Darf ein Schlüsseldienst nach schneller Absage und ohne Begründung Kosten geltend machen?

5 Antworten

Da ich die Sache inzwischen ausgestanden haben dürfte, können ja vielleicht auch andere davon profitieren: Nachdem ich drei mal mit per Einschreiben mit Rückschein widersprochen habe, habe ich nichts mehr gehört. Also inzwischen seit 3 Monaten und denke, es hat sich erledigt. Hartnäckig bleiben lohnt sich also!

Danke für eure Antworten!! Wenn ich diesen gerichtlichen Mahnbescheid fordere, kürze ich die Sache also im besten Fall ab, mache aber auch keinen Fehler, wenn ich ihn nicht fordere, oder? Lieber würde ich den Handwerker und seine Froderungen ins Leere laufen lassen, als darauf weiter einzugehen, besonders wenn bzw. weil er nicht im Recht ist. Oder ist das Ausitzen eine blöde Strategie? Danke euch, ist echt super, hier so schnell Antworten zu bekommen :) Weiß zufällig noch jemand, wie hoch Anfahrtskosten normalerweise sind, in welchem Rahmen sie sich bewegen können? Wenn diese für mich nachvollziehbar und adäquat gewesen wären, hätte ich - um meines Friedens willen - in den sauren Apfel gebissen und gezahlt, aber bei einer so offensichtlichen Abzocke sehe ich es dann doch nicht ein. 



Es tut nichts zur Sache, ob man den fordert oder nicht; eigentlich ist es diesen Leuten völlig egal, was man ihnen schreibt. Die bestehen nur immer auf Zahlung. Der Widerspruch ist nur proforma dafür, dass nichts bei Schufa & Co eingetragen werden kann und bei einem (unwahrscheinlichen) Prozess keine Teilkosten auferlegt werden.

Ansonsten werden jetzt wahrscheinlich noch eine Reihe böse Mahn- und Drohschreiben kommen, vielleicht sogar ein echter gerichtlicher MB im gelben Umschlag, dem man natürlich laut beiliegender Anleitung widersprechen muss. Nach drei Kalenderjahren ist die Sache verjährt (2016, -17, -18, d.h. in 2019 können sie überhaupt nichts mehr erreichen)

Wenn sie zu aggressiv werden, mit Anrufen oder dergleichen, kann man ihnen auch eine Abmahnung oder Unterlassungsklage zukommen lassen.

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@whiteTree

Verstehe. Diese 25 Euro für den Mahnbescheid muss aber nicht ich tragen, oder? Sorry falls die Frage doof ist, ich kenne mich echt nicht aus. Merci und LG

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@Matuma

Nein, die muss erst mal ein Gläubiger dem Gericht zahlen - widerspricht man allerdings nicht oder verliert man später im Prozess, muss man sie als Schuldner (zusammen mit der Forderung) bezahlen (womöglich nicht nach vorherigem Widerspruch...). Widerspricht man und der Gläubiger klagt nicht oder verliert vor Gericht, bleibt der drauf sitzen.

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Einmal widersprechen reicht, und danach muss man auch definitiv keine Inkassokosten mehr bezahlen. Mit dem Rückschein lässt sich ja auch das Bestreiten belegen, und der Freund kann die schnelle Absage bestätigen. Soweit alles richtig gemacht.

Inkassos dürfen eigentlich keine strittigen Forderungen eintreiben, sondern nur "schlafende" Schuldner aufwecken - Versuche, mit Drohszenarien strittige Forderungen durchzudrücken, sind rechtswidrig und müssen natürlich erst recht nicht bezahlt werden!

Bleibt also nur, auf einen evtl. gerichtlichen Mahnbescheid zu achten und dem ggf. zu widersprechen. Evtl. muss man sich auch gegen Klagen verteidigen, was ich aber in dem Fall für unwahrscheinlich halte (das ist eher bei Senioren und sozial schwachen Opfern gängige Praxis).

Bleibt das Übliche: unseriöse Forderung, die wohl nicht eintreibbar ist, wo sie also mangels rechtlicher Substanz wohl noch eine ganze Weile Drohzirkus machen werden!

Rechnung zu unserer Entlastung zurück

Hallo!

Eine Rechnung kommt per Post und wird nach Prüfung, auf Grund angenommener falscher Berechnungen, mit einer im Begleitschreiben genannten Begründung und dem Text,  "hiermit erhalten Sie o. g. Rechnung zu meiner Entlastung zurück" zum Lieferanten per Einschreiben/Rückschein zurückgeschickt.

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Herzlichen Dank für eine Antwort

Gruß, hucky

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An Silvesterabend 2012 haben meine Freunde bei mir den Schlüssel im Schloss abgebrochen. Wir haben dann den Schlüsseldienst angerufen, welcher uns sagte als wir nach dem Preis fragten das es so 40 euro kosten würde den Schlüssel rauszumachen. 10 min nach unserem anrufen haben wir den Schlüssel selbst rausgebracht und haben den Schlüsseldienst abgesagt. Dieser sagte dann noch es könnten noch Anfahrtskosten anfallen. ( wurde kein Betrag genannt) Nun bekamen wir eine Rechnung mit einer Einsatzpauschale von 160,00Euro!!!! Erstens es wurde gesagt es könnten Anfahrtskosten anfallen nicht gleich eine komplette Pauschale immerhin war niemand da und nie war die rede von 160,00Euro. AGB's sind leider auch nirgends ersichtlich. Wir haben noch nichts bezahlt. Was nun tun????

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Guten Tag
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MfG

Firo88

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