft. Aber je grösser die Firma wird, desto schwieriger wird es hier Abmahnungen und Strafen zu vermeiden. 

Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen, die gesetzlich zulässig sind: Operntenöre, Schauspieler für bestimmte Rollen, Stripteasetänzerinnen, katholische Priester ... da darf sich der Arbeitgeber auf ein Wunschgeschlecht festlegen. 

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Das verstößt nicht gegen das Gleichstellungsgesetz - demnach gibt es auch keine Beschwerdestelle dafür. Wenn du dich aber unbedingt dazu äußern mußt/willst, wende dich an den Geschäftsführer oder den Betriebsrat.

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Wenn es sich so ergibt glaub ich nicht dass es gesetzeswiedrig ist. Zum Beispiel Arztpraxen einer Ärztin, Kindergärten, Grundschulen. Da arbeiten in einem Unternehmen bis zu 20 Frauen. Und genauso gibt es unternehmen, bei denen nur Männer arbeiten, oft welche mit körperlich schwerer Arbeit.

Was verboten ist, in der Stellenausschreibungen nur nach einem Geschlecht zu suchen bzw. bei der Stellenvergabe jemandem nur wegen dem Geschlecht abzusagen.

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Natürlich ist das erlaubt. Du kennst die Hintergründe ja nicht, also worüber willst du dich schlussendlich beschweren? Das muss ja noch nicht einmal Absicht sein.

Oder glaubst du, Vorstände in dieser Republik wären zumeist männlich besetzt, weil sie Frauen nicht wollen?

Fachliche Eignung spielt eine Rolle, sowie die Bewerberzahl und deren Geschlecht insgesamt betrachtet.

Wenn sich ausschließlich Menschen eines Geschlechts bewerben, ist kaum ein Betrieb verpflichtet, einen Qotenmann, oder eine Quotenfrau einzustellen.

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Kommentar von HerrFuchsig
28.07.2016, 22:22

Bei 15 Stellen eher schwer zu glauben.

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Ein selbständiger Gewerbetreibender bestimmt selbst, wen er einstellt.

Er darf nur in öffentlichen Ausschreibungen nicht, von vorne herein, eine Gruppe Menschen ausschließen.

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Beim Puff hast Du ganz klar die Möglichkeit mit nur einem Geschlecht zu arbeiten. Schließlich gilt das Gleichstellungsgesetz ja nur bei gleicher Eignung.

Grundsätzliches hat gestern der EUGH zum Thema gesagt: Da hat ein Rechtsanwalt geklagt. Weil er aus Altersgründen eine Stelle bei einer Versicherung nicht bekommen habe.

Das Gericht hat entschieden (wie die Vorinstanzen auch), dass er die Stelle nicht ernsthaft haben wollte und sich nur wegen des Schadenersatzes beworben habe.

Damit konnte er sich überhaupt nicht auf das Gleichstellungsgesetz beziehen.

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Gottseidank sind wir hier nicht in der DDR. Es sollte jedem Geschäftsinhaber freigestellt sein, wen er einstellt.Es gibt Branchen und Berufe, die überwiegend oder nur mit einem Geschlecht besetzt sind, denken wir z.B. an Kindergärten, Gerüstbaubetriebe, Tief-und Strassenbau, Krankenschwestern.Der überwiegende Teil der Männer wird sicher nicht gerne in Kindergärten, der ebenso überwiegende Teil der Frauen sicher nicht gerne im Tiefbau arbeiten wollen.

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Ja es gibt Berufsgruppen die fast nur aus einem Geschlecht sind siehe z.b. Berufsfeuerwehren die bestehen zu mehr als 90% nur aus Männern und so gibt es auch spezielle Berufe die nur für Frauen sind ;)

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Kommentar von HerrFuchsig
28.07.2016, 22:10

Das ist keine dieser Berufsgruppen.

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Kommentar von Feuerwehrmann2
28.07.2016, 22:18

Es sollte nicht nur ein Geschlechtlich sein aber rechtlich kannste nix machen

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Wenn sich dort nie eine Person des anderen Geschlechts beworben hat, können die auch nichts machen

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Puff?

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